× Christian Bauer GmbH + Co. KG Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Rems-Murr gGmbH d&b audiotechnik GmbH & Co. KG Oskar Frech GmbH + Co. KG Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH Alfred Kärcher SE & Co. KG Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG KOP GmbH Die KREISBAUGRUPPE Kreissparkasse Waiblingen Kreissparkasse Waiblingen U4 Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF) MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG Murrelektronik GmbH Murrplastik Unternehmensgruppe Packaging Excellence Region Stuttgart (PEC) e.V. Rems-Murr-Kliniken gGmbH Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co. KG Rybak + Hofmann rhv-Technik GmbH + Co. KG Schnaithmann Maschinenbau GmbH ANDREAS STIHL AG & Co. KG Syntegon Technology GmbH
(Ehem. Bosch Packaging Technology)
telent GmbH Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG Verband Region Stuttgart Körperschaft öffentlichen Rechts Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH ZF-Group - TRW Automotive GmbH

Ein Wirtschaftsstandort mit bester Aussicht

Fakten und Facetten
Facts and facets of the Business Location Rems-Murr

Impressum/Imprint

Herausgeber:
Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Alter Postplatz 10, 71332 Waiblingen
Telefon +49 7151 501-0
Telefax +49 7151 15 25
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Dr. Timo John
Kreiswirtschaftsförderer
Landratsamt Rems-Murr-Kreis
Stabsstelle Wirtschaftsförderung
Alter Postplatz 10
71332 Waiblingen
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in Zusammenarbeit mit der:
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Übersetzungen: Proverb oHG Hamburg
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Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei der Geschäftswelt aus der Region für die freundliche und kooperative Zusammenarbeit bedanken. Bitte wenden Sie sich, wenn Sie Anregungen oder Wünsche haben oder in der nächsten Ausgabe der Broschüre mit einer Unternehmenspräsentation oder einem Inserat dabei sein möchten, an die Agentur.

An innovative economy, a good quality, nature
Preface

Only together are we strong in the region
The Rems-Murr district – Part oft the Stuttgart region

Questions about the region and the district
Interview with Dr. Walter Rogg, CEO of Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Main focus industries in the Rems-Murr district
Mechanical engineering - a pillar of the economy
This is the heart of the automotive industry
The latest innovative ideas
Electrical engineering: a future industry
Strong mix of industries

Questions about digitisation in the district
Interview with the District Chief Executive Dr. Richard Sigel

Competence Centers
Pooling of virtual expertise
Centre of packaging machine construction
Network for satellite communication
Networks promote competitiveness

Navigating through the red tape
Interview with the Business Development Commissioner, Dr. Timo John

Innovative Wirtschaft, Lebensqualität, Natur

Sanfte Täler, tiefe Wälder, geschwungene Weinberge und kulinarische Besonderheiten – das charakterisiert ganz grob auf den ersten Blick den Rems-Murr-Kreis. Doch neben der imposanten Natur- und Kulturlandschaft mit ihrem hohen Freizeitwert, überzeugt die Gegend auch durch ihre gut aufgestellte Wirtschaft: Eine Reihe von weltbekannten Firmen führen von hier erfolgreich ihre Geschäfte. Dazu kommen zahlreiche innovative kleine und mittlere Unternehmen, die zum Teil Hidden Champions in ihren Branchen sind. Besonders stark sind der Maschinen- und Anlagenbau, die Automobilwirtschaft, die Elektrotechnik sowie die Zulieferindustrie. Die Nachfrage, sich hier im Rems-Murr-Kreis vor den Toren Stuttgarts niederzulassen ist groß.

Diese Kombination macht die hohe Lebensqualität im Rems-Murr-Kreis aus: In einem Umkreis von wenigen Kilometern finden sich viele zukunftsorientierte Arbeitsplätze, eine hervorragende Infrastruktur (Gesundheitsversorgung, öffentlicher Nahverkehr,
Bildungseinrichtungen und schnelles Internet), eine beeindruckende Natur mit dem größten zusammenhängenden Waldgebiet in Württemberg, heimelige Dörfer und pittoreske Städte sowie ein vielseitiges Angebot an Kunst und Kultur. Dies lässt sich ganz einfach in dem Satz zusammenfassen „Rems-Murr-Kreis: Wein, Wald & Weltmarktführer“.

Innovative economy, a good quality of life, nature

Gentle valleys, deep forests, rolling vineyards and culinary specialities – this sums up the Rems-Murr district. The area also boasts a well-structured economy: this combination is the reason for the high quality of life in the Stuttgart region. This can be summarised quite simply: “Rems-Murr district: wine, forests & a global market leader”.
Der Rems-Murr-Kreis – Teil der Region Stuttgart

Nur gemeinsam sind wir stark in der Region

Die Region Stuttgart liegt geografisch im Zentrum Europas und im Herzen Baden-Württembergs. Ein Teil dieses wirtschaftlichen Motors des Landes rund um die Landeshauptstadt Stuttgart ist der Rems-Murr-Kreis. Die Wirtschaftskraft der Region Stuttgart entspricht etwa der von ganz Ungarn. Von den derzeit rund 1,3 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten ein gutes Drittel im produzierenden Gewerbe und zwei Drittel im Dienstleistungssektor. Damit liegt der Schwerpunkt der Region Stuttgart – im Vergleich zu vielen anderen Gebieten Deutschlands – im produzierenden Bereich. Diese Ausrichtung zieht Fachkräfte an: Rund ein Viertel der baden-württembergischen Bevölkerung (2,8 Millionen Menschen) lebt in der Region Stuttgart, hier ist der Ausländeranteil mit 19,3 Prozent höher als im Landesschnitt (15,9 Prozent). Das zeigt die Attraktivität der Region für Menschen, die hier wohnen und arbeiten möchten. Ob Büro, Produktionshalle oder Bauland: Gewerbeflächen sind die Grundvoraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen am industriell geprägten Standort Region Stuttgart. Die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart (WRS) unterstützt gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Rems-Murr-Kreises Investoren, Gründer und etablierte Unternehmen beim Finden geeigneter Flächen sowie der Ansiedlung
und schafft Markttransparenz auf dem Immobilienmarkt. Dabei arbeitet die Wirtschaftsförderung eng mit den Städten, Gemeinden und Landkreisen zusammen. Sie berät Unternehmen von innerhalb und außerhalb der Region in allen standortrelevanten Fragen. Bei den individuellen Beratungen werden bedarfsgerechte Gewerbeflächen in der Region Stuttgart und im Landkreis identifiziert und alle relevanten Informationsgrundlagen für die Standortentscheidung bereitgestellt. Dazu kommen weitere Dienstleistungen: etwa Unterstützung beim Zugang zu Netzwerken und Kooperationen oder zur Versorgung mit Fachkräften.

Zukunftsweisend für die Region ist eine moderne und digitale Infrastruktur. 2019 wurde deshalb die Gigabit Region Stuttgart GmbH gegründet. Sie steuert gemeinsam mit den Zweckverbänden der Landkreise sowie der Landeshauptstadt den Breit- bandausbau in der Region Stuttgart, koordiniert das Kooperationsprojekt mit der Deutschen Telekom und fördert Smart- Region-Anwendungen. Bis 2025 sollen alle Unternehmen in Gewerbegebieten sowie die Hälfte der Haushalte einen Zugang zum Höchstgeschwindigkeitsinternet im Gigabitbereich auf Glasfaserbasis erhalten. Bis 2030 sollen 90 Prozent der Haushalte versorgt sein.
Diese Ziele sind nur in einem konzertierten regionalen Vorgehen in enger Kooperation mit der Privatwirtschaft erreichbar. Dafür sind gemeinsame Investitionen in Höhe von 1,6 Milliarden geplant.

Der technologische Wandel hin zu einer verstärkten Digitalisierung der Produktionsabläufe und deren engere Vernetzung führt zu einer effizienteren und flexibleren Fertigung. Auch die zahlreichen Klein- und Mittelstandsunternehmen in der Region wie im Rems-Murr-Kreis passen ihre Geschäftsabläufe immer mehr an die Erfordernisse der Industrie 4.0 an. Im Vergleich zu Hamburg und München sind die Unternehmen der Region Stuttgart bei der Verknüpfung ihrer Geschäftsmodelle mit digitalen Techniken sogar am besten aufgestellt.

Die Kreiswirtschaftsförderung des Rems-Murr-Kreises unterstützt auch bei der Gewinnung und Weiterbildung von Fachkräften. Dies findet u. a. in der Fachkräfte Allianz Rems-Murr (F.A.I.R) statt. Seit November 2012 haben sich verschiedene Akteure im Kreis zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine aktive Fachkräftesicherung starkzumachen.

Für einen international vernetzten Standort wie die Region Stuttgart ist es wichtig, den Menschen, die hier leben und arbeiten wollen, das Ankommen zu erleichtern und sie zu integrieren. Genauso ist es wichtig, die Unternehmen hier vor Ort zu unterstützen, wenn sie internationale Fachkräfte beschäftigen wollen. Hierfür steht das Welcome Center Stuttgart als erste Anlaufstelle in der Region.
Only together are we strong in the region

The Stuttgart region is located in the centre of Europe and in the heart of Baden-Württemberg. Part of this economic engine of the country around the state capital Stuttgart is the Rems-Murr district. The economic strength of the region is similar to that of the whole of Hungary. Of the around 1.2 million employees currently paying social insurance contributions, about one third work in the manufacturing sector and two thirds work in the service sector. The focus in the Stuttgart region is therefore on the manufacturing sector – as compared with many other regions in Germany. This focus attracts employees: around a quarter of the Baden-Württemberg population (2.8 million people) lives in the Stuttgart region and at 18.6 percent, the proportion of foreigners is higher than the national average (15.1 percent). This shows the attractiveness of the region for people who want to live and work here – including highly qualified people from abroad.


Interview mit Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Fragen zur Region und dem Rems-Murr-Kreis

Herr Dr. Rogg, Sie sind Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Was genau ist die Region Stuttgart und welche Bedeutung hat der Rems-Murr-Kreis für die Wirtschaft in der Region?

Die Region Stuttgart besteht aus der Landeshauptstadt Stuttgart und den fünf umliegenden Landkreisen Rems-Murr, Böblingen, Esslingen, Göppingen und Ludwigsburg. In der Region leben 2,8 Millionen Menschen aus rund 180 Ländern in 179 Kommunen. Gemeinsam bilden sie eines der wirtschaftsstärksten Zentren Europas. Dem Rems-Murr-Kreis kommt in der Region Stuttgart eine besondere Rolle zu, denn hier sitzen viele starke und erfolgreiche Unternehmen. Fährt man durch das Remstal, kommt man an einem mittelständischen Maschinenbauer nach dem anderen vorbei. Der Rems-Murr-Kreis ist eine treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort Region Stuttgart.

Wie ist Ihr Unternehmen, die WRS, mit der Wirtschaft im Rems-Murr-Kreis vernetzt?

Die WRS unterhält enge Beziehungen in den Rems-Murr-Kreis. Gemeinsam mit dem Landkreis beschäftigen wir einen Kreiswirtschaftsförderer, der nicht nur auf die wirtschaftlichen Belange und Herausforderungen im Kreis
eingeht, sondern auch den Austausch zwischen der Region und den Städten und Gemeinden vorantreibt. Darüber hinaus beschäftigt die WRS im Rems-Murr-Kreis eine Europabeauftragte, die den Kontakt zu anderen europäischen Regionen fördert und sich um die für den Landkreis relevanten europapolitischen Entwicklungen und EU-Projekte kümmert. Die Gründungen spezialisierter Kompetenzzentren, wie das Deutsche Zentrum für Satellitenkommunikation e.V. in Backnang, das Packaging Excellence Center in Waiblingen oder das Virtual Dimension Center Fellbach, wurden von der WRS begleitet. Die WRS unterstützt die Arbeit der Zentren und steht mit ihnen in intensivem Austausch.

Welche Herausforderungen sehen Sie in den kommenden Jahren für den Rems-Murr-Kreis?

Der Rems-Murr-Kreis ist ein prosperierender Standort mit großen Zukunftschancen und sehr guten Aussichten für Fachkräfte. Aktuelle Herausforderungen wie die Digitalisierung und der Strukturwandel in der Automobilindustrie sind Themen, die bereits seit langem im Kreis angekommen sind. Die Unternehmen vor Ort gehen sehr gut mit den dadurch entstehenden Chancen und Risiken um. Ich bin zuversichtlich, dass der Rems-Murr-Kreis weiterhin wirtschaftlich stark und lebenswert sein wird.



Interview with Dr. Walter Rogg, CEO of Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Questions about the region and the Rems-Murr district

Dr. Rogg, you are Managing Director of Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). What exactly is the Stuttgart region and how important is Rems-Murr district to the economy in the region?

Stuttgart region consists of the state capital Stuttgart and the five surrounding districts of Rems-Murr, Böblingen, Esslingen, Göppingen and Ludwigsburg. 2.8 million people from around 180 countries live in 179 municipalities in the region. Together, they form one of the strongest economic centres in Europe. The Rems-Murr district has a special role in the Stuttgart region because many strong and successful companies are based here. If you drive through the Rems Valley, you will pass by one medium-sized machine manufacturer after another. The Rems-Murr district is a driving force for the Stuttgart region as a business location.

How is your company WRS networked with the business community in the Rems-Murr district?

WRS maintains close links in the Rems-Murr district. In conjunction with the district, we employ a district business commissioner, who not only addresses the economic issues and challenges in the district, but also promotes exchanges between the region
as well as the cities, towns and municipalities. In addition, WRS employs a European affairs representative in the Rems-Murr district, who promotes contact with other European regions and looks after European political development and EU projects relevant for the district. The founding of specialised competence centres, such as the German Centre for Satellite Communications in Backnang, the Packaging Excellence Center in Waiblingen and the Virtual Dimension Center in Fellbach, have been supported by WRS. WRS supports the work of the centres and has intensive exchanges with them.

What challenges do you see in the coming years for the Rems-Murr district?

The Rems-Murr district is a prosperous location with tremendous opportunities for the future and great prospects for skilled workers. Current challenges, such as digitisation and the structural change in the automotive industry, are issues that have long since been confronted in the district. Local companies are handling the resulting opportunities and risks very well. I am confident that the Rems-Murr district will continue to be economically strong and a good place to live.
Schwerpunkt Maschinenbau – in der Region und im Rems-Murr-Kreis

Maschinenbau –
Säule der Wirtschaft

Der Maschinenbau ist als Kern der Investitionsgüterindustrie traditionell stark im Rems-Murr-Kreis vertreten und stellt auch die industrielle Säule in der Region Stuttgart dar. Maschinen und Anlagen bilden eine wichtige Grundlage für den Erfolg industrieller Unternehmen, da sie deren Produktivitäts-, Qualitätsund Kostenentwicklung maßgeblich mitentscheiden. Dem Maschinenbau fällt daher eine maßgebliche Rolle in der industriellen Wertschöpfungskette, insbesondere auch in der Region zu. In der Branche arbeiten dort rund 77 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Der Fokus liegt hier vor allem auf Spezialmaschinen der Verpackungstechnik, Bearbeitungszentren und Systemlösungen.

Viele Zulieferbetriebe stellen hochwertige Komponenten her, die in alle Welt geliefert und auch dort in Maschinen und Anlagen verbaut werden. Dabei gibt es in der Region nicht wenige Weltmarktführer und Hidden Champions. Das Herz der Branche an unserem Standort bilden vor allem mittelständisch geprägte Maschinenbauer und Hersteller von Komponenten, die sich oft in Familienbesitz befinden oder gar inhabergeführt sind. Sie haben sich vielfach in ihren Nischenmärkten zu Technologieführern entwickelt, die oft ihrerseits mit Zulieferbetrieben in
unmittelbarer räumlicher Nähe zusammenarbeiten. Namhafte Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen komplettieren diesen Branchenstandort, der zu den stärksten der Welt zählt. Im Maschinen- und Anlagenbau wurden deutschlandweit 2018 etwa 24,7 Milliarden Euro umgesetzt, zehn Prozent davon alleine in der Region Stuttgart. Im Rems-Murr-Kreis fiel das Wachstum der Branche in den Jahren 2009 bis 2018 mit 63,5 Prozent überdurchschnittlich aus. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Steigerung des Auslandsumsatzes zurückzuführen und unterstreicht die hohe Exportdynamik des Maschinenbaus. Bei Unternehmen wie Stihl, Kärcher sowie den vielen international ausgerichteten Unternehmen der Verpackungstechnik war der Exportanteil mit 72,0 Prozent besonders hoch. Mit einem Anteil von 22,5 Prozent aller Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe ist der Maschinenbau eine der wichtigsten Industriebranchen der Region Stuttgart. Zum Vergleich: Dieser Anteil liegt im Bundesdurchschnitt bei nur 15,3 Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden ist in den letzten Jahren besonders stark angestiegen; das zeigt die wachsende Bedeutung dieses Industriezweigs für die Region. Die einzelnen Bereiche im Maschinenbau haben sich in den letzten Jahren unterschiedlich

Mit einem Anteil von 22,5 Prozent aller Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe ist der Maschinenbau eine der wichtigsten Industriebranchen der Region Stuttgart. Zum Vergleich: Dieser Anteil liegt im Bundesdurchschnitt bei nur 15,3 Prozent. Die Zahl der Mitarbeitenden ist in den letzten Jahren besonders stark angestiegen; das zeigt die wachsende Bedeutung dieses Industriezweigs für die Region. Die einzelnen Bereiche im Maschinenbau haben sich in den letzten Jahren unterschiedlich
entwickelt: Die Hersteller von Werkzeugmaschinen profitierten von ihrer, vor allem internationalen, Strahlkraft und bauten Beschäftigung auf. Im Bereich der Reparatur von Maschinen und Ausrüstungen wuchs die Zahl der Mitarbeitenden ebenso stark. Dagegen ging sie in der verwandten Disziplin Installation von Maschinen und Ausrüstungen zurück.

Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) ist der zentrale Ansprechpartner für Investoren und Unternehmen in Stuttgart und den fünf umliegenden Landkreisen. Sie macht die Qualitäten des Wirtschaftsstandortes bekannt, unterstützt Unternehmen bei der Ansiedlung und fördert mit zahlreichen Projekten und Angeboten die Entwicklung des Standortes. Im Rahmen der Maschinenbau-Region Stuttgart fördert die WRS die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Lehre. Dies umfasst eine Reihe von Maßnahmen zur Unterstützung der Vernetzung, der Information über wichtige Branchentrends und des Erfahrungsaustausches z. B. auch über das Produktionstechnik-Netzwerk Manufuture-BW.

Regionale Kompetenz- und Innovationszentren übernehmen diese Funktion in klar definierten Technologiebereichen wie Mechatronik, Verpackungs- und Automatisierungstechnik, industrielle Bauteilreinigung oder Simulationstechnologien. Der Fokus liegt auf der gesamten Breite des Maschinenbaus in der Region Stuttgart und bietet Unternehmen umfangreiche Services. Unsere Unternehmensdatenbank ermöglicht eine branchenorientierte Suche nach geeigneten Unternehmen in der Region Stuttgart.
Regionale Kompetenz- und Innovationszentren übernehmen diese Funktion in klar definierten Technologiebereichen wie Mechatronik, Verpackungs- und Automatisierungstechnik, industrielle Bauteilreinigung oder Simulationstechnologien. Der Fokus liegt auf der gesamten Breite des Maschinenbaus in der Region Stuttgart und bietet Unternehmen umfangreiche Services. Unsere Unternehmensdatenbank ermöglicht eine branchenorientierte Suche nach geeigneten Unternehmen in der Region Stuttgart.


Mechanical engineering -
a pillar of the economy



As a core element of the capital goods industry, mechanical engineering is traditionally strong in the Rems-Murr region. It is an industrial pillar in the region and therefore plays a significant role in the industrial supply chain. As machines and systems are an important basis for the success of companies, they are a decisive factor in their productivity, quality and cost development. Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) is the central contact for investors and companies in Stuttgart and the five surrounding districts. It advertises the qualities of the business location, supports companies moving to the area and promotes the development of the location with numerous projects and services. WRS promotes close cooperation between business, science and education within the scope of the Stuttgart mechanical engineering region. This includes a number of measures to support networking, information on important industry trends and the exchange of experiences as well as its involvement in the Manufuture-BW Association.
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Harro Höfliger Verpackungsmaschinen GmbH

Innovation als Erfolgsfaktor

Innovation ist das Geschäft von Harro Höfliger: In über 40 Jahren Unternehmensgeschichte hat der Hidden Champion aus Allmersbach im Tal Markttrends früh erkannt und Schlüsselprozesse in vielen Bereichen entwickelt. Das mittelständische Familienunternehmen ist Spezialist für maßgeschneiderte, hochpräzise Produktions- und Verpackungsmaschinen. Die Anlagen kommen vor allem bei Kunden aus der Pharmazie, der Medizintechnik und bei Herstellern von Konsumgütern zum Einsatz. Weltweit technisch führend ist Harro Höfliger bei der Produktion von mehrlagigen Erzeugnissen (beispielsweise Wundauflagen), bei Dosiersystemen besonders für kleinste Mengen und bei der Montage von komplexen Medizinprodukten.

Neben den Kompetenzen im Maschinenbau und bei Prozesslösungen hat das Unternehmen nach und nach auch seine Serviceleistungen ausgebaut. Die Kunden profitieren von den jahrzehntelangen Erfahrungen und dem umfangreichen Know-how im pharmazeutischen Bereich. Schon vor knapp 20 Jahren wurden die ersten Pharmazeuten eingestellt, Reinräume eingerichtet und Untersuchungen im eigenen Labor durchgeführt – damals ein absolutes Novum für einen Maschinenbauer. Heute stehen zehn hochmoderne Reinräume und
ein Labor mit umfassenden Analysemöglichkeiten des Kundenprodukts zur Verfügung, um schon in der Projektierungsphase gemäß der Philosophie ALL YOU NEED unterstützen zu können. Die Spezialisten begleiten die Kunden von der Entwicklung optimaler Prozesse über deren technische Umsetzung mit anschließender Validierung bis hin zur erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlagen – und weit darüber hinaus. Das familiengeführte Unternehmen ist weltweit aktiv und dennoch stark in der Region verwurzelt: Neben dem Hauptwerk unterhält es weitere Standorte in Backnang, Aspach und Satteldorf. Alle Maschinen sind somit „made in Baden-Württemberg“.

Zu einem familiär und regional geprägten Unternehmen gehören nachhaltiges Denken und Kontinuität: Der 2019 verstorbene Unternehmensgründer Harro Höfliger hat mit der 2013 eingerichteten Familienstiftung die Weichen dafür gestellt, dass das Unternehmen generationsübergreifend eigenständig bleibt. Eine hohe Wertschätzung erfahren die Mitarbeiter, denn ihre Individualität wird geschätzt und gefördert – Werte wie Vertrauen, Fairness, Toleranz und Respekt sind fester Bestandteil der Firmenkultur. Gut ausgebildete Fachkräfte sind im Sondermaschinenbau wichtig: Speziell in der anspruchsvollen und
innovationsgetriebenen Pharmabranche ist jedes Projekt anders und mit neuen, spannenden Herausforderungen verbunden. Kreative, zukunftsfähige Lösungen sind gefragt, gleichzeitig müssen strenge Qualitätsvorgaben eingehalten werden. Die hochspezialisierten Mitarbeiter, von den Ingenieuren in der Konstruktion und Steuerungstechnik, über die Mitarbeiter in der Produktion bis hin zu den Pharmazeuten und IT-Experten, treiben die Zukunftsthemen voran und setzen sie um. Netzwerke und enge Kooperationen mit Hochschulen helfen dabei, Trends früh zu erkennen, aufzugreifen und – teils mit spezialisierten Partnern – technisch umzusetzen.

Harro Höfliger wächst kontinuierlich weiter und bietet seinen derzeit über 1350 Mitarbeitern sehr gute Karriereperspektiven. Viele Führungspositionen sind mit Mitarbeitern besetzt, die ihre Karriere im Unternehmen begonnen haben – auch um den firmeninternen Wissensschatz zu bewahren und weiterzugeben. Rund zehn Prozent der Mitarbeiter befinden sich in der Ausbildung – von den klassischen Ausbildungsberufen bis hin zu den zahlreichen dualen Studiengängen. Aber auch nach der Ausbildung fördert Harro Höfliger die Weiterbildung der Mitarbeiter, um sie fit für die Zukunft zu machen.

Alle Mitarbeiter profitieren von Zusatzleistungen, wie beispielsweise Zeitwertkonten, deren Zeitguthaben für Sabbaticals, einen früheren Einstieg in die Rente, Weiterbildung oder Pflege von Angehörigen genutzt werden können. Außerdem gibt es Angebote für Bike- und E-Bike-Leasing sowie das betreute Kinderferienprogramm in den Sommerferien, das berufstätigen Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert.

Innovation as a factor of success

Innovation is the business of Harro Höfliger: In over 40 years of company history, the hidden champion from Allmersbach im Tal has identified market trends at an early stage and developed key processes in many areas. The medium-sized family-owned business is a specialist in tailor-made high-precision production and packaging machinery. The systems are mainly used by customers from the pharmaceutical and medical engineering industries and by consumer goods manufacturers.

Harro Höfliger is a global technology leader in the production of multi-layered products (e.g. wound dressings), for dosing systems, specifically for very small quantities, and for the assembly of complex medical products. Sustainable thinking and continuity are values associated with a family-owned and regionally focused company. The employees are highly valued: they are the driving force behind the future success. Values such as trust, fairness, tolerance and respect are an integral part of the corporate culture.
Harro Höfliger
Verpackungsmaschinen GmbH
Helmholtzstraße 4
71573 Allmersbach im Tal
Tel. +49 7191 501-0
info@hoefliger.com
www.hoefliger.com
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MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder

Anlagen für die grafische Industrie 4.0

Falzmaschinen für die grafische Industrie sind das Spezialgebiet der MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG. Die Anlagen kommen überwiegend in Druckereien und Buchbindereien zum Einsatz – auf ihnen werden Produkte aus dem Digital- und Offsetdruckbereich sowie für Mailing-, Pharma- und Sonderanwendungen weiterverarbeitet. Die Spezialisten beschäftigen sich auch mit den Themen Robotics und Industrie 4.0: So entwickelten sie zum Beispiel einen kollaborierenden Roboter (Cobot), der ohne Schutzkäfig auskommt. Er entlastet die Mitarbeiter in der Produktion von schwerer körperlicher Arbeit, indem er gefalzte Papierstapel auf einer Palette absetzt.

MBO beschäftigt in sechs Werken weltweit 450 Mitarbeiter, externe Vertriebs- und Servicepartner sind in 60 Ländern aktiv. Als mittelständisches Familienunternehmen legt der Falzmaschinenspezialist großen Wert auf flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege. Mitarbeiter werden bei Fortbildungsmaßnahmen unterstützt und können auf Wunsch eine Zeit lang in einer der ausländischen Niederlassungen arbeiten. Das Unternehmen ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung im Rems-Murr-Kreis bewusst und setzt darum auf die berufliche Nachwuchsförderung: Zehn Prozent der rund 100 Mitarbeiter der Zentrale in Oppenweiler sind derzeit in Ausbildung.

Systems for the graphic Industry 4.0

Folding machines for the graphic industry are the speciality of MBO Maschinenbau Oppenweiler Binder GmbH & Co. KG. The systems are mainly used in printing houses and bookbinding companies. As a medium-sized family-owned business, the folding machine specialist places great value on flat hierarchies and short decision-making channels.
MBO Maschinenbau Oppenweiler
Binder GmbH & Co. KG
Grabenstraße 4–6
71570 Oppenweiler
Tel. +49 7191 46-0
info@mbo-folder.com
www.mbo-folder.com
Als einer der führenden Systemlieferanten in der Automatisierungstechnik bietet die Schnaithmann Maschinenbau GmbH seit 1985 skalierbare Lösungen von der Planung über die Komponente bis zur kompletten Anlage. Als „Partner der Besten“ vertrauen namhafte Unternehmen der Branche auf Schnaithmann und deren Leistungen. Denn dort konzentriert man sich auf das Wesentliche: auf Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit. Kunden werden von den ersten Lösungsansätzen über die Produktionsbetreuung bis zur Inbetriebnahme und darüber hinaus begleitet. Die Breite der Leistungen reicht vom Handarbeitsplatz bis zur teilautomatisierten Montagelinie, oder von der Transferanlage bis zum kompletten Transfer- und Logistikkonzept aus Bandsystemen, Werkstückträger-Systemen und roboterbasierten Handhabungssystemen.

Werkstücke zuführen, Taktzeiten optimieren und vieles mehr: Die Anforderungen an die Produktion steigen stetig. Hier ist Flexibilität gefragt. Schnaithmann kennt die Herausforderungen im Arbeitsalltag und präsentiert effiziente Systemlösungen, die langfristig einen Wettbewerbsvorteil sichern. Um dies weiterhin für alle Kunden zu gewährleisten, braucht das Unternehmen die Besten. Gemeinsam Werte leben, gemeinsam Ziele erreichen: Füreinander einstehen, das gute Klima fördern, das Beste geben und schlussendlich auch den Erfolg teilen – dafür bietet Schnaithmann weit mehr als einen sicheren Arbeitsplatz. Sie und Ihre Familie nehmen in der Firma einen hohen Stellenwert ein. Ein ausgeglichenes Familienleben ist die beste Voraussetzung für Gesundheit und Motivation. Sie möchten auch zum Schnaithmann-Team gehören? Dann freut man sich über Ihre Bewerbung per E-Mail: Bewerbung@schnaithmann.de

The future of automation: Schnaithmann – partner of the best

As one of the leading system suppliers in automation technology, Schnaithmann Maschinenbau GmbH has provided a service to its customers since 1985. With a broad range of services, Schnaithmann provides quality solutions in assembly, material flow and handling technology. From the planning and components to the complete system, customers obtain all goods and services from one competent source.
Schnaithmann Maschinenbau GmbH
Fellbacher Straße 49
D-73630 Remshalden-Grunbach
Tel. +49 7151 9732-0
www.schnaithmann.de
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ANDREAS STIHL AG & Co. KG

Nachhaltiger Marktführer

Es begann 1926 mit einer transportablen Zweimann-Elektrosäge: Andreas Stihl gründete in Stuttgart sein Ingenieurbüro. Aus der Maschinenbau-Werkstatt entwickelte sich ein führendes Unternehmen für Motorsägen und -geräte. Das Unternehmen befindet sich komplett in Familienhand, der Stammsitz der weltweit tätigen Firmengruppe mit rund 17 000 Beschäftigten ist Waiblingen.

Was zuvor ein reines Maschinenbau-Unternehmen war, wandelte sich nach und nach zu einem Mechatronik-Unternehmen, das sich neben den klassischen Geschäftsfeldern auch mit Big Data, Algorithmen und Cloud-Computing beschäftigt. Die Verbundenheit mit dem Wald und der Forstwirtschaft ist aber weiterhin sehr groß – nachhaltiges Wirtschaften ist das Erfolgsprinzip.

Das Familienunternehmen kümmert sich intensiv um den Nachwuchs (Duale Ausbildung und Duales Studium) und fördert die Weiterbildung der Mitarbeiter. Ziel des Unternehmens ist, rund drei Viertel der Führungspositionen mit internen Kandidaten zu besetzen. Die Mitarbeiter erhalten über Prämien, Altersversorgung und Kapitalbeteiligung ihren Anteil am Erfolg. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter liegt dem Hersteller von
Geräten für die Forst- und Bauwirtschaft sowie Landschaftspflege am Herzen: Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind flexible Arbeitszeiten selbstverständlich und eine eigene Kindertagesstätte befindet sich derzeit im Bau.

Sustainable market leader

It all began in 1926 with a portable two-man electric saw: Andreas Stihl established an engineering office in Stuttgart. The global market leader for power saws and equipment evolved from a mechanical engineering workshop. The family business is intensely committed to the younger generation, promotes the training of its employees and lets them share in the company’s success.
ANDREAS STIHL AG & Co. KG
Badstraße 115
D-71336 Waiblingen
Tel. +49 7151 26-0
info@stihl.de
www.stihl.de
Schwerpunkt Automotive – in der Region und im Rems-Murr-Kreis

Hier schlägt das Herz der Automobilwirtschaft

Kaum eine Region Deutschlands ist so von der Automobilwirtschaft geprägt wie die Region Stuttgart. Hier wurde das Auto erfunden, von Gottlieb Daimler aus Schorndorf, von hier nahm die Entwicklung zu einem Massenverkehrsmittel ihren Anfang. Auch weltweit dürfte es keine andere wirtschaftliche Einheit geben, die so mit den Fahrzeugbauern verbunden ist. Die Automobilhersteller selbst, die Zulieferer und die Dienstleister sowie die Forschungsinstitute konzentrieren sich hier. Viele wichtige Entwicklungen haben ihren Anfang im Herzen von Baden-Württemberg genommen. Eine wichtige Basis für diesen Trend ist die hervorragende Ausbildung der Mitarbeitenden sowie ein innovationsfreudiges Umfeld. Auch der wirtschaftliche Erfolg des Rems-Murr-Kreises ist sehr eng mit der Automobilwirtschaft verbunden. Seit einigen Jahren gilt die Region als Vorbild für einen kompletten Automotive-Cluster.

Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (so die Bezeichnung des Wirtschaftszweigs) konzentriert haben, sind der bedeutendste Teil des verarbeitenden Gewerbes der Region Stuttgart. Neben den knapp 80 Herstellern sind in der Branche rund 400 Zulieferbetriebe aller Größenklassen aktiv. Unternehmen wie Ingenieurbüros, IT- und
Softwareschmieden, Design- und Kommunikationsdienstleister sowie private und öffentliche Forschungseinrichtungen vervollständigen die in diesem Bereich tätigen Betriebe. Insgesamt sind in dem gesamten Cluster rund 215 500 Mitarbeitende, zirka 17,1 Prozent aller Arbeitnehmenden, beschäftigt – ein Anstieg von gut 20 Prozent in den letzten zehn Jahren. Für die starke Wirtschaftskraft in der Region stehen renommierte Autobauer wie Daimler und Porsche sowie Zulieferbetriebe wie Bosch oder Mahle: Sie haben ihren Hauptsitz in Stuttgart, die wichtigsten Entwicklungszentren bzw. Produktionsstandorte liegen ganz in der Nähe – zum Teil auch im Rems-Murr-Kreis.

Eine wichtige Rolle für die Innovationsfähigkeit der Branche spielt die enge Verknüpfung zu Werkzeugmaschinenherstellern der Region. Das Zusammenspiel zwischen den zahlreichen Maschinen- und Anlagenbauern, deren Produktionsmittel einen wichtigen Teil der Wertschöpfungskette bilden, und den Autoherstellern, ist ein wichtiger Faktor für die hervorragende Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Industriesektors. Zu der starken Automobilwirtschaft in der Region Stuttgart kommen weitere Premiumhersteller sowie Automobilzulieferer aus ganz Baden-Württemberg hinzu, die miteinander vernetzt sind und in

engen wirtschaftlichen Beziehungen zueinanderstehen. Somit ist der Automotive-Cluster durchaus weiter zu fassen als nur auf die Region Stuttgart.

Wie bereits erwähnt, die Region Stuttgart ist als weltweit führendes Zentrum des Automobilbaus bekannt. Hersteller, Zulieferer, Dienstleister und Forschungsinstitute konzentrieren hier ihre Kompetenzen rund um das Automobil. Alternative Antriebe, neue Mobilitätskonzepte für Menschen und Güter, Leichtbau sowie autonomes Fahren sind die zentralen Zukunftsthemen der Branche. Mit zahlreichen Projekten unterstützt die Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart (WRS) die regionalen Unternehmen beim Wandel vom modernen Automobilstandort zu einer zukunftsfähigen Mobilitätsregion. Mit der Clusterintiative Automotive Region Stuttgart (CARS) trägt die WRS dazu bei, die Region als Standort des Fahrzeugbaus und von Anbietern neuer Mobilitätstechnologien zu stärken. Dabei kooperiert die WRS eng mit dem Landesnetzwerk automotive-bw. Wichtigstes Ziel ist es, die Kommunikation innerhalb der Branche und den Austausch zwischen Forschung und Firmen zu verbessern. Zielgruppen sind in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen des Fahrzeugbaus. cars.region-stuttgart.de

Die WRS unterstützt darüber hinaus kleine und mittelgroße Unternehmen des regionalen Automobilbaus auf dem Weg zur Elektrifizierung des Antriebs auch im bundesgeförderten Programm Modellregion Elektromobilität. Die Projekte reichen von neuen Fahrzeugtechnologien über Nachrüstung von Kleintransportern bis zum Aufbau der benötigten Infrastruktur.

This is the heart of the automotive industry

It would be hard to find any other region in Germany that has had such an impact on shaping the automotive region as the Central Neckar region. The car was invented here and the development of mass transport vehicles had its origin here. There is also unlikely to be any other economic unit at a global level that is connected with vehicle manufacturers to this extent. The automotive manufacturers themselves, the suppliers and the service providers are concentrated here and also in the Rems-Murr district. Many important developments have their origin in the heart of Baden-Württemberg. Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart GmbH (WRS) supports the regional companies on many projects, assisting them with their transition from a modern automotive location to a future-oriented mobility region. WRS is helping to strengthen the region as a location for vehicle construction and for suppliers of new mobility technologies with the Stuttgart Region Automotive Cluster Initiative (CARS).
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ZF Group – TRW Automotive GmbH

Zukunft der Mobilität im Blick

Die Division Passive Sicherheitstechnik der ZF Friedrichshafen AG hat ihren Hauptsitz in Alfdorf – dort sind die Aktivitäten rund um Insassenschutz und integrierte Sicherheit gebündelt. Von den zirka 1 900 Mitarbeitern sind über 1 000 in der Entwicklung tätig. Dabei haben die Ingenieure die Zukunft der Mobilität im Blick, die neue Anforderungen an den Insassenschutz stellt.

Aktive und passive Sicherheitstechnik verbinden sich und ermöglichen beispielsweise eine Auslösung von Airbags unmittelbar vor einem Crash. Auch das autonome Fahren mit neuen Sitzkonfigurationen wird die Rückhaltesysteme verändern. Gleichzeitig werden die klassischen passiven Sicherheitssysteme so ausgelegt, dass sie zu Verbesserungen bei Gewicht, Bauraum und Schutzleistung beitragen können.

ZF als Arbeitgeber legt großen Wert auf motivierte und engagierte Mitarbeiter. Das Unternehmen setzt auf ein gutes Arbeitsklima und eine passende Work-Life-Balance – darum werden Betriebssport und ein aktives Gesundheitsmanagement angeboten. 25 bis 30 junge Menschen beginnen jährlich ihre Ausbildung oder ihr Duales Studium in Alfdorf.
Das VDC organisierte pro Jahr ca. 50 Veranstaltungen. Weitere Arbeitsgebiete sind die Projektentwicklung, die Generierung von Fachinformationen, das VDC-eigene XR-Testcenter, eine Stellenbörse sowie frei erhältliche Publikationen, die den Technologietransfer in die Wirtschaft unterstützen.

Pooling of virtual expertise

The development of machines and systems directly on the computer, including tests and simulations, is becoming increasingly important. Three-dimensional digital models are used in virtual engineering for development and construction. The Virtual Dimension Centre (VDC) was created to pool the expertise in this area.
ZF Group – TRW Automotive GmbH
Industriestraße 20
73553 Alfdorf
Tel. +49 7172 302-0
www.zf.com
Innovationen

Aktuelle innovative Ideen

Um weiterhin führend in der Welt zu bleiben, sind innovative Ideen gefragt. Zwei aktuelle Beispiele aus dem Rems-Murr-Kreis: Bei der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn wurde das erste Mal die autonome Paketzustellung mit einem fahrerlosen Transportfahrzeug getestet. Entwickelt wurde das Konzept von der Firma Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG, dem führenden Hersteller von Brief- und Paketkastenanlagen in Europa aus Kirchberg/Murr. Das Transportfahrzeug, das mit einer mobilen myRENZbox-Paketkastenanlage ausgestattet war, übernahm in dem autofreien Wohnviertel, das Teil der Bundesgartenschau war, die Zustellung der Pakete. Ziel war es, ein nachhaltiges und innovatives Gütertransportsystem für die „Letzte Meile“ der City-Logistik zu erproben.

Ein neuartiges Mehrgenerationenhaus entsteht in Weinstadt. Im „Smart Living – Modernes Zusammenleben“ sollen drei Herausforderungen der Zukunft gebündelt werden: die Digitalisierung von Wohn- und Arbeitsbereichen, barrierefreie Wohnungen, die dem demografischen Wandel gerecht werden (inklusive einer Sozialstation) sowie nachhaltiges Bauen in Bezug auf Energie- und Ressourcenschonung. Mitten in einem gewachsenen
Wohngebiet wird das Wohn- und Servicegebäude mit rund 1 200 Quadratmetern Wohnfläche derzeit gebaut. Die Erfahrungen aus diesem Projekt sollen in weitere Bauten an anderen Orten einfließen. Die Idee stammt vom Beratungs- und Planungsunternehmen KOP, das ebenfalls in Weinstadt ansässig ist.

The latest innovative ideas

An autonomous parcel delivery service was tested for the first time with a driverless transport vehicle at the 2019 German Federal Garden Show in Heilbronn. A new multi-generational house is being built in Weinstadt. “Smart Living – Modern Cohabitation” aims to combine digitisation, barrier-free homes and sustainable building.
Schwerpunkt Elektrotechnik – in der Region und im Rems-Murr-Kreis

Zukunftsbranche Elektrotechnik

Während sich früher der Maschinenbau, die Automobilbranche und die Elektrotechnik in der Region Stuttgart die Waage hielten, haben sich die Schwerpunkte in den letzten Jahren weg von der Elektrotechnik verschoben: Der Anteil der Beschäftigten in der Region Stuttgart beträgt heute 10,3 Prozent. Der Sektor hat sich allerdings stabilisiert und zeigt eine steigende Tendenz. Grund ist die zunehmende Vernetzung mit den beiden anderen Bereichen. Für den Umbruch in der Produktionstechnik ist das Know-how des Fachgebiets Elektronik stark gefragt. Immer mehr Maschinen und Anlagen enthalten ausgeklügelte Sensorik und eine zunehmend auf Vernetzung bauende Informationstechnologie. Schlagworte in diesem Zusammenhang sind Connected Cars und Industrie 4.0.

In der Region Stuttgart sind rund 220 Unternehmen in den Bereichen Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie elektrischen Ausrüstungen mit über 35 200 Mitarbeitenden tätig. Die Vielfalt der produzierten Waren und Dienstleistungen ist entsprechend groß. Neben den bekannten, global agierenden Branchengrößen sind vor allem Hidden Champions aktiv, die stark in der Region verwurzelt sind. Automationsspezialisten nehmen eine Schüsselrolle bei der digitalen Transformation ein. Mit einem Umsatz von
rund 8,12 Milliarden Euro erreichte die Branche einen Anteil von 7,2 Prozent am Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes in der Region Stuttgart.

Die Zukunftsaussichten der Branche sind überwiegend positiv: Industrie 4.0 steht für einen Trend zur intensiviert vernetzten Automatisierung von Maschinen und Anlagen auf Basis von Kommunikations- und Informationstechnologien. In digitalen Wertschöpfungsketten wachsen die Geschäftsprozesse von Lieferanten über die Produzenten bis zum Endkunden zusammen. Mit der durchgängigen Vernetzung werden Produktionsund Logistikprozesse schneller, effizienter und flexibler und könnten in der Zukunft auch die Herstellung hochindividualisierter Produkte bis hin zur Losgröße eins erlauben.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anwendung von neuen Ansätzen vom Internet der Dinge bis hin zu generativen Fertigungsverfahren schaffen neue Möglichkeiten für die industrielle Produktion und Logistik, deren schnelle Umsetzung die führende Position der Region weiter ausbauen und den Produktionsstandort stärken dürfte.
Auch im Automobilbereich zeigen sich durch Veränderungen im Antriebsstrang sowie bei intelligenten Assistenzsystemen und der Konnektivität neue Ansatzpunkte für elektronische Komponenten. Insbesondere elektrisch basierte Antriebe benötigen immer anspruchsvollere Leistungselektronik. Mehr und mehr autonom gesteuerte Fahrzeuge werden zu Internet-Devices, die Daten ausfallsicher in Echtzeit übertragen müssen. Vor allem auch im Bereich der intelligenten Haustechnik optimieren moderne Managementsysteme über elektronische Komponenten die Nutzung von Ressourcen und tragen so zur Schonung der Umwelt bei.

Auch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien zur Erreichung von Klimaschutzzielen eröffnet neue Möglichkeiten. Da die Erzeugung dieser Energien oft nicht zum Bedarfszeitpunkt möglich ist, wird eine intelligente Digitalisierung aller Bereiche von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbrauch notwendig. Herausforderungen sind dabei die zunehmende Komplexität des Energiesystems mit seinen vielen dezentralen Anlagen zur Energieerzeugung und der Notwendigkeit, das Gesamtsystem zu steuern und zu flexibilisieren.

Die Liste der Aufgaben ist lang, somit werden auch in den nächsten Jahren in der Elektronikbranche viele, gut ausgebildete Fachleute in der Region Stuttgart und im Rems- Murr-Kreis benötigt.

Electrical engineering: a future industry



Whereas mechanical engineering, the automotive industry and electrical engineering were previously represented equally in the Stuttgart region, the focus in recent years has shifted away from electrical engineering: the proportion of employees in the Central Neckar region today is 10.3 percent. However, the sector has stabilised and is showing an upward trend. The reason for this is the increasing networking with the other two areas. Electronics know-how is in great demand for the radical change in production technology. Sophisticated sensor technology and complex information technology are being used in more and more machines and systems. Connected Cars and Industry 4.0 are keywords in this respect. The list of tasks is long, so in the next few years many well-trained experts in the Stuttgart region will be needed in the electronics sector.
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Murrelektronik GmbH

Bleibende Verbindungen schaffen

Interessante und vielfältige Ausbildungs- und Studienplätze – das bietet Murrelektronik in Oppenweiler. Die rund 3 000 Beschäftigten des Familienunternehmens planen, bauen und vertreiben elektronische Bauteile für Maschinen und Anlagen. Sie gehen dabei mit Begeisterung ans Werk: Die Mitarbeiter suchen im engen Kontakt mit den Kunden und mit ihren Kollegen nach den optimalen Lösungen. Wie erfolgreich sie dabei sind, zeigen die Verleihung des Top 100 Award Top-Innovator 2019 – zum wiederholten Male nach 2008 – oder des German Innovation Award.

Das in der Region verwurzelte Familienunternehmen legt sehr großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen, denn sie sind die qualifizierten Fachkräfte von morgen und helfen, Murrelektronik weiter voranzubringen. Technisch interessiert oder eher eine Vorliebe für Vertrieb, Personalabteilung, Logistik und IT? Bei Murrelektronik findet jeder seinen Platz, das Angebot an unterschiedlichen Fachrichtungen und Berufen ist groß. Die Auszubildenden und dualen Studenten werden in kleinen Gruppen optimal betreut. Sie erhalten individuelle, fachliche Unterstützung in allen Abteilungen durch eigens geschulte Ausbildungsbeauftragte. Je nach persönlicher Eignung wird der
Ausbildungsverlauf individuell angepasst, um das Unternehmen mit seinen verschiedenen Tätigkeiten und Abteilungen zu entdecken. Die jungen Leute lernen dabei nicht nur die unterschiedlichen Bereiche kennen, sondern auch die dort arbeitenden Menschen. So wachsen die Kollegen nach und nach zu einer Familie zusammen, was später die gemeinsame Arbeit für die Kunden und die Produkte erleichtert. Die Teamorientierung des Unternehmens ist in allen Bereichen zu spüren: Neben dem wöchentlichen Austausch der Azubis und der Studenten untereinander im neuen, modernen Ausbildungszentrum sowie den gemeinsamen Projekten unternehmen die Nachwuchskräfte vieles gemeinsam – dazu gehören Ausflüge und sportliche Aktivitäten. Ein international erfolgreich tätiges Unternehmen wie Murrelektronik, das mit 24 eigenen Niederlassungen und in über 50 Ländern weltweit vertreten ist, bietet dualen Studenten die Möglichkeit, einige Wochen im Ausland zu verbringen. In dieser Zeit erhalten sie eigene Projekte, die sie vor Ort zusammen mit den Kollegen erarbeiten.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung und dem Studium warten die ersten Aufgaben bei Murrelektronik: Das Unternehmen bietet in der Regel allen angehenden Fach-
kräften eine unbefristete Übernahme an. Der 1975 gegründete Betrieb benötigt Mitarbeiter, die „grünes Blut in den Adern haben“, wie es Gründer Franz Hafner mit Blick auf die Firmenfarbe formulierte. Die ehemaligen Azubis und Studenten halten den Geist von Murrelektronik lebendig. Der Slogan „Bleibende Verbindungen schaffen“ bezieht sich darum nicht nur auf die technischen Produkte, sondern auf die Nähe zu den Mitarbeitern: Sie sollen sich im Unternehmen wohlfühlen und sich entwickeln können. Für alle Kollegen besteht die Möglichkeit, sich persönlich und fachlich weiterzubilden. Neben internen und externen Fortbildungen gibt es eine ganze Reihe von weiteren Maßnahmen, um die Mitarbeiter individuell zu fördern.

Die gesamte Ausbildung wurde erst kürzlich zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel „Best Place to Learn“ ausgezeichnet. Damit wurde Murrelektronik bescheinigt, dass das Familienunternehmen junge Menschen hervorragend auf die Herausforderungen im Berufsalltag vorbereitet.

Die Produkte von Murrelektronik sind im Schaltschrank und in der Stromversorgung, in Schnittstellen sowie in der Anschlusstechnik zu finden. Unterschiedliche Branchen greifen auf die Komponenten zurück: Lager- und Fördertechnik, Werkzeugmaschinen, Gebäudetechnik, Automotive, Lebensmittel, Verpackungstechnik, Flughafen-Logistik und mobile Anwendungen. Murrelektronik befindet sich nach wie vor im Familienbesitz. Die Eigentümer legen großen Wert auf soziales Engagement: Dadurch werden langfristig internationale Projekte unterstützt. Selbstverständlich werden auch Vorhaben und Vereine in der Region gefördert.

Creating lasting connections

Interesting and diverse apprenticeship positions – this is on offer at Murrelektronik in Oppenweiler. The around 3,000 employees working for the family company plan, build and sell electronic components for machines and systems. They are enthusiastic about their work, seeking the best solutions in close contact with the customers and their colleagues. The fact that the company has been awarded the Top 100 Award Top Innovator 2019 – repeatedly since 2008 – or the German Innovation Award shows how successful they are in doing this. Deeply rooted in the region, the family company attaches great importance to the training of young people because they are the qualified professionals of tomorrow and will help Murrelektronik to make continued progress. After successfully completing an apprenticeship or study programme, their first job awaits them at Murrelektronik: The company usually offers all aspiring professionals a permanent employment contract. They receive the opportunity to continue their personal and professional development.
Murrelektronik GmbH
Falkenstraße 3
71570 Oppenweiler
Tel. +49 7191 47-0
Fax +49 7191 47-491000
info@murrelektronik.com
www.murrelektronik.com
Branchenmix – in der Region und im Rems-Murr-Kreis

Starker Branchenmix

Die Wirtschaftsregion Stuttgart ist sehr stark durch das produzierende Gewerbe und damit durch die Investitionsgüterindustrie geprägt – hier sind 343 000 Menschen tätig. In den letzten Jahren nahm ihre Zahl um 10,5 Prozent zu. Eine weitere starke Branche ist das Baugewerbe mit 61 000 Arbeitnehmenden. In diesem Sektor stiegen die Beschäftigungszahlen um 20,5 Prozent an.

Schwerpunkte des produzierenden Gewerbes in der Region sind die Automobilproduktion sowie der Maschinen- und Anlagenbau mit Fokus auf die Produktionstechnik. Beide Bereiche sind sehr exportorientiert und auf eine starke Zuliefer- und Dienstleistungsindustrie angewiesen. Die Autohersteller sind mit Abstand der stärkste Teilbereich in der Region Stuttgart. Ihr Umsatzanteil beim verarbeitenden Gewerbe liegt bei 53,8 Prozent. Allerdings darf die gute wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre nicht über die zukünftigen Herausforderungen hinwegtäuschen: den Transformationsprozess hin zur Elektromobilität sowie die Digitalisierung des Automobils.

Der Maschinen- und Anlagenbau ist der Kern der deutschen Industrie und auch des Rems-Murr-Kreises. Er entscheidet maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit der Region und über die Arbeitsplatzlage. Mit 16 700 Beschäftigten und einem Anstieg in den letzten Jahren um fast 21 Prozent im Kreis
gehören die Unternehmen der Branche zu einer bedeutenden wirtschaftlichen Säule. Auch das Metallgewerbe und die Elektrotechnik sind für die Region wichtig: Die beiden Bereiche sind meist in die Lieferketten der dominierenden Branchen eingebunden oder sind als Konsumgüterhersteller und Zulieferer in weiteren Märkten tätig.

Nach schwierigen Jahren entwickelt sich das Baugewerbe deutlich positiv: Viele Marktteilnehmer haben sich vom reinen Bauunternehmen zu einem international aufgestellten Infrastrukturanbieter mit Planung, Finanzierung, Errichtung und Betrieb von Großprojekten entwickelt. Sie haben sich meist auf technisch anspruchsvolle und kapitalintensive Bauvorhaben spezialisiert, werden jedoch zunehmend mit dem Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt konfrontiert.

Der allgemeine Trend hin zur Dienstleistungsgesellschaft ist in der Region zu spüren: So weist dieser Bereich eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Beschäftigten aus. Im Handel sind im Rems-Murr-Kreis über 22 100 Menschen beschäftigt, mit einem Anstieg von 26,8 Prozent in den letzten Jahren – damit konnte der Kreis im Vergleich zur restlichen Region Stuttgart deutlich zulegen. Ein starkes Wachstum zeigen auch die Zweige Verkehr und Lagerei: Hier werden durch den zunehmenden Onlinehandel

verstärkt Dienstleistungen von Post- und Kurierdiensten benötigt. Von der Digitalisierung in allen Teilen der Gesellschaft profitiert auch die Informations- und Kommunikationsbranche und baute die Zahl der Beschäftigten in der Region Stuttgart weiter auf.

Das Handwerk ist durch eine große Vielfalt gekennzeichnet: Der Wirtschaftszweig ist ein Querschnittssektor aus dem produzierenden und dem Dienstleistungsgewerbe. Der Bereich ist meist von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt, die ihre Wurzeln im Landkreis haben. Damit hat er eine große Bedeutung für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in der Region Stuttgart. Die Zahl der Betriebe ist in den letzten Jahren mit 29 300 relativ stabil geblieben. Bei näherem Hinsehen zeigen sich jedoch strukturelle Unterschiede: Die Zahl der zulassungsfreien Handwerker steigt an, während die Zahl der zulassungspflichtigen sowie der handwerksähnlichen Unternehmen zurückgeht. Die größten Gewerbegruppen sind die Handwerker für den gewerblichen Bedarf (z. B. Gebäudereiniger und metallverarbeitende Betriebe) und das Ausbaugewerbe (etwa Elektrotechniker, Installateure, Heizungsbauer sowie Maler und Lackierer). Die Herausforderungen dieses Wirtschaftszweigs sind die geänderten Marktbedingungen durch den gesellschaft- lichen und technologischen Wandel. Vor allem die Demografie macht den Betrieben zu schaffen: Sie haben es immer schwerer, geeignete Fachkräfte oder auch Nachfolger zu finden.

Strong mix of industries



The economic region of Stuttgart is heavily influenced by the manufacturing sector and therefore by the capital goods industry – 343,000 people work here. The main emphasis of the manufacturing sector in the region is on automotive production as well as mechanical and plant engineering, with a focus on production technology. Both areas are very export-oriented and reliant on a strong supply and service industry.

Mechanical and plant engineering are the core of German industry and also the Rems-Murr district. They play a decisive role in determining the competitiveness of the region and the employment situation.

Another strong sector is the construction industry: many participants in the market have evolved from pure construction companies into internationally established infrastructure providers with planning, financing, construction and operation of large-scale projects. The trade sector is characterised by great diversity: the sector is mainly shaped by small and medium-sized companies with their roots in the region.
Advertorial
Johannes Laidig ist bei Kärcher im Virtual Engineering tätig.
Porträt Johannes Laidig von Kärcher

Der Job wird niemals langweilig

Kärcher ist Weltmarktführer für Reinigungssysteme, -produkte und -dienstleistungen und steht für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit. Diesen Erfolg verdankt das Unternehmen seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wie der berufliche Alltag eines solchen Mitarbeiters bei Kärcher aussieht, zeigt ein beispielhafter Blick auf den Job von dem Kärcher Mitarbeiter Johannes Laidig.

Der studierte Maschinenbauingenieur untersucht als Simulationsingenieur im Bereich Virtual Engineering die komplette Kärcher-Produktpalette. Wie lange ist die Lebensdauer eines Produktes oder wie verhält sich das Produkt bei einem Aufprall? Virtual Engineering heißt das Verfahren mit dem Johannes Laidig Produkte schon vor deren Herstellung virtuell testet.

Berechnen, erstellen und testen
Ob Auto, Waschmaschine oder Hochdruckreiniger – all diese Geräte durchlaufen vor der Produktion eine Simulation. Denn ehe mehrere tausend Autos einem Crashtest unterzogen oder unzählige Terrassen gereinigt werden, entstehen die neuen Produkte zunächst am Computer und werden virtuell auf Herz und Nieren überprüft.
Ehe die Produkte gebaut werden und unter realen Bedingungen getestet werden, kommt also der Simulationsingenieur ins Spiel. Johannes Laidig erklärt seinen Job an einem Beispiel: „Wir entwickeln ein Computermodell eines Hochdruckreinigers, beachten dabei die Materialien des Gerätes und simulieren einen Falltest aus unterschiedlichen Gerätepositionen heraus.“ Was passiert dann? Brechen Einzelteile ab? Gibt es Verformungen am Gerät? Welche Materialien müssen nun verändert werden, damit das nicht noch einmal passiert? „Um die Ergebnisse der Simulation auswerten zu können, muss man die mechanischen Materialeigenschaften kennen und wissen, an welchen Schrauben man drehen muss, damit das Gerät so wenig Schaden wie nötig nimmt“, erklärt er. „Dazu stehen wir in ständigem Austausch mit Ingenieuren in der Entwicklung, im Produktmanagement und in der Versuchsdurchführung.“ Bereits vor der Produktion wird also ein erheblicher Aufwand betrieben, doch das lohnt sich. Denn es spart eine Menge Zeit und Geld, die Produkte in so einem frühen Entwicklungsstadium noch verändern zu können.
Kärcher reinigt weltweit Monumente und Denkmäler, so auch Mt. Rushmore in den USA.
Der Job wird niemals langweilig

Kein Projekt ist wie das andere. Jede Simulation hat eine neue technische Fragestellung. Das Ergebnis wird im Detail hinsichtlich der Beanspruchungen interpretiert und setzt unterschiedliche Maßnahmen in Gang, ehe es dann produziert und unter realen Bedingungen getestet wird. „Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert davon, wie genau man mit Simulationen die Realität berechnen kann“, berichtet Johannes begeistert.

Warum funktionieren Dinge, wie sie funktionieren? Schon in der Schule zählten Mathe und Physik zu Johannes Lieblingsfächern. „Es macht mir Spaß, Dinge in diesem Bereich zu erarbeiten und technischen Herausforderungen auf den Grund zu gehen“, erinnert er sich. So folgte nach dem Abi das Maschinenbaustudium am KIT. Im Studium erkannte er sein Interesse für Strukturmechanik, numerische Simulationen und die Berechnung von Bewegungen unterschiedlicher Körper. Bei einer Berufsbildungsmesse ist er Kärcher begegnet und hat dort erfahren, dass das Unternehmen mit Strukturmechanik und FEM (Finite Elemente Methoden) arbeitet. Bei einem Praktikum während des Studiums lernte er den Job des Simulationsingenieurs und das Unternehmen kennen und schätzen, sodass der Weg nach dem Studium in den Job reibungslos klappte.

Über Kärcher
Kärcher ist weltweit führender Anbieter für Reinigungstechnik. Das Familienunternehmen beschäftigt in 72 Ländern und mehr als 127 Gesellschaften über 13 500 Mitarbeiter. Für einen weltweit lückenlosen Kundendienst sorgen 50 000 Servicestellen in allen Ländern. Im Jahr 2018 erzielte Kärcher mit mehr als 2,525 Mrd. Euro den höchsten Umsatz in seiner Geschichte.

The job is never boring

Kärcher is the global market leader in cleaning systems, products and services and is synonymous with quality, innovation and sustainability. The family-owned business employs over 13,000 people in 70 countries and more than 120 companies. 50,000 service centres provide seamless customer service in all countries worldwide. Kärcher achieved the highest sales in its history in 2018 with a turnover of 2,525 billion euros.

The company owes this success to its employees. A look at the job of Kärcher employee Johannes Laidig shows the daily working routine of an employee in this sort of role. The qualified mechanical engineer works as a simulation engineer in virtual engineering, testing the complete Kärcher product range.
Alfred Kärcher SE & Co. KG
Alfred-Kärcher-Straße 28–40
71364 Winnenden
Tel. +49 7195-14 0
www.kaercher.com
Drei Ts stehen für die Klingele-Gruppe: Tempo, Technik und Teamwork. Unter Tempo versteht der international tätige Anbieter von Papier, Verpackungslösungen aus Wellpappe die Schnelligkeit und Flexibilität, mit der Mitarbeiter die Wünsche der Kunden aufnehmen und umsetzen. Das Familienunternehmen mit flachen Hierarchien, das von Dr. Jan Klingele mittlerweile in 3. Generation geführt wird, kann kurzfristig reagieren und neue Markttrends setzen. Klingele ist außerdem Gründungsmitglied von Blue Box Partners, der größten europäischen Allianz für Verpackungslösungen.

Die Klingele Gruppe baut dabei auf moderne Technik, neue Anlagen und Verfahren: Mit einem Jahresumsatz von 860 Millionen Euro im Jahr 2018 produziert das Unternehmen inklusive der Beteiligungen aktuell jährlich 670.000 Tonnen Papier und hat eine Kapazität von einer Milliarde Quadratmeter Wellpappe pro Jahr. Für Klingele ist dabei das Thema Nachhaltigkeit zentral: Das Unternehmen investiert in erneuerbare Energien, nutzt schonend natürliche Ressourcen und setzt modernste Maschinen ein. 2019 wurde es in Shanghai für seine stringente Energiestrategie mit dem World Corrugated Award ausgezeichnet.

Teamwork definiert die Zusammenarbeit bei Klingele. Das 1920 gegründete Familienunternehmen mit seinen 2.500 Mitarbeitern in zehn Ländern und einer Ausbildungsquote in den deutschen Werken von 6,2 Prozent legt großen Wert auf einen teamorientierten Führungsstil. Durch die familienfreundliche Personalpolitik wird die Work-Life-Balance gefördert. Dazu zählen neben Kinderbetreuung in den Ferien auch flexible Arbeitszeitmodelle. Die ständige Weiterbildung der Mitarbeiter mit einem eigenen
Schulungsprogramm, der „Klingele Akademie“, die auch Seminare für Kunden und Geschäftspartner anbietet, rundet das Angebot ab. Das unterstreicht auch der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Jan Klingele: „Als Familienunternehmen mit einer 100-jährigen Geschichte denken wir nachhaltig und langfristig, und das gilt auch für die Beziehung zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Family-oriented human resources policy

Time, technology, teamwork – this is how the Remshalden-based company Klingele Papierwerke, an international paper supplier, defines corrugated cardboard packaging solutions – in a nutshell. The company is committed to sustainability in all areas of the company: from the development of sustainable products and solutions, the environmentally and resource-friendly processes used for the production of paper and corrugated cardboard packaging as well as the use of renewable energies to the family-friendly jobs with great prospects.

Klingele Papierwerke
GmbH & Co. KG
Alfred-Klingele-Straße 56–72
73630 Remshalden
Tel. +49 7151 701 0
info@klingele.com
www.klingele.com
Die Rybak + Hofmann rhv-Technik GmbH + Co. KG zählt seit der Verleihung des TOP 100 Innovationspreises 2018 offiziell zu den Innovationsführern Deutschlands. Das 1968 von Jochen Rybak in Waiblingen gegründete Familienunternehmen beschäftigt 50 Mitarbeiter und ist führend auf dem Gebiet der Oberflächenveredelung mittels thermischen Spritzens und der dazugehörigen mechanischen Präzisionsbearbeitung.

In regelmäßigen F+E Aufträgen mit Kunden aus der Luft- und Raumfahrt, dem Maschinenbau, der Mobilitäts- und Automotive-Branche sowie der Dichtungs-, Pumpen- und Verpackungstechnik werden innovative Anwendungen durch den Einsatz des thermischen Beschichtens entwickelt, die das Produkt der Kunden um ein Vielfaches verbessern.

Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen; wie z. B. die Fraunhofer Gesellschaft, die Hochschule Aalen, Universität Stuttgart, darunter das ima Stuttgart und die Materialprüfungsanstalt oder dem Steinbeis Zentrum fließen neuste Erkenntnisse in die Umsetzung der Kundenaufträge. Aktuellstes Wissen über neue Werkstoffe und deren Kombinationen gepaart mit modernster Fertigungs- und Robotertechnologie macht die rhv-Technik zum kompetenten Partner und Spezialisten für die Belange ihrer Kunden. Durch individuelle Kundenberatung und der Vielfalt der thermischen Spritz-Technologie können optimal angepasste Applikationen gefunden werden, die die Standzeiten der Bauteile der rhv-Kunden wesentlich erhöhen, ihren Verschleiß reduzieren oder Einsatzfälle erst möglich machen.
Damit ist nicht nur Nachhaltigkeit in der konkreten Kunden- Anwendung gegeben, sondern auch durch die Teilnahme an ECOfit, dem Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg für betrieblichen Umweltschutz.

rhv is a leading innovator in thermal spraying

Rybak + Hofmann rhv-Technik GmbH + CO KG is ranked among the leading innovators in Germany since it was officially presented with the TOP 100 Innovation Award 2018. The family-run company is a leader in the field of surface finishing by means of thermal spraying and the associated mechanical precision machining. Together with partners from scientific institutions and universities, the latest research findings are incorporated into the implementation of customer orders. Thanks to the individual consulting and the diversity of thermal spraying technology, the company is able to develop perfectly adapted applications.
Rybak + Hofmann
rhv-Technik GmbH + Co. KG
Eisentalstraße 27
71332 Waiblingen
Tel. +49 7151 95 99 8-0
www.rhv-technik.de
ANDREAS MAIER GmbH & Co. KG (AMF)

Vom Schloss zur Spanntechnik

„Bei uns agiert nie ‚das Unternehmen‘, sondern es sind immer die Menschen, die handeln und somit für Produkte und Märkte stehen.“ Diese Aussage von Johannes Maier, geschäftsführender Gesellschafter der ANDREAS MAIER GmbH & Co. KG (AMF) in Fellbach bringt die Firmenphilosophie auf den Punkt. Das 1890 gegründete Unternehmen ist ein Komplettanbieter im Bereich der Spanntechnik und gehört weltweit zu den Marktführern. Ziel der Mitarbeiter aus Entwicklung, Fertigung und Montage ist es, Produkte zu schaffen, die den Kunden helfen, die Rüstzeiten zu reduzieren und damit die Produktivität zu steigern.

Ob der Wechsel von einem mechanischen zu einem hydraulischen, magnetischen oder mit Vakuum betriebenen Spannsystem deutliche Vorteile bringt oder ob der Einsatz von Nullpunktspannsystemen die Maschinenlaufzeiten erhöhen, prüfen die Fachleute von AMF gerne vor Ort in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Mit technologischer Überlegenheit hat das Zero-Point-System den Markt der Nullpunktspanntechnik geradezu revolutioniert. Die Vielseitigkeit im Bereich der Spanntechnik spiegelt sich nicht nur in der großen Produktauswahl, sondern auch in den unterschiedlichen Systemen wider. Häufig lassen sich Produktionsabläufe optimieren, wenn die
Vorteile verschiedener Spannsysteme in Kombination genutzt werden. In solchen Fällen zeigt sich die besondere Stärke von AMF als Systemanbieter. Beste Qualität der Produkte ist für die Mitarbeiter selbstverständlich, dazu kommen noch die umfangreichen Service-Leistungen: Mit Erfahrung und Know-how, mit Kundennähe und intelligenter Ingenieursleistung entwickeln die Fachleute ein tiefes Verständnis für die unterschiedlichen Belange und Bedürfnisse der Kunden. Im Auge der Unternehmensführung gibt es darum auch keinen „wichtigsten Mitarbeiter“ – alle derzeit rund 230 sind gleich wichtig. Der vertrauensvolle und wertschätzende Umgang mit Menschen, die Verantwortung tragen, ist die Basis des Erfolgs. Das Unternehmen wurde 1890 als erste und bis heute einzige Schlossfabrik in Württemberg gegründet. Von Anfang an war die technologische Kompetenz des Gründers der wichtigste Erfolgsfaktor.

Die Idee war, Schlösser durch industrielle Fertigung gut und preiswert herzustellen. Jedes Schloss wurde einzeln gefettet und geprüft – das Unternehmen hatte schon damals quasi ein Qualitätsmanagementsystem. Ein Großteil der Beschäftigten kam aus der Landwirtschaft, so wurde im Winter produziert und im Sommer mit weniger Personal verkauft, die Anfänge eines
individuellen Arbeitszeitmodells. In den 1920er Jahren kamen neben den Schlössern verschiedene Werkzeuge zum Bedienen von Maschinen ins Sortiment. Da die industrielle Fertigung auch professionelle und moderne Arbeitsmittel benötigte, die allerdings nicht am Markt erhältlich waren, wurden diese Hilfsmittel kurzerhand selbst entwickelt und hergestellt. Aus der Lösung für den eigenen Betrieb hat sich ein neuer Geschäftsbereich mit Spanneisen und Schnellspannern zur Fixierung von Werkstücken gebildet. Die Werkzeuge kamen bei den Kunden gut an und machen heute zwei Drittel des Gesamtumsatzes aus.

Die klassischen Werte eines mittelständischen Familienunternehmens sind für gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter interessant. Familiäres Betriebsklima, kurze Wege und eine gelebte Teamarbeit, durch die jeder Mitarbeiter merklich zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann, machen das Unternehmen in einer Region mit vielen Global Playern zu einem attraktiven Arbeitgeber. Weitere Punkte, die für AMF sprechen, sind freie Nachmittage bei Geburtstagen und Jubiläen, regelmäßige Weiterbildungsangebote und eine Beteiligung an der positiven Unternehmensentwicklung. Besonders das hauseigene Betriebsrestaurant, die Kooperationen mit Fitnessstudios und einem Freizeitbad oder Workshops zu Yoga und Selbstverteidigung kommen bei den Mitarbeitern gut an. Die Unternehmensleitung legt auf die firmeneigene Ausbildung großen Wert: Damit wird der gut qualifizierte Nachwuchs an Fachkräften gesichert, denn die Übernahmequote ist bei AMF traditionell sehr hoch.

From a lock to clamping technology

“In our company, it‘s never the company that acts but always the people who take action and who are therefore synonymous with the products and markets.” This statement made by Johannes Maier, Managing Partner of ANDREAS MAIER GmbH & Co. KG (AMF) in Fellbach summarises the company‘s philosophy in a nutshell. The company founded in 1890 is a full-service provider in the area of clamping technology and is one of the global market leaders. The aim of the development, production and assembly employees is to create products that help customers to reduce setup times and therefore increase productivity. The classic values of a medium-sized family-owned business are interesting for well-trained and highly motivated employees. An informal working atmosphere, short communication channels and strong team work, through which every employee can make a significant contribution to the success of the company, make the company an attractive employer in a region with many global players.

ANDREAS MAIER GMBH & CO. KG (AMF)
Waiblinger Straße 116
70734 Fellbach
Tel. +49 711 5766-0
amf@amf.de
www.amf.de
Bort GmbH, Weinstadt
KOP GmbH

Nachhaltig für die Zukunft planen

Zukunftsweisende Arbeitswelten in Industrie, Forschung und Gewerbe – das ist das Ziel des innovativen Beratungs- und Planungsunternehmens KOP in Weinstadt. Geschäftsführer und Inhaber Steffen Klingler ist sich sicher, dass „Gebäude in ihrer Gestaltung, Nutzung und Konfiguration in heutiger Zeit mehr denn je ein Schlüsselfaktor für unsere ökologische, ökonomische und kulturelle Zukunft sind.“ Auf Basis dieser Grundlagen ist das Unternehmen in drei Geschäftsfeldern tätig: KOP Consult entwickelt und führt neue, kommunikative und produktive Arbeitswelten ein, KOP Create plant und realisiert klimaneutrale Architektur und KOP Care kümmert sich um die Werterhaltung und die Lebenszyklen von Immobilien. Bei vielen Projekten gehen die drei Bereiche jedoch fließend ineinander über. Dabei werden verschiedene Sektoren auch gerne gekoppelt: Der Industriesektor wird mit dem Dienstleistungs-, dem Gebäude- und Energiesektor verbunden. So konzipieren die Fachleute ein Bauprojekt oftmals vom Ende her.

KOP beschäftigt sich mit der Entwicklung und Gestaltung von Gebäuden, die CO2-neutral und vollständig wiederverwertbar sind. Bei jedem Projekt müssen viele Aspekte berücksichtigt werden: Menschen arbeiten und leben in den Gebäuden und
gleichzeitig muss es nachhaltig sein – die Umwelt soll entlastet werden. Schon bei der Konzeption achten die Fachleute darum auf das richtige Energiedesign: Viele Immobilien werden von KOP wegen einer möglichst langen Nutzungsdauer als Null- oder sogar als Plusenergiegebäude realisiert. So werden die Bauten selbst zu klimapositiven Energiezellen, die mehr Energie erzeugen als sie verbrauchen – sie fangen beispielsweise die Energie der Sonne ein, nutzen die Wärme in den tiefer liegenden Erdschichten und koppeln die Abwärme von Maschinen ein. Die Nutzer haben im Blick auf die Betriebskosten, die Vermietungschancen und den Verkaufswert des Gebäudes über den gesamten Lebenszyklus eine zukunftsfähige Immobilie. Die Schwerpunkte des Unternehmens liegen bei Büro- und Verwaltungsgebäuden, Produktions-, Logistik- und Verkehrsbauten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, hochtechnisierten Kommunikationsräumen sowie bei Großküchen und Kantinen.

Das Unternehmen wurde 1970 gegründet und ist seit 2001 unter dem Namen KOP aktiv. In dieser Zeit planten und realisierten die Fachleute viele Bauten und waren als Berater tätig. Das Büro erhielt dafür Auszeichnungen und Preise, einige Beispiele aus den letzten Jahren: Bort GmbH (Weinstadt), energieeffizientes
Smart Living Weinstadt
Zentralgebäude für Verwaltung, Entwicklung und Distribution (IWS ImmobilienAward der Region Stuttgart); Wittenstein SE (Fellbach), urbane Produktion der Zukunft, CO2-neutral (DGNB Zertifikat in Platin); Festo Automotion Center (Esslingen). KOP konzipiert nicht nur gewerbliche Projekte, es werden auch innovative Konzepte für modernes Zusammenleben in allen Lebensbereichen entwickelt: das „Smart Living Weinstadt“.

Die komplexen Herausforderungen bei KOP ziehen Mitarbeiter an, die eine abwechslungsreiche Tätigkeit suchen – inklusive eines Blicks über den eigenen Tellerrand. Aufgrund der vielschichtigen Aufgaben lassen sich die Arbeiten nur schwer als vorgegebene Abläufe standardisieren. Sie sind oft personen- sowie kommunikationsorientiert und aus diesem Grund werden sie von fachübergreifenden Teams bearbeitet, die individuell je nach Kompetenz zum Kundennutzen zusammengestellt werden. Die rund 30 Experten aus den Bereichen Architektur, Bau- oder Wirtschaftsingenieurwesen und IT gehen mit Spaß ans Werk, sind eigenverantwortlich und benötigen ein hohes Maß an Teamgeist. Die Themen, die sie bearbeiten, sind oft Neuland und beschäftigen sich mit innovativen Lösungen für moderne Arbeitswelten und nachhaltiges Bauen. Dafür sind eine hohe räumliche Mobilität und zeitliche Flexibilität nötig. Flache Hierarchien und viele Freiheiten prägen das Arbeitsklima und tragen so zu einer großen Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter in einer eigens entwickelten, vom Land BW ausgezeichneten Liegenschaft für innovatives Gewerbe Destillerie 1880 in Weinstadt bei.

Building sustainability for the future

Trendsetting working environments in industry, research and commerce – that is the objective of KOP, the innovative consulting and planning company in Weinstadt. The managing director and owner Steffen Klingler is sure that “the design, utilisation and configuration of today’s buildings are now more than ever key factors for our ecological, economic and cultural future.” KOP works on the development and design of buildings that are CO2 neutral and fully recyclable. The professionals ensure the correct energy design right from the design phase. The complex challenges at KOP attract employees seeking a varied job – and who are ready to look outside the box. The around 30 experts from the fields of architecture, civil and industrial engineering and IT enjoy their jobs, work independently and require a high degree of team spirit, which contributes to the great motivation and satisfaction among the employees.

KOP GmbH
Ostendstraße 11
71384 Weinstadt
Tel. +49 7151 20548-0
Fax +49 7151 20548-69
mail@kop.info
www.kop.info
Oskar Frech GmbH + Co. KG

Kraft aus dem Miteinander schöpfen

Weltmarktführer in der Druckgießtechnologie – diesen Titel trägt die Schorndorfer Oskar Frech-Gruppe. Aus diesem Grund sind die Anlagen des Familienunternehmens im Maschinenpark vieler Druckgießereien im In- und Ausland zu finden. In den über 70 Jahren des Bestehens sind über 6 000 Frech-Maschinen ausgeliefert worden. Ob Automobil-, Kommunikation-, Sanitär- oder Haushaltswarenindustrie, es gibt kaum einen Industriezweig, der kein Zink-, Magnesium- oder Aluminium-Druckgießteil von einer Frech-Maschine zum Einsatz bringt. Jeder dritte Mensch auf der Welt kommt täglich mit einem Serienteil, das mit einer FRECH Druckgießmaschine gegossen worden ist, in Berührung. Um diese Position im Weltmarkt erreichen und halten zu können, betreibt Frech einen hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwand, orientiert sich ohne Kompromisse an den Kundenanforderungen, setzt modernste Werkzeugtechnologie ein und sorgt für einen hervorragenden Service rund um die Welt. Dazu zählen nicht nur die Wartung der Anlagen und die Versorgung mit Ersatzteilen, sondern auch die Unterstützung der Kunden mit Know-how. Die Erweiterung des Unternehmens zu einer Firmengruppe ermöglicht Frech die Lieferung kompletter Gießzellen. „Industrie 4.0“ wird bei Frech seit vielen Jahren gelebt.
Die Erfolgsgeschichte des 1949 gegründeten Familienunternehmens begann in der Garage des Wohnhauses von Oskar Frech. Nach und nach wurden weitere Gebäude gebaut und erweitert. Hauptsitz ist damals wie heute der Schorndorfer Teilort Weiler, zu dem die Familie einen engen Bezug hat und vor Ort präsent ist. Aufgrund des kontinuierlichen Unternehmenswachstums kam als weiterer Standort das Frech Werk in Plüderhausen hinzu, wo sich die technische Direktion mit der Konstruktion & Entwicklung sowie den dazugehörenden Montagehallen befinden. Als einer der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region ist sich das Unternehmen seiner Verantwortung bewusst und legt großen Wert auf die eigenen Traditionen: gemeinnützige Vereine und Institutionen werden unterstützt, die emotionale Identifikation mit den Mitarbeitern ist groß. Teil der Firmenphilosophie ist auch die Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Region und die Sicherung der Arbeitsplätze.

Die Unternehmen der Frech-Gruppe schöpfen Kraft aus dem Miteinander: Der gewünschte Erfolg ist nur dann möglich, wenn sich Menschen mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten dafür einsetzen – je begeisterter sie sind, desto besser ist das Ergebnis. Darum sind Mitarbeiterführung und Zusammenarbeit ein
wichtiger Faktor in der Unternehmenspolitik. Dazu gehören Lob und Anerkennung genauso wie der offene Umgang mit Fehlern, die Erwartungen werden klar benannt. Teamarbeit wird wörtlich genommen: Die Mitarbeiter bringen ihre Ideen ein, diskutieren sie und setzen sie gemeinsam um. Sie erhalten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten, können sich innerhalb des Unternehmens verändern und haben die Möglichkeit, bei einer der 20 internationalen Tochtergesellschaften zu arbeiten.

Zu Beginn der Karriere in der Frech-Gruppe stehen die Ausbildung oder das Studium, ca. 10 Prozent der Mitarbeiter sind derzeit Azubis bzw. Studenten. Durch den engen Kontakt mit Universitäten und Hochschulen (u.a. HS Aalen), durch Seminare, Gastvorträge und durch den Erfahrungsaustausch zwischen Theorie und Praxis profitieren Studenten, Wissenschaft und die Mitarbeiter von Frech gleichermaßen.

Für die Mitarbeiter der Frech-Gruppe laufen Fordern und Fördern im Gleichschritt: Ihre Eigeninitiative zahlt sich aus und durch die verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen erfolgt die langfristige Bindung an das Unternehmen. Aus diesem Grund erhalten sie auch Sozialleistungen, die so nur aus größeren Unternehmen bekannt sind. Dazu zählen beispielsweise Betriebsrenten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen, Zuschüsse für das Fitnessstudio, für Fahrtkosten und für das Essen der Azubis. Das Angebot über verschiedene Teilzeitmodelle und flexible Arbeitszeiten runden die freiwilligen Zusatzleistungen für die Mitarbeiter ab.

Drawing strength from each other

World market leader in die-casting technology – the Schorndorf-based company Oskar Frech Group bears this title. For this reason, the machines manufactured by the family company can be found among the machinery in many die-casting plants in Germany and abroad. The machines produce cast parts from a wide variety of materials. Frech invests heavily in research and development to be able to achieve and retain this position. The expansion of the com

pany into a corporate group enables Frech to deliver complete casting cells. Founded in 1949, the family company is aware of its responsibility to the region and attaches great importance to its own traditions. Teamwork is taken literally: the around 800 employees bring in their ideas, discuss them and jointly implement them. They receive a wide range of development opportunities, can move within the company and have the option to work in one of the 20 international subsidiaries.

Oskar Frech GmbH + Co. KG
Schorndorfer Straße 32
73614 Schorndorf-Weiler
Tel. +49 7181 7020
Fax +49 7181 75430
info@frech.com
www.frech.com
Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG

Innovative Produkte im modernen Design

Produkte der Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG sind an vielen Gebäuden zu finden: Das Unternehmen aus Kirchberg/Murr ist eines der führenden Anbieter der deutschen und europäischen Brief- und Paketkastenbranche.

Hohe Qualitätsstandards und ständige Innovationen haben dem Hersteller die Spitzenposition eingebracht. Sowohl im Design als auch in der Funktionalität heben sich die Brief- und Paketkastenanlagen vom Markt ab: Im Mittelpunkt der Entwicklungen stehen die Wünsche und Ansprüche der Kunden. Darum hat das Unternehmen Trends wie Digitalisierung und Smart Home früh erkannt und daraus mit der myRENZbox innovative Lösungen entwickelt: In einem Pilotprojekt im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn wurden beispielsweise Sendungen von einer autonom fahrenden Paketbox zugestellt.

1925 von Erwin Renz gegründet, kann der nach wie vor eigentümergeführte Betrieb auf die Erfahrung vieler langjähriger Mitarbeiter zurückgreifen. Das Familienunternehmen bietet attraktive und langfristige berufliche Perspektiven. Dabei sind Freiräume für die Kreativität der Mitarbeiter genauso wichtig wie Kollegialität, Wertschätzung und Spaß am gemeinsamen Arbeiten. Sie profitieren von kurzen Entscheidungswegen,
flexiblen Arbeitszeiten und einem attraktiven Vergütungsmodell. In fünf Werken, verteilt über ganz Europa, mit über 800 Mitarbeitern werden die Renz-Produkte hergestellt.

Innovative products in a modern design

Erwin Renz products can be found in many buildings: the family company is one of the leading suppliers in the letter and parcel box sector. The letter and parcel box installations set themselves apart from the market both in terms of design and functionality. The employees benefit from short decision-making channels, flexible working hours and an attractive remuneration model.

Erwin Renz Metallwarenfabrik GmbH & Co KG
Boschstraße 3
71737 Kirchberg/Murr
Tel. +49 7144 301-0
Fax +49 7144 301-4444
info@renzgroup.de
www.renzgroup.com
Interview mit dem Landrat Dr. Richard Sigel

Fragen zur Digitalisierung im Landkreis

Herr Dr. Sigel, alle reden vom schnellen Internet. Wie sieht es da im Rems-Murr-Kreis aus?

Da sind wir auf einem sehr guten Weg. Seit 2018 existiert ein bundesweites Pilotprojekt, die Gigabit Region Stuttgart GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, der Landeshauptstadt Stuttgart und fünf Landkreisen mit der Deutschen Telekom AG. Das Projekt bietet für den Rems-Murr-Kreis und die gesamte Region Stuttgart eine riesige Chance. Deshalb setzen wir uns für ein flächendeckendes Glasfasernetz ein. Langsam war gestern.

Und die Digitalisierung in der Verwaltung, kommt die im Landratsamt auch voran?

Wir sehen die Chancen der Digitalisierung und nutzen sie aktiv. Dabei stehen in erster Linie unsere Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Unternehmen als Verwaltungskunden im Vordergrund, aber auch wir als Landkreisverwaltung wollen davon profitieren. Nehmen wir die 2018 ganzheitlich begonnene, verwaltungsweite Einführung der „elektronischen Akte“ als Beispiel. Sie ist Grundlage dafür, dass wir mehr und mehr Dienstleistungsprozesse durchgängig digital anbieten können. Wunschkennzeichenreservierung und Fahrzeugabmeldung sind schon seit geraumer Zeit online möglich. Neufahrzeugzulassungen, Online-Terminvereinbarungen und elektronische Bezahlmöglichkeiten stehen als To-dos auf unserer Agenda.
Im Bildungsplan für die Schulen Baden-Württembergs ist die Medienbildung bereits ein fester Bestandteil des Unterrichts. Machen Sie da auch was?

Ja, da unterstützen wir über unser Kreismedienzentrum mit konkreten Dienstleistungen, Beratungsangeboten und Fortbildungen für alle Schulen und Schularten im Bereich Medienbildung und Medienpädagogik. Ebenso begleiten wir Schulen und Schulträger in der Medienentwicklungsplanung (MEP) und sind Initiator innovativer Projekte. Wir waren z. B. die Ersten in Baden-Württemberg, die allen Schulen ein kostenloses Tablet Management per MDM angeboten haben. In einem weiteren innovativen Projekt sollen die Bereiche Virtual Reality, Augmented Reality und 3D-Druck in Form eines mobilen Angebots den Schulen im Kreis demnächst zur Verfügung stehen.

Tut sich bei der Digitalisierung auch etwas im Tourismus?

Da tut sich in der Tat was, momentan befindet sich gerade das Digitalisierungsprojekt: „Q-vadis – zielsicher unterwegs im Schwäbischen Wald und im Rems-Murr-Kreis“ in der Umsetzung. Gefördert vom Verband Region Stuttgart und in einer Kooperation von Rems-Murr-Kreis, der Fremdenverkehrsgemeinschaft Schwäbischer Wald und dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald soll die neu zu schaffende digitale Datenbasis wegweisend für weitere Nutzungen sein. Diese Datenbasis beinhaltet Rad- und Wanderwege sowie touristische Informationen, die dem „Q-Siegel“ – einem digitalen Qualitäts-Datensiegel – unterliegen. Mit dem Q-Siegel werden dem Nutzer Aktualität, Verlässlichkeit und einen auf die Nutzungsbedürfnisse abgestimmten Informationsgehalt der Daten garantiert.

Interview with the District Chief Executive Dr. Richard Sigel

Questions about digitisation in the district

Dr. Sigel, everyone is talking about the high-speed Internet. What is the situation in the Rems-Murr district?

We are well on track. A nationwide pilot project has been in existence since 2018 – Gigabit Region Stuttgart GmbH – a joint venture established by the business development agency Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, the state capital Stuttgart and five districts with Deutsche Telekom AG. The project offers a huge opportunity for the Rems-Murr district and the entire Stuttgart region. That is why we are committed to an extensive fibre optic network. A slow network was yesterday‘s solution.

And digitisation of the city administration, is this also progressing in the district office?

We can see the opportunities of digitisation and are actively taking advantage of them. The primary focus is on our residents, trades and companies as customers of the city administration, but we also want to benefit from it within the district administration. Take for example the introduction of the administration-wide “electronic file” that was phased in completely during 2018. It is the reason why we can consistently offer more and more service processes in digital form. For some time now, it has been possible to reserve personalised number plates and register vehicles online. New vehicle registrations, online appointments and electronic payment options are current to-dos on our agenda.
Media education is already an integral part of teaching in the education plan for the schools in Baden-Württemberg. Are you also doing something in this area?

Yes, we are providing support with concrete services, advisory services and further training for all schools and school types in the area of media education and media literacy through our district media centre. We also support schools and school authorities in media development planning and are an initiator of innovative projects. For example, we were the first in Baden-Württemberg to offer all schools free tablet management via MDM. In another innovative project, the areas of virtual reality, augmented reality and 3D printing are soon to be made available to schools in the district in the form of a mobile service. Is anything being done on digitisation in the tourism sector?

Yes, the digitisation project: “Q-vadis – purposefully out and about in the Swabian Forest and Rems-Murr district” is currently being implemented. Funded by Verband Region Stuttgart and in cooperation with Rems-Murr district, the Fremdenverkehrsgemeinschaft (tourism community) Schwäbischer Wald and Schwäbisch-Fränkischer Wald nature park, the digital database to be newly created is intended to set the benchmark for further uses. This database includes cycling and hiking trails as well as tourist information that have been awarded the “Q-Seal”, a digital data quality seal. With the Q-Seal, users are guaranteed data that is up-to-date, reliable and contains information tailored to their needs
Kompetenzzentrum für Extended Reality (XR)

Virtuelle Kompetenz gebündelt

In Fellbach befindet sich mit dem Virtual Dimension Center (VDC) Deutschlands größtes Netzwerk mit institutionellen Mitgliedern für Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) – oder kurz: XR.

2002 gegründet, arbeiten an der qualitätsgeprüften Clusterinitiative VDC heute mehr als 100 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, um XR-Technologien und -Anwendungen zu erforschen, zu entwickeln und in die Praxis zu transferieren. Die Mitglieder des Vereins VDC setzen auf eine höhere Innovationstätigkeit und Produktivität durch Informationsvorsprung und Kostenvorteile. Das VDC arbeitet branchenübergreifend etwa für den Fahrzeugbau, Maschinenbau, Luftfahrt, Bauwesen, Medizin, Textilindustrie, Handel und Handwerk. Betrachtete Anwendungsfelder Virtueller Techniken sind das digitale Prototyping, das Industrial Engineering, Training mittels XR, AR-unterstützte mobile Assistenzsysteme oder Anwendungen in der Marketingkommunikation.
Das VDC organisierte pro Jahr ca. 50 Veranstaltungen. Weitere Arbeitsgebiete sind die Projektentwicklung, die Generierung von Fachinformationen, das VDC-eigene XR-Testcenter, eine Stellenbörse sowie frei erhältliche Publikationen, die den Technologietransfer in die Wirtschaft unterstützen.

Pooling of virtual expertise

The development of machines and systems directly on the computer, including tests and simulations, is becoming increasingly important. Three-dimensional digital models are used in virtual engineering for development and construction. The Virtual Dimension Centre (VDC) was created to pool the expertise in this area.

www.vdc-fellbach.de

Kompetenzzentrum Packaging Excellence Center (PEC)

Zentrum des Verpackungs- maschinenbaus

In der Nähe von Waiblingen wurde vor 150 Jahren die erste Verpackungsmaschine erfunden. Hier ist die Keimzelle einer starken Branche. Immer mehr Maschinenbauunternehmen der Verpackungs- und Automatisierungstechnik wurden in der Region gegründet – zum Teil sind sie Weltmarktführer in ihren Marktsegmenten. Daher war es bis zur Einrichtung des Kompetenzzentrums Packaging Excellence Center (PEC) im Jahre 2007 nur ein kleiner Schritt.

Das PEC unterstützt seine Mitgliedsunternehmen auf vielfältige Weise: Im Vordergrund stehen die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch der Betriebe untereinander – wichtige Informationen für die Branche sollen für alle verfügbar gemacht werden. Dazu kommt die Organisation von Veranstaltungen, Seminaren und Kongressen sowie die gemeinsame Teilnahme an Messen. Der Aufbau eines Expertennetzwerks ist ein weiterer Aspekt, von dem die Mitgliedsfirmen unmittelbar profitieren können. Auch der Nachbarkreis Schwäbisch Hall gilt als Zentrum des Verpackungsmaschinenbaus und dort ist mit dem Packaging Valley ein Verein aktiv, der ähnliche Ziele verfolgt, wie das PEC. Daher war es naheliegend, dass sich die beiden Netzwerke
zusammenschließen. Seit 2020 gehen sie gemeinsame Wege und bilden unter dem Namen Packaging Valley Germany ein starkes und schlagkräftiges Cluster. Der Sitz des Vereins ist in Waiblingen, in Schwäbisch Hall gibt es eine Geschäftsstelle.

Centre of packaging machine construction

The first packaging machine was invented near Waiblingen 150 years ago. It was therefore but a small step to establish the Packaging Excellence Centre (PEC) in 2007. In 2020, the network merged with the Packaging Valley Association from the neighbouring district to form a strong and powerful cluster.

www.packaging-excellence.com

Advertorial
Packaging Excellence Region Stuttgart (PEC) e.V.

Austausch, Kooperationen, Partnerschaften

Das Packaging Excellence Center (PEC) bündelt die Kernkompetenzen der Region – Verpackungs- und Automatisierungstechnik sowie Maschinenbau – und vernetzt sie miteinander. Der Verein ist das Schaufenster der Branche: Er repräsentiert die Mitglieder bei führenden Fachmessen, organisiert den Austausch mit anderen Branchen, sorgt für eine Vernetzung mit Hochschulen und zeigt Best Practice Beispiele. Mit dem Engagement betreibt das PEC aktive Wirtschaftsförderung und leistet seit 2007 mit verschiedenen Arbeitskreisen einen Beitrag zur Standortsicherung im Rems-Murr-Kreis und darüber hinaus. Neben der Öffentlichkeitsarbeit nach außen, wirkt der Verein mit Bildungsangeboten auch nach innen: In Zusammenarbeit mit Experten finden regelmäßig Workshops, Schulungen und Seminare zu branchenrelevanten Themen statt. Ein Schwerpunkt dabei ist die Verknüpfung von Theorie und Praxis. Das PEC ist mit unterschiedlichen Formaten auf den Leitmessen der Verpackungsbranche präsent, zeigt neuste Trends auf und wirbt für die Branche. Bei den zahlreichen Netzwerktreffen geht es um den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen den Unternehmen, aber auch um Kooperationen und Partnerschaften. Das Packaging Excellence Center ist mit den politischen und allen relevanten Entscheidungsträgern der Branche verzahnt: So können der Verein und seine Mitglieder frühzeitig Entwicklungen erkennen und begleiten.
Zudem achten wir auf die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt und schonen Ressourcen.

Exchanges, cooperation and partnerships

The Packaging Excellence Center (PEC) combines the region’s core competencies – mechanical engineering as well as packaging and automation technology – and connects them to each other. The PEC operates business development in the region with dedication and has worked with different working groups since 2007 in making a contribution to safeguarding the future of the region.
Packaging Excellence
Region Stuttgart (PEC) e.V.
Dr. Marc Funk
Eisentalstr. 11
71332 Waiblingen
Tel. +49 7151 5001-8300
Mobil +49 151 18048006
info@packaging-excellence.de
www.packaging-excellence.de
Prozess- und Verpackungstechnik für ein besseres Leben

Syntegon Technology GmbH

Syntegon Technology ist ein weltweit führender Anbieter von Prozess- und Verpackungstechnik. Als ehemalige Verpackungssparte der Bosch-Gruppe bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen seit über 50 Jahren Gesamtlösungen für die Pharma- und Nahrungsmittelindustrie. Rund 6 100 Mitarbeiter an 30 Standorten in über 15 Ländern erwirtschafteten im Jahr 2019 einen Umsatz von 1,3 Mrd. Euro. Das Portfolio intelligenter und nachhaltiger Technologien umfasst Einzelmaschinen, Systeme und Dienstleistungen. Anwendungsfelder in der Pharmaindustrie sind die Herstellung, Verarbeitung, Abfüllung, Inspektion und Verpackung von flüssigen sowie festen Pharmazeutika. Im Bereich der Nahrungsmittelindustrie umfasst das Portfolio Prozesstechnik für Süßwaren sowie Verpackungslösungen für trockene Nahrungsmittel, Tiefkühlkost und Molkereiprodukte.

Fairness, Leidenschaft, Zuverlässigkeit und Zukunftsorientierung – diese Werte machen Syntegon Technology als Geschäftspartner und Arbeitgeber aus. Wir sind attraktiv für alle Mitarbeiter, die neugierig, kreativ und leistungsfähig sowie von zukunftsweisenden Technologien begeistert sind. Unternehmerisches und verantwortliches Handeln werden bei uns großgeschrieben.
Wohngebiet wird das Wohn- und Servicegebäude mit rund 1 200 Quadratmetern Wohnfläche derzeit gebaut. Die Erfahrungen aus diesem Projekt sollen in weitere Bauten an anderen Orten einfließen. Die Idee stammt vom Beratungs- und Planungsunternehmen KOP, das ebenfalls in Weinstadt ansässig ist.

Syntegon Technology GmbH

Syntegon Technology is a leading global process and packaging technology provider. Headquartered in Waiblingen, the company has been offering complete solutions for the pharmaceutical and food industries for over 50 years. More than 6,100 employees at 30 locations generated a total revenue of 1.3 billion euros in 2019.
Syntegon Technology GmbH
Ehemals Bosch Packaging Technology
Hauptsitz
Stuttgarter Straße 130
71332 Waiblingen
Deutschland
Tel. +49 7151 14-0
info@syntegon.com
www.syntegon.com
Kompetenzzentrum Deutsches Zentrum für Satelliten-Kommunikation (DeSK)

Netzwerk für Satelliten- kommunikation

Die weltweite Kommunikation per Satellit hat die heutige Informationsgesellschaft in der aktuellen Form erst ermöglicht. Bei Fernsehübertragungen, beim Telefonieren oder bei Wettervorhersagen kommt die Technik als Alternative und Ergänzung zur erdgebundenen Kommunikation zum Einsatz. Die Unternehmen der Branche, die sich in und um Backnang angesiedelt haben, schlossen sich 2008 zum Deutschen Zentrum für Satelliten-Kommunikation (DeSK) zusammen.

Nachdem die satellitengestützte Technologie noch viel Entwicklungspotenzial, beispielsweise unter dem Stichwort Industrie 4.0, bietet, fördert das Zentrum den Austausch zwischen den Mitgliedern aus Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Hochschulen. In einem schlagkräftigen Netzwerk will das DeSK Synergien ermöglichen und in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart und bundesweit ansässigen Unternehmen aus der Branche die Satellitenkommunikation stärken.
Ein weiterer Aspekt ist die Gewinnung von Fachkräften: Dazu werden Schüler möglichst frühzeitig an das Technologie- und Ausbildungsfeld Satellitenkommunikation herangeführt. Gemeinsam mit Schulen wurde ein Modell des Heinrich Hertz Satelliten gebaut – das Original soll 2022 in den Orbit geschossen werden. In weiteren Projekten setzten Schüler als Teil ihrer Abschlussarbeiten weitere Flugkörper im Kleinformat um.

Network for satellite communication

Global satellite communication facilitated today‘s information society in its current form. Satellite-based technology is used as an alternative and to supplement Earth-based communication. The companies in the sector, which have established themselves in and around Backnang, joined together in 2008 to form the German Centre for Satellite Communication (DeSK).

www.desk-sat.com
telent GmbH

Sichere Digitalisierung schaffen

Informationstechnik und Digitalisierung durchdringen alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Ausfall zentraler Hard- oder Software, ein Angriff von Hackern und Organisationen, die sich Zugriff auf Industrieanlagen und IT-Netze zur Spionage oder zur Sabotage verschaffen wollen, kann verheerende Folgen haben. Die telent GmbH in Backnang bietet individuelle Lösungen an, um dies sicher zu verhindern. Das Unternehmen garantiert höchste Verfügbarkeit und Sicherheit für die IT-Systeme der Kunden.

Seit mehr als 50 Jahren beschäftigen sich die Dienstleistungs- und Kommunikationsspezialisten mit der Technologie, der Planung, der Installation, der Inbetriebnahme und dem Betrieb von Netzwerken. Neben dem Standort Backnang, ist telent auch noch in Teltow, Radeberg und Reutlingen aktiv.

Das Unternehmen ist mit der Region eng verbunden. Es unterstützt zusammen mit den Mitarbeitern eine Vielzahl von sozialen, sportlichen und kulturellen Veranstaltungen. Vereine, Schulen und Kultureinrichtungen, in den Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind, werden fachlich und finanziell gefördert.
Das Wissen und die Erfahrung der Mitarbeiter sind das größte Kapital. Darum ist telent immer auf der Suche nach Menschen, die ihre Ideen und Kenntnisse in das Unternehmen einbringen, um noch besser zu werden.

Creating secure digitisation

Information technology and digitisation permeate all areas of the economy and society. The failure of central hardware and software can have devastating consequences. telent GmbH in Backnang offers individual solutions to prevent this happening. The company guarantees the highest availability and security for customers’ IT systems.
telent GmbH
Gerberstraße 34
71522 Backnang
Tel. +49 7191 900-0
info.germany@telent.de
www.telent.de
Advertorial
Im Laufe von fünf Jahrzehnten hat TESAT – ein eigenständiges Tochterunternehmen des Airbus Konzerns – umfassendes Know-how in der Herstellung von Nutzlastausrüstungen für Kommunikationssatelliten entwickelt und sich als weltweiter Marktführer etabliert. Auf dem 60 000 m² großen und zentral in Backnang gelegenen Gelände entwickeln, bauen, testen und integrieren rund 1 100 Mitarbeiter Systeme und Geräte für die Telekommunikation via Satellit.

An 365 Tagen sorgen rund um die Uhr Geräte tausende Kilometer über der Erde für eine zuverlässige weltweite Kommunikation – von der Technologie profitiert somit jeder. Sowohl bei der Standortbestimmung mit dem Smartphone, dem Zappen zwischen Fernsehprogrammen oder dem bargeldlosen Bezahlen ist irgendwo Technik aus Backnang mit dabei und sorgt für einen reibungslosen Ablauf des modernen Lebens.

Reibungslos ist ein Stichwort, das bei TESAT großgeschrieben wird: Da Satelliten im All nur sehr schwer einen Boxenstopp einlegen können, müssen die Produkte über viele Jahre hinweg fehlerfrei funktionieren, stets mit den höchsten Ansprüchen an Präzision und Genauigkeit.

Um das Team zu verstärken, sucht das Unternehmen engagierte, innovative und gut ausgebildete Experten sowie Generalisten, die bereit sind, von Backnang aus die Zukunft zu gestalten. Neben Einstiegsmöglichkeiten für Berufserfahrene und Absolventen bietet TESAT eine Vielzahl an Praktikums- und Ausbildungsplätzen, Themen für Abschlussarbeiten oder auch Duale Studienplätze an.
Als Arbeitgeber nimmt der Kommunikationsspezialist die Herausforderungen des sich ständig ändernden Arbeitsmarktes und der immer weiterwachsenden Digitalisierung an, und bietet Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle, eine sichere betriebliche Altersversorgung, eine wertgeprägte Unternehmenskultur, gute Karrierechancen sowie berufliche und persönliche Weiterentwicklung.

THE FASCINATION OF SPACE

TESAT is known as a high technology company in space industry. TESAT develops, manufactures and distributes systems and equipment for telecommunication via satellite. Hundreds to thousands of kilometers above the earth, TESAT products work flawlessly for many years demanding highest standards in precision and accuracy. Ensuring reliable worldwide communication everyone has already benefited, too, from TESATs technology, while e.g. locating any position via smart phone or zapping through tv channels.
Tesat-Spacecom GmbH & Co. KG
Gerberstraße 49
71522 Backnang
Tel. +49 7191–930 0
info@tesat.de
www.tesat.de
Netzwerke – im Rems-Murr-Kreis

Netzwerke fördern die Wettbewerbsfähigkeit

Die gute Zusammenarbeit von Unternehmen in einer Region ist ein Faktor für deren wirtschaftliche Entwicklung: Die gemeinsamen Interessen lassen sich bündeln und stärken die Wettbewerbsfähigkeiten aller. So werden beispielsweise Erfahrungen ausgetauscht, fachspezifisches Wissen an einer Stelle gebündelt und allen Beteiligten zugänglich gemacht oder Programme für die Aus- und Weiterbildung gemeinsam entwickelt. Als Interessenvertretung und Selbstverwaltung der Wirtschaft sowie als serviceorientierter Dienstleister engagiert sich die Bezirkskammer Rems-Murr der IHK Region Stuttgart für ihre mehr als 24 000 Mitgliedsunternehmen im Rems-Murr-Kreis – vor Ort und mit einem kurzen Draht zu den relevanten Ansprechpartnern. Auch wer sich als Existenzgründer oder mit einem bestehenden Unternehmen ansiedeln möchte, findet in der IHK einen kompetenten Partner. Die IHK kennt die Strukturen und Situationen der einzelnen Branchen im Rems-Murr-Kreis und steht als Ratgeber zur Verfügung.

Im Auftrag des Staates nimmt die IHK hoheitliche Aufgaben wahr, indem sie die Aus- und Weiterbildung vom Beginn bis zur Prüfung betreut, Gesetzesvorhaben, Raumordnungsverfahren oder Bauleitplanungen begutachtet, Sachverständige öffentlich
bestellt und vereidigt oder ehrenamtliche Handelsrichter vorschlägt. Daneben hält die IHK ein umfangreiches Serviceangebot für Unternehmen bereit und steht in allen Fragen des unternehmerischen Handelns von A wie Abfallverwertung bis Z wie Zollauskünfte mit Rat und Tat zur Seite. In Seminaren und Beratungsgesprächen informiert die IHK-Bezirkskammer Rems-Murr über Chancen und Risiken bei Existenzgründungen und Neuansiedlungen, hilft und berät bei der Vergabe von Fördermitteln und erstellt Gutachten für Kreditanträge. Bei der Suche nach Kooperationspartnern oder bei der Unternehmensnachfolgeregelung unterstützt sie mit ihren vielfältigen Beratungs- und Informationsangeboten. Erfolgreiche Unternehmen sind heute oft weltweit aktiv. Hier informiert die IHK über Marktchancen im Ausland sowie über Zölle, Import- und Exportbestimmungen. Für die Unternehmen werden Handelsrechnungen beglaubigt sowie jährlich über 5 000 Außenwirtschaftsdokumente allein im Rems-Murr-Kreis ausgestellt. Die Aus- und Weiterbildung gehört zu den Kernkompetenzen der IHK-Arbeit. Die IHK registriert und betreut Ausbildungs- und Umschulungsverhältnisse und organisiert die Abnahme von Prüfungen. Auch Kurse und Prüfungen im Bereich…
…der Weiterbildung sind Teil des Leistungskatalogs. Betriebe werden hierdurch bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs wirkungsvoll unterstützt. Die IHK informiert ihre Mitglieder mit der monatlich erscheinenden Kammerzeitschrift „Magazin Wirtschaft“ und tagesaktuell im Internet unter www.stuttgart.ihk.de sowie bei Facebook, Twitter und Instagram.

Das Handwerk gehört zum Landkreis genauso wie die Industriebetriebe. Die Kreishandwerkerschaft Rems-Murr vertritt die Interessen des selbstständigen Handwerks sowie des handwerks- ähnlichen Gewerbes mit zurzeit rund 5 300 Betrieben. Aktuell werden auch 15 Gesellen- bzw. Abschlussprüfungsausschüsse betreut, welche für die jeweiligen Berufe die Prüfungen für einen Großteil der insgesamt rund 2 000 Auszubildenden abzunehmen haben. Die Wirtschaftsjunioren Rems-Murr sehen sich als das Sprachrohr der jungen Wirtschaft und wollen ihre Interessen gegenüber der Politik vertreten. Die Gruppe wurde 2012 neu belebt, zählt derzeit fast 90 aktive Mitglieder sowie Förderer und ist laut eigener Aussage einer der am stärksten wachsenden Verbände in Deutschland.

Die Handels- und Gewerbevereine im Rems-Murr-Kreis haben sich zum Bund der Selbständigen (BDS) Rems-Murr zusammengeschlossen. Mit mehr als 20 Ortsverbänden und über 2 000 Mitgliedsfirmen ist er einer der größten Kreisverbände in ganz Deutschland. Der freiwillige Zusammenschluss von selbstständigen Unternehmern aus Handel, Handwerk, den freien Berufen, der Gastronomie, des Gewerbes, der Klein- und Mittelindustrie ist ein branchenübergreifender Wirtschaftsverband, der sich als Sprachrohr des Mittelstandes auf allen Ebenen versteht.

Networks promote competitiveness

The good cooperation between companies in the region is a factor in their economic development: their common interests can be combined to strengthen the competitiveness of all of them.

The Rems-Murr District Chamber of Commerce and Industry for the Stuttgart region is committed to being a representative and self-regulatory body for the interests of the business community as well as a service-oriented provider for its more than 26,000 member companies in the Rems-Murr district – locally and with close ties to the relevant contacts.

The trade sector is just as much part of the district as the industrial companies. The Rems-Murr District Craft Trades Association represents the interests of the trade sector that currently includes around 5,300 companies.

A group named Wirtschaftsjunioren Rems-Murr represents the young economy`s political interests. It was re-formed in 2012 and today they count almost 90 active members and supporters, and – according to their own statement – is one of the fastest growing associations in Germany.

The commerce and trade associations in the Rems-Murr district have joined forces to form the Rems-Murr Association (BDS) for the Self-employed. With more than 20 local associations and more than 2,000 member companies, it is one of the largest regional associations in Germany.
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) ist die zentrale Ansprechpartnerin für Unternehmen, Kommunen, Start-ups, Investoren, Fachkräfte und Journalisten zum Thema Wirtschaft in der Region Stuttgart. Die WRS vernetzt die Akteure vor Ort und unterstützt Unternehmen beispielsweise bei der Ansiedlung, der Fachkräftegewinnung und -qualifizierung oder der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen. Als Partnerin der Städte und Gemeinden der Region Stuttgart unterstützt die WRS die kommunalen Wirtschaftsförderungen. Zudem sorgt sie für einen optimalen Wissenstransfer zwischen Forschungseinrichtungen und regionaler Wirtschaft.

So unterstützt die WRS im Rems-Murr-Kreis drei hochspezialisierte Kompetenzzentren, die effizient Wissen entlang ihrer Schwerpunktthemen weitergeben, Wirtschaft und Forschung vernetzen und so die innovativen Kräfte der Region bündeln: Das Packaging Excellence Center (PEC) in Waiblingen fördert den Austausch und die Informationsweitergabe im Bereich Verpackungs- und Automatisierungstechnik, das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) bietet Fachwissen, Technologietransfer und Kontaktvermittlung im Bereich Virtuelles Engineering und im Deutschen Zentrum für Satellitenkommunikation (DeSK) in Backnang finden sich Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Hochschulen aus dem Bereich Satelliten- und Breitbandkommunikation zusammen und sorgen so für Synergien. Die regionalen Schwerpunktbranchen, wie Automobil- und Maschinenbau, Informations- und Umwelttechnologie sowie Kreativwirtschaft, unterstützt die WRS mit der Vernetzung von
Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Kommunen und relevanten Akteuren. Dabei liegt der Fokus auf aktuellen Themen und Problemstellungen, wie der Transformation und den Anpassungsprozessen in der Automobilwirtschaft, der Förderung nachhaltiger und umweltschonender Technologien, der Digitalisierung in der Industrie, dem Fachkräftemangel oder dem Flächenengpass.

Efficient networks for the business location of the Stuttgart Region

The business development agency Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) is the central contact for business- related matters in the Stuttgart Region. WRS brings together the relevant stakeholders and supports companies. Current issues, such as the transformation in the automotive industry and the promotion of sustainable technologies, receive extensive support from WRS. In Rems-Murr district in particular, WRS supports three competence centres that pass on knowledge efficiently, bring together business and research and combine the innovative strengths in the region.
Wirtschaftsförderung
Region Stuttgart GmbH
Friedrichstraße 10
70174 Stuttgart
Tel. +49 711 228350
info@region-stuttgart.de
wrs.region-stuttgart.de
Dr. Timo John bei der Feier „25 Jahre Region Stuttgart“, am 18. September 2019, im Gespräch mit
einem der Gründerväter der Region, dem damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel.
Interview mit dem Kreiswirtschaftsförderer Dr. Timo John

Lotse durch den Behördendschungel

Herr Dr. John was macht denn ein Kreiswirtschaftsförderer?

Um gleich einer falschen Vorstellung zu entgegnen, als Kreiswirtschaftsförderer habe ich kein großes Budget, ich kann keine Gewerbeflächenerschließungen vornehmen, das ist eine kommunale Aufgabe und ich kann auch keine Fachkräfte aus dem Hut zaubern. Um zwei der aktuellen Themen der Wirtschaft anzusprechen.

Dann berichten Sie doch mal aus ihrer alltäglichen Arbeit:

Der Kreiswirtschaftsförderer im Allgemeinen ist ein Netzwerker. Wir organisieren im Rems-Murr-Kreis zum Beispiel zusammen mit der IHK einen regelmäßigen „Businessbrunch für Unternehmen“. Gemeinsam mit den Volksbanken, der Sparkasse, der Handwerkskammer haben wir ein „Nachfolgenetzwerk Rems-Murr-Kreis“ und führen regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Nachfolgeregelungen für Unternehmen durch. Oder, ganz praktisch, bei einem Treffen mit der Kreishandwerkerschaft wurden wir gefragt, ob es möglich wäre, einen einheitlichen Handwerkerparkausweis im Kreis einzuführen. Eigentlich eine kommunale Aufgabe, die aber kreisweit praktischen Nutzen hätte. Die Handwerker müssten dann nicht mehrfach Ausweise beantragen. Ich versuche nun dieses Anliegen zu koordinieren und alle Akteure an einen Tisch zu bekommen. Schlussendlich
bin ich bei Anfragen von Unternehmen auch Lotse durch den Behördendschungel im Landkreis.

Stichwort Fachkräftemangel

Hier können wir dahingehend etwas zur Linderung beitragen, dass unsere Berufsschulen attraktive Ausbildungsberufe anbieten. Gerade sind wir dabei, zu prüfen, wie wir einen dualen Studiengang nach dem „Ulmer Modell“ für den Mechatroniker einrichten können. Ebenso sind wir im Netzwerk „F.A.I.R“, der „Fachkräfteallianz Rems-Murr“, organisiert und stehen mit allen Mitgliedern im Austausch von der Arbeitsagentur bis hin zum Oberschulamt. Die Zusammenarbeit Landkreis und Region, wie sieht es da aus? Der Austausch mit der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart ist intensiv. Eine Erfolgsgeschichte in diesem Zusammenhang ist die 2019 gegründete Gigabit-Region für den Glasfaserausbau in der gesamten Region Stuttgart, die nur im engen Schulterschluss mit der Landeshauptstadt Stuttgart und den Landkreisen Göppingen, Böblingen, Ludwigsburg und Esslingen zustande gekommen ist. Hier spielte die regionale Vernetzung eine entscheidende Rolle.
Interview with the Business Development Commissioner, Dr. Timo John

Navigating through the red tape

Dr. John, what does a district business development commissioner do?

To counter a misconception, in my role as district business development commissioner, I don’t have a big budget, I cannot undertake the development of commercial real estate as that is a municipal task and I also cannot magic skilled workers out of my hat. In a response to two of the current topics concerning the economy.

Then tell us about your daily work: The district business development commissioner is generally a networker. For example, we organise a regular “business brunch for companies” in Rems-Murr district in conjunction with the Chamber of Commerce and Industry. In cooperation with the Volksbank, Sparkasse and Chamber of Crafts, we have the “Rems-Murr district succession network” and regularly hold events on the topic of succession planning. Or in practical terms, we were asked during a meeting with the District Craft Trades Association whether it would be possible to introduce a uniform parking permit for tradespeople in the district. This is actually a municipal task but it would have practical benefits throughout the district. The tradespeople would then no longer have to apply for permits several times. I am now trying to coordinate
this matter and to get all stakeholders around the same table. Finally, I also navigate through the red tape in the district when we get enquiries from companies.

The keywords: shortage of skilled workers

Here we can help to contribute by offering attractive training professions in our vocational schools. We are currently examining how we can set up a dual study programme for mechatronics engineers based on the “Ulm model”. We are also part of the “Rems-Murr alliance of skilled workers (F.A.I.R.)” network and are in continuous discussions with all the members from the employment agency to the supervisory school authority.

What cooperation takes place between the district and the region?

Intensive discussions take place with the business development agency for the Stuttgart region. A success story in this respect is the “Gigabit Region” founded in 2019 for the development of a glass fibre network in the entire Stuttgart region, which was created in close cooperation with the state capital Stuttgart and the districts of Göppingen, Böblingen, Ludwigsburg and Esslingen. Regional networking played a decisive role here.
Verband Region Stuttgart

Region mit beachtlicher Lebensqualität

Mit ihrer Lage direkt im Zentrum Europas ist die Region Stuttgart sehr international geprägt: Menschen aus mehr als 170 Nationen leben hier, die Absatzmärkte der ansässigen Unternehmen liegen in der ganzen Welt.

Laut einer repräsentativen Umfrage beurteilen 94 Prozent der Bürger die Lebensqualität mit gut oder sehr gut – diese Einschätzung verteilt sich gleichmäßig über das gesamte Verbandsgebiet. Es umfasst neben dem Stadtkreis Stuttgart die umliegenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg sowie den Rems-Murr-Kreis. Zusammen gehören 179 Städte und Gemeinden mit einer Bevölkerung von rund 2,8 Millionen Menschen (gut ein Viertel von Baden-Württemberg) zur Region Stuttgart. Den Reiz macht die Mischung aus: Auf der einen Seite das großstädtische Flair mit kulturellen Highlights von Weltrang, auf der anderen Seite eine liebenswerte Landschaft zur Erholung in unmittelbarer Nähe.

Der Landschaftspark der Region Stuttgart hat ein umfassendes Angebot für jeden Erholungssuchenden: Ob Rad- und Wanderstrecken, Montainbike-Trails, Klettergärten oder Trampolin-Parcours, Outdoor-Aktive kommen auf ihre Kosten. Wer es langsamer
angehen möchte, findet Aussichtspunkte, Naturlehrpfade, Landmarken oder historisch interessante Orte. Der Landschaftspark ist das zentrale Entwicklungskonzept für die Landschaftsplanung in der Region Stuttgart. Ziel ist es, die regionalen Landschafts- und Naturräume besser zugänglich zu machen, aufzuwerten und miteinander zu vernetzen. So wird die schon bestehende Freizeit- und Naherholungsqualität nachhaltig erhöht und gleichzeitig der Wirtschaftsstandort gestärkt. In der Region Stuttgart gibt es eine hohe Innovationskraft, sehr viele international bekannte Unternehmen sowie einen starken Mittelstand. Ziel des Verband Region Stuttgart ist es, deren Weiterentwicklung und Vernetzung auch mit der Forschung und Wissenschaft zu unterstützen.

Damit die Mitarbeiter auch gut zu ihren Arbeitsplätzen und wieder nach Hause kommen, ist eine funktionierende Verkehrs- infrastruktur von Nöten: Jeden Werktag werden rund neun Millionen einzelne Verkehrsbewegungen im Großraum Stuttgart gezählt. Ohne den gut organisierten Öffentlichen Nahverkehr wäre dies nicht zu bewältigen. Unter dem Dach des Tarif- und Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) haben sich viele öffentliche Akteure und private Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen.
Dieses Verbundsystem ermöglicht einheitliche Fahrpreise für alle Busse und Bahnen in der Region Stuttgart. Als Aufgabenträger für die S-Bahn und größter öffentlicher Gesellschafter im VVS kümmert sich der Verband Region Stuttgart um die Finanzierung wichtiger Teile des öffentlichen Nahverkehrs. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. Pro Tag erreichen etwa 435 000 Menschen mit den S-Bahnen bequem und umweltfreundlich ihre Ziele. Bis Ende 2020 wird die Ausweitung des 15-Minuten-Takts an Werktagen zwischen 6 und 20 Uhr kontinuierlich auf allen Strecken umgesetzt. Seit Sommer 2019 sind alle Fahrzeuge der S-Bahn mit kostenlosem WLAN ausgerüstet: Die Gäste können jetzt bequem während der Fahrt das Internet für den Abruf von Informationen und zur Unterhaltung nutzen.

In den nächsten Jahren wird die Kapazität der S-Bahn erhöht und das S-Bahn-Netz weiter ausgebaut und verlängert. Zudem fördert der Verband den Ausbau von Schnellladeinfrastruktur, um Elektromobilität und deren Alltagstauglichkeit voranzubringen. Der Verband Region Stuttgart ist stark durch seine politische Ebene: Durch die Regionalversammlung, die alle fünf Jahre von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt wird, haben alle Einwohner die Möglichkeit, die Region Stuttgart lebenswert und wirtschaftlich leistungsstark weiterzuentwickeln.

A region with a remarkable quality of life

The Stuttgart region has a very international flavour with its location right in the heart of Europe: people from more than 170 nations live here and the sales markets of local companies are located all over the world. According to a representative opinion poll, 94 percent of the residents rate the quality of life in the region as good or very good. The mix is what gives it its charm: on the one hand, the metropolitan flair with world-class cultural highlights and, on the other hand, beautiful countryside for relaxation in the immediate vicinity. Well-organised local public transport in the Stuttgart Transport and Tariff Union (VVS) allows for uniform fares for all buses and trains in the Stuttgart region. Verband Region Stuttgart, the political entity for the Stuttgart region, looks after the funding of key parts of the local public transport network as the entity responsible for the S-Bahn city railway and the largest public shareholder in the VVS. Verband Region Stuttgart has a political arm: the residents elect the regional assembly directly every five years.

Verband Region Stuttgart
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Kronenstraße 25
70174 Stuttgart
Tel. +49 711 22759-0
www.region-stuttgart.org
d&b audiotechnik Hauptsitz in Backnang
d&b audiotechnik

In Backnang gebaut.
Weltweit gehört.

Sie kennen Coldplay, Madonna, Björk, Beyoncé oder Kraftwerk? Waren vielleicht schon mal in Wacken, im Pacha auf Ibiza, im Opernhaus in Sydney oder Helsinki oder auf einem der großen Kreuzfahrtschiffe? Dann kennen Sie d&b audiotechnik ja bereits: Beschallungssysteme von d&b sorgen in aller Welt auf Konzerten und Festivals, bei Musicals, in Konzerthallen, Theaterhäusern und Stadien für den richtigen Sound. Und damit für begeisterte Zuhörer und ausgebuchte Veranstaltungen.

Mit einer klaren Vision an die Weltspitze
Es erinnert fast schon an die legendäre Apple-Story aus dem Silicon Valley, nur die Hardware ist eine andere: Alles begann 1981 in einer Garage bei Korb in Waiblingen. Zwei soundverrückte Perfektionisten hatten eine Vision: Sie möchten Musik absolut unverfälscht wiedergeben – mit brillantem Klang und höchster Präzision. Und Spaß an der Arbeit wollen sie außerdem. 37 Jahre sind seitdem vergangen: Allein am Hauptsitz in Backnang arbeiten mittlerweile über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und statt der Garage gibt es heute Niederlassungen in Europa, USA und Asien.
Seinen Grundsätzen aus den Anfängen ist d&b dabei treu geblieben. Technologisch wie kulturell. Mit den Werten Qualität, Leidenschaft und Wir-Gefühl beschreiben die Backnanger ihre Unternehmenskultur. Und alle sind sich einig, dass diese die Voraussetzung für den internationalen Aufstieg waren. Wie viele Unternehmen mit vergleichbarer Historie können behaupten, weltweit die Standards in ihrem Business zu setzen? d&b kann! Gefertigt wird immer noch in Backnang – konsequent made in Germany. Mit Begeisterung. Und mit genau der gleichen handwerklichen Präzision und technischen Perfektion, die seit Jahrzehnten die typische d&b Qualität und Nachhaltigkeit der Produkte ausmacht.

Auch der zentrale technologische Ansatz des integrierten Beschallungssystems ist bis heute geblieben. Es ist die Überzeugung, dass Lautsprecher, Verstärker und digitale Komponenten als System entwickelt werden müssen, um – perfekt aufeinander abgestimmt – maximale Effizienz erzielen zu können. Dass d&b gleichzeitig eine größtmögliche Anwenderfreundlichkeit bietet, ist integraler Bestandteil der d&b Philosophie.
Mit Innovationen zu spürbarem Mehrwert
für Zuhörer und Veranstalter
Neugierig zu bleiben, ständig nach neuen Pfaden zu suchen, statt die ausgetretenen zu nutzen – genau das ist die Triebfeder, die bei d&b regelmäßig zu echten Innovationen führt. Mit d&b Soundscape beispielsweise werden Musik oder Klanglandschaften statt im traditionellen Links-Rechts-Stereoaufbau in „natürlichen“ 360° abgebildet. Klangobjekte können also akustisch exakt dort platziert werden, wo das Auge sie vermutet. Oder NoizCalc. Eine Software, die beispielsweise in Verbindung mit der SL-Serie dabei hilft, lokale Lärmbeschränkungen zu erfüllen. Ein Meilenstein für Veranstalter.

Mit Nachhaltigkeit besser leben und arbeiten
„Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für unsere Zukunft“. Jeder Einzelne, aber auch das Unternehmen als Ganzes bekennt sich deshalb mit einem kontinuierlichen Engagement zu tiefgreifenden Nachhaltigkeitsgrundsätzen. Seit 2013 ist das Unternehmen umweltzertifiziert. Seit 2018 verpflichtet sich d&b zudem freiwillig im Rahmen von verschiedenen Initiativen des Bundes und des Landes Baden-Württemberg zu einer wirksamen Nachhaltigkeit – z. B. mit der Unterzeichnung der WIN-Charta, die sich an den internationalen Leitsätzen der Vereinten Nationen orientiert. Diese Grundsätze gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fest im Unternehmen zu verankern, ist das erklärte Ziel. d&b audiotechnik ist der Beweis, dass eine in der heutigen Zeit keineswegs selbstverständliche Unternehmenskultur, die auf Qualität, Leidenschaft und Wir-Gefühl sowie regionalem und ökologischem Verantwortungsbewusstsein basiert, der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum und internationalem Erfolg ist.

d&b audiotechnik – built in Backnang. Used worldwide.

As a global market leader, d&b is committed to the standards for professional sound systems. Whether Coldplay, Madonna, Beyoncé, Kraftwerk or the Opera House in Sydney: d&b sound systems provide the right sound at event locations and concerts worldwide. It all began in a garage 38 years ago. Today, d&b has subsidiaries in Europe, the USA and Asia. But the products are still consistently made in Germany, in Backnang. The central technological approach of the integrated sound system in favour of maximum efficiency and ease of use has remained the same to this day. Equally exceptional is the corporate culture at d&b, which is defined by the values of quality, passion and togetherness and has provided steady, sustainable growth since the company was founded. The key to success for the company in Backnang – to achieve advancement worldwide and foster innovations that always attract attention in the market.

d&b audiotechnik GmbH & Co. KG
Eugen-Adolff-Straße 134
71522 Backnang
Tel. +49 7191 9669-0
info@dbaudio.com
www.dbaudio.com
Murrplastik zählt zu den weltweit führenden Anbietern hochwertiger Hightech-Produkte aus Kunststoff. Sie ist eine internationale, kontinuierlich wachsende, mittelständische Unternehmensgruppe aus 19 Firmen mit über 700 Mitarbeitern, die von der Muttergesellschaft strategisch geführt wird. Das moderne und dynamische Familienunternehmen (bereits in zweiter Generation) steht seit über 55 Jahren für Kontinuität, Innovation und Qualität. Mit über 200 Patenten und ständig wachsendem Lieferprogramm ist sie inzwischen in nahezu allen Industriesparten und Branchen vertreten.

Die Murrplastik Systemtechnik entwickelt, produziert und vertreibt Produkte rund ums Kabel: Kennzeichnung, Kabelschutz und -führung, Energieketten und -zuführung. Die Murrplastik Produktionstechnik ist spezialisiert auf Vakuumaktuatoren und Ventile sowie technische Kunststoffteile in der Automobilbranche. Der Fokus der Murrplastik Medizintechnik liegt auf Spritzgusseinzelkomponenten, insbesondere für die Pharma- und Medizintechnikbranche (z. B. ein innovativer Luftröhren-Katheter für Früh- und Neugeborene mit Atemnotsyndrom zur Verabreichung lebensnotwendiger Medikamente in die Lunge).

Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die Nachhaltigkeit. Dazu gehören die Reduzierung von Verbrauchsmaterialien sowie der Einsatz von recycelten Materialien. Im Projekt EDUCATE ONE WORLD e.V. unterstützt Murrplastik die Lebensbedingungen von Kindern in Sri Lanka. Die Murrplastik Gruppe bietet qualifizierte und abwechslungsreiche Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie duale Studiengänge an. Sie legt großen Wert auf die Übernahme aller ihrer Azubis sowie auf eine langjährige Betriebszugehörigkeit
ihrer Mitarbeiter. Besonders begabte Azubis werden auf ihrem Weg zur Führungskraft begleitet und gefördert. Jeder neue Mitarbeiter erhält eine hervorragende Einarbeitung und einen Paten als zentralen Ansprechpartner. Respekt, Wertschätzung, Verantwortung und Vertrauen im täglichen Miteinander sind eine Selbstverständlichkeit.

Murrplastik Company Group

Murrplastik is one of the world’s leading suppliers of high quality high-tech products made of plastic. It is a group of 19 companies represented worldwide in almost all industries. The family business is one of the pioneers in professional cable management, technically sophisticated plastic parts and electromagnetic components as well as injection moulding tools. If you are looking for a professional future with various tasks and great colleagues, Murrplastik is the right place for you.

Murrplastik Unternehmensgruppe
Fabrikstraße 10
71570 Oppenweiler
Tel. +49 7191 482-0
info@murrplastik.de
www.murrplastik.de
Ob Gründung oder Weltmarkt: Die Kreissparkasse Waiblingen bietet Firmen und Unternehmen zeitgemäße Finanzdienstleistungen aus einer Hand. Die Kreissparkasse ist für Menschen und Wirtschaft im Rems-Murr-Kreis ein zuverlässiger Partner – und das seit fast 140 Jahren.

Ob Zahlungsverkehr, Vermögensmanagement, Finanzierungen, Auslandsgeschäft oder Risiko-Absicherung: Wir bieten eine ganzheitliche Betreuung und Beratung, zugeschnitten auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Wünsche unserer Firmenkunden. Für die mittelständischen Unternehmen im Rems-Murr-Kreis sind wir der wichtigste Finanzierer. Im Rahmen des Kreditgeschäfts ermöglichen wir Investitionen und Wachstumsfinanzierungen bei Firmen und Betrieben. Zudem haben wir auch stets die persönliche Lebenssituation der Unternehmer im Blick. Die Kreissparkasse ist ein bedeutender Anbieter öffentlicher Fördermittel und trägt so zur Wirtschaftsförderung im Landkreis bei. In der S-International Baden-Württemberg Nord kümmern sich rund 70 Experten mit einem umfassenden Leistungsspektrum um unsere international tätigen Firmenkunden. In den vergangenen 20 Jahren haben rund 500 Neugründer ihre Pläne bei unserem Gründerpreis Rems-Murr eingereicht. Über 50 wurden ausgezeichnet. Ganz konkrete Hilfestellungen für die Firmengründer an Rems und Murr.

Jeder Kunde kann übrigens selbst entscheiden, wann und wie er mit uns in Kontakt treten möchte. Ob persönlich in unseren Geschäftsstellen, telefonisch über die Direktfiliale, mobil über die App oder rund um die Uhr in unserer Internetfiliale – die Kreissparkasse ist auf vielen Wegen erreichbar.
Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur guten wirtschaftlichen Entwicklung in der Region. Aber auch die kulturellen und gesellschaftlichen Interessen der Einwohner des Rems-Murr-Kreises liegen uns am Herzen. Mit zahlreichen Veranstaltungen sowie vielfältigen Stiftungsaktivitäten, Sponsoring- und Spendenmaßnahmen engagieren wir uns für die Menschen in der Region.

Good comprehensive advice and support –
from the Kreissparkasse

Kreissparkasse Waiblingen is a reliable partner for people and businesses in the Rems-Murr district. We are the leading financial backer of small and medium-sized companies. The Sparkasse is always there for its customers in person at the banches, by phone or around the clock through the online branch. With events as well as foundation activities, sponsorship and charitable donations, we are engaged in a diverse range of activities in the region.
Kreissparkasse Waiblingen
Alter Postplatz 8
71332 Waiblingen
Tel. +49 7151 5050
info@kskwn.de
www.kskwn.de
Employer Branding – Beispiele aus dem Rems-Murr-Kreis

Die Mitarbeitenden stehen im Mittelpunkt

Erfolgreiche Unternehmen müssen sich um ihre Mitarbeitenden kümmern: Einen krisensicheren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, reicht schon lange nicht mehr aus, um die Kolleginnen und Kollegen zu halten. Flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsangebote, Beteiligungskonzepte und Vergünstigungen sind gefragt. Für die Schnaithmann Maschinenbau GmbH in Remshalden steht beispielsweise die Familie im Mittelpunkt: Jeder Mitarbeitende – ob Frau oder Mann – soll Beruf und Familie miteinander vereinbaren können. Von der Firmenleitung gibt es die passende Unterstützung, um die richtige Balance zwischen Familie und Arbeit zu finden. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten ebenso wie die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten. Damit die Arbeitnehmenden gesund bleiben, fördert das Unternehmen Fitness-Aktivitäten, ermöglicht Gesundheitschecks und kostenlose Untersuchungen durch einen Arzt.

Für die tägliche Fahrt in die Arbeit können die Mitarbeitenden ein Leasing-Bike benutzen. Schnaithmann bietet auch nach Feierabend gemeinsame Aktivitäten an. Dazu gehören etwa ein Sommerfest, der eigene Weihnachtsmarkt, ein Spielplatzfest oder eine Betreuung der Kinder während der Schulferien. Um den Mitarbeitenden eine Karriere im Unternehmen zu ermöglichen,
unterstützt die Geschäftsführung die berufsbegleitende Weiterbildung: Kurse und Fortbildungen werden während der Arbeitszeit angeboten. Wenn eine beschäftigte Person einen Lehrgang außerhalb der Arbeitszeiten besuchen will, wird dieses Engagement ebenfalls unterstützt. Da für den geschäftsführenden Gesellschafter Karl Schnaithmann seine Mitarbeitenden im Vordergrund stehen und er eine menschenfreundliche Philosophie verfolgt, wurde er 2019 zum „Remstäler des Jahres“ gekürt.

Nicht nur Wirtschaftsunternehmen bieten ihren Beschäftigten eine Menge an, um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Auch Behörden, wie beispielsweise das Landratsamt Rems-Murr-Kreis, sehen in guten Mitarbeitenden eine kostbare Ressource, die für eine moderne Verwaltung essentiell ist. Aus diesem Grund wird seit einigen Jahren viel investiert, um eine gute Mitarbeiterschaft zu gewinnen. Der Rems-Murr-Kreis setzt auf Digitalisierung, auf moderne Arbeitsplätze und neue Formen des Arbeitens. Weitere wichtige Bausteine der Rems-Murr Personalstrategie sind neue und sehr weitgehende Regelungen für die Arbeit im „Home- Office“. Beim Home-Office stehen die Kombination von Berufs- und Privatleben, mehr Flexibilität und verminderte Wegzeiten

im Fokus. Dem Landratsamt ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig. Frauen in Führungspositionen werden unterstützt. Damit sind inzwischen mehr als die Hälfte der Führungspositionen im Landratsamt durch Frauen besetzt. Das Landratsamt ist beim Thema „Führen in Teilzeit“ sehr offen – die Verwaltungsspitze will in diesem Bereich neue Wege beschreiten. Ziel ist es, eine zufriedene Mitarbeiterschaft und ein effizientes Arbeiten zu erreichen. Dazu gehören auch lebensphasenorientierte, flexible Arbeitszeiten in vielen unterschiedlichen Formen und Modellen. Gleitzeit bietet Gestaltungsfreiraum für den Arbeitsbeginn und das Arbeitsende. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehören beim Landratsamt neben der gesetzlich gesicherten Elternzeit auch Pflegezeiten oder die Möglichkeit, in Altersteilzeit weiterarbeiten zu können. In der Ferienzeit müssen die Kinder zwischen 8 und 15 Jahren nicht alleine zu Hause bleiben: Die Beschäftigten des Landratsamts organisieren für sie Sommerfreizeiten.

Da sich die Anforderungen in einem Amt ständig ändern, ist die persönliche und berufliche Weiterbildung wichtig: Das Landratsamt bietet ein breit gefächertes Fort- und Weiterbildungsangebot. Es reicht vom individuellen Coaching über verschiedenste fachliche Themen bis hin zu Qualifizierungsreihen für Nachwuchsführungskräfte. Manche Kurse werden auch online angeboten. Damit die Mitarbeitenden weiterhin gesund bleiben, unterstützt und fördert das Landratsamt Bewegungspausen, Betriebssportgruppen, Firmenläufe, arbeitspsychologische Beratungen, Seminare sowie den Besuch bei der eigenen Betriebsärztin.

The focus is on employees

Successful companies need to take care of their employees: providing crisis-proof jobs is no longer enough to retain colleagues. Flexible working time models, training opportunities, shareholding concepts and benefits are in demand.

For Schnaithmann Maschinenbau GmbH in Remshalden, for example, families are the centre of attention: every employee – whether male or female – should be able to combine their professional and private life.

It is not only commercial companies that offer their employees an array of advantages and benefits, but also authorities such as Rems-Murr District Office that view good employees who are important for a modern administration as a scarce resource. Employees can work from home if necessary: the home office focuses on combining employees’ professional and private life, increasing flexibility and reducing travel times. The aim is to achieve greater productivity and stress-free work.
Christian Bauer GmbH + Co. KG

Individuelle und exakte Fertigung

Aus dem Welzheimer Wald in die ganze Welt: Seit 1880 steht der Name Christian Bauer bei den Kunden für innovative Partnerschaft. Namenhafte, global agierende Firmen verlassen sich auf die Expertise des Unternehmens, wenn es um herausfordernde Projekte im Bereich Tellerfedern und Teile aus der Präzisionsschleiftechnik geht.

So breit wie die Kundenbasis sind auch die Anwendungsgebiete: Vom Elektronikbauteil bis zur Erdbebensicherung, vom Raumschiff bis zur Getriebeanwendung – nicht nur bei bestehenden Industrien, sondern auch in der Entwicklung neuer Anwendungen gestaltet das Unternehmen die Zukunft gemeinsam mit den Kunden.

Im Aufbau und Erhalt der Position als Technologieführer nimmt der Mitarbeiter eine zentrale Rolle ein. Das Einbinden der Mitarbeiter in diese Entwicklung ist ein wichtiger Baustein für den gemeinsamen Erfolg. Dies wird unterstützt durch flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege und dynamisches Denken.

Custom and precision manufacturing

From Welzheim Forest to all over the world: the name Christian Bauer has reflected an innovative partner among its customers since 1880. Well-known global customers rely on the company’s expertise when it comes to challenging projects in the area of disc springs and parts in precision grinding technology.
Christian Bauer GmbH + Co. KG
Schorndorfer Straße 49
73642 Welzheim
Tel. +49 7182 120
info@christianbauer.com
www.christianbauer.com
Integration und Inklusion – Vorbildliches aus dem Rems-Murr-Kreis

Integration und Inklusion in den Arbeitsmarkt

Erfolgreiche Unternehmen müssen sich um ihre Mitarbeitenden kümmern: Einen krisensicheren Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen, reicht schon lange nicht mehr aus, um die Kolleginnen und Kollegen zu halten. Flexible Integration von geflüchteten Menschen findet nicht in den Amtsstuben, sondern vor Ort statt. Es gibt täglich in den Städten und Gemeinden viele Gelegenheiten, bei denen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft aufeinander zugehen, ins Gespräch kommen, Erfahrungen und Interessen teilen und sich gegenseitig helfen. Unterstützt von privaten, kirchlichen oder kommunalen Initiativen entstanden so im Rems-Murr-Kreis viele unterschiedliche Angebote: Näh- und Integrationscafés, gemeinschaftliches Kochen und Backen, Dolmetscherpools und Sprachkurse bis hin zu Patenschaften, Willkommens-Broschüren und der Einrichtung von Integrationszentren.

Ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement ist für die Bewältigung wichtiger Aufgaben in einer Gesellschaft unverzichtbar. Das fängt bei etablierten Organisationen wie der Freiwilligen Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk an und zeigt sich in der Zivilgesellschaft besonders in Notsituationen. Die Versorgung und Betreuung der bisher über 5 000 im Rems-Murr-Kreis aufgenommenen geflüchteten Menschen hätte ohne die rund 1 500 registrierten ehrenamtlichen Helfer nicht funktionieren können.
Sprache ist der Schlüssel zur Verständigung, berufliche Grundkompetenzen sind die Voraussetzung zur Teilhabe am Erwerbsleben. Wer in Deutschland lebt, muss Deutsch sprechen und verstehen, lesen, schreiben und rechnen können. Das ist notwendig, um das tägliche Leben zu meistern und den eigenen Lebensunterhalt selbst verdienen zu können. Daher bieten die Bildungsträger im Rems-Murr-Kreis flächendeckend die Möglichkeit, Deutsch als Fremdsprache zu erlernen. Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge werden, solange ihr Sprachniveau zur Integration in die Regelklassen noch nicht ausreicht, in speziellen Klassen unterrichtet. An den allgemeinbildenden Schulen sind das die Vorbereitungsklassen (VKL), an den beruflichen Schulen die VABO-Klassen (Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf ohne Deutschkenntnisse). In diesen Klassen werden Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien an die deutsche Sprache so herangeführt, dass sie am regulären Unterricht teilnehmen oder im Anschluss eine Ausbildung absolvieren bzw. eine weitere berufliche Vollzeitschule besuchen können.

Inklusion am Arbeitsmarkt
In den Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen werden Ausbildungen und Tätigkeiten angeboten. Dazu gehören die Paulinenpflege in Winnenden, das

Sozialunternehmen Neue Arbeit, die verschiedenen Angebote der Diakonie Stetten (etwa Remstal Werkstätten) und die Erlacher Höhe. In einem geschützten Rahmen lernen die Menschen eine Tätigkeit und werden anschließend entsprechend ihren Fähigkeiten eingesetzt. Das steigert ihr Selbstwertgefühl und sie sind stolz, etwas leisten zu können. Manche Mitarbeitenden konnten sich so weit qualifizieren, dass sie in einem Außenarbeitsplatz bei einem Unternehmen arbeiten können. Für viele Seh-, Hör-, und Körperbehinderte, aber auch für manche Menschen mit geistiger oder seelischer Behinderung ist es Ziel, eine Tätigkeit am regulären Arbeitsmarkt auszuüben.

Viele Unternehmen engagieren sich bei der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie bieten teilweise schon seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit den sozialtherapeutischen Werkstätten Arbeitsplätze direkt in ihrem Betrieb. Somit ist eine echte Teilhabe möglich. Die Modelle der Zusammenarbeit gehen von einer teilweisen Ausbildung, über das Anlernen für bestimmte Tätigkeiten, bis hin zur regulären Mitarbeit. Im Gegenzug absolvieren die gewerblichen oder kaufmännischen Auszubildenden der Unternehmen ein Praktikum in den Einrichtungen der Behindertenhilfe. Die Ergebnisse sind positiv und unterstützen die Inklusion: Das Verständnis für Kollegen mit Beeinträchtigung nimmt zu und die Zusammenarbeit geht dadurch leichter von der Hand. Schon seit den 1950er Jahren beschäftigt H.P. Kaysser in Zusammenarbeit mit der Paulinenpflege im benachbarten Winnenden Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Für die Geschäftsleitung des metallverarbeitenden Unternehmens in Leutenbach war dies gelebte Tradition und etwas Selbstverständliches.

Integration and inclusion in the employment market

The integration of refugees does not take place in offices, but on the ground. There are many opportunities every day in cities and communities for people to talk, share experiences and interests and help each other, regardless of where they come from.

Language is the key to understanding and basic vocational skills are a prerequisite for participating in working life. The educational institutions in the Rems-Murr district offer the opportunity to learn German as a foreign language throughout the region. Training and activities are offered at the institutions for people with disabilities. People learn an activity in a protected environment and are then employed according to their abilities. Many companies are involved in the inclusion of people with disabilities. For many years, they have been offering jobs directly in their company in cooperation with the social therapy workshops.
Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Leben im Rems-Murr-Kreis

Breite medizinische Versorgung gesichert

Eine hervorragende Gesundheitsversorgung im gesamten Landkreis ist für die Bevölkerung ein wichtiger Faktor. Das haben auch die Entscheidungsträger im Rems-Murr-Kreis erkannt: Sie haben 2008 beschlossen, ein komplettes Krankenhaus nach den aktuellsten Erkenntnissen neu zu errichten und alte Häuser zu schließen. Am Standort Winnenden entstand das Rems-Murr-Klinikum mit nunmehr 667 Betten, das im Juli 2014 seinen Betrieb aufnahm. Zusammen mit dem Standort Schorndorf verfügt der Landkreis über eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau. Beide Häuser decken ein breites Leistungsspektrum ab.

Auch die notfallärztliche Versorgung des großen Landkreises ist gegeben: Neben den beiden Standorten in den Kliniken sind Notärzte in Waiblingen, Fellbach, Backnang, Murrhardt, Althütte und Welzheim stationiert. Damit können die ländlichen Regionen optimal versorgt werden.

In einer Gesundheitskonferenz führt der Rems-Murr-Kreis Entscheidungsträger und Fachleute zusammen: Bei regelmäßigen Treffen diskutieren die Teilnehmer über aktuelle gesundheitspolitische Fragen und zukünftige Herausforderungen.
Daraus entstehen auf Basis der kommunalen Strukturen Handlungsempfehlungen, in denen die Nachfrage in bestimmten Bereichen festgestellt und Verfahren empfohlen werden.

A guaranteed broad range of medical care

Excellent health care is an important factor for people. The decision-makers in the Rems-Murr district have also recognized this: they decided in 2008 to build a completely new hospital based on the latest findings. A high standard of local healthcare has been available at two locations since 2014.

Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Rems-Murr gGmbH

Kompetente Ausbildung in Pflege- und Gesundheitsberufen

Im Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Rems-Murr (BZG) vereinigt sich umfassende Kompetenz in der Pflegeausbildung. Jährlich führt das BZG mehr als 75 Auszubildende erfolgreich zu ihrem Abschluss. Hierzu zählen künftig Auszubildende der dreijährigen generalistischen Pflegeausbildung, der einjährigen Gesundheits- und Krankenpflegehelferausbildung sowie der dreijährigen Ausbildung im Hebammenwesen. In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg bietet das BZG zusätzlich zu der generalistischen Pflegeausbildung den ausbildungsintegrierten Studiengang „Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ an. Die Hebammenausbildung wird mit dem ausbildungsintegrierten Studiengang „Angewandte Hebammenwissenschaften“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg verknüpft. Mit den beiden Gesellschaftern, der Rems-Murr-Kliniken gGmbH und dem Zentrum für Psychiatrie – Klinikum Schloß Winnenden, stehen zwei starke, regional verwurzelte Arbeitgeber hinter dem BZG, welche gemeinschaftlich eine fundierte und eng verzahnte Ausbildung in Theorie und Praxis sicherstellen. Die Rems-Murr-Kliniken gGmbH leisten mit dem Rems-Murr-Klinikum Winnenden und der Rems-Murr-Klinik Schorndorf eine qualifizierte medizinische Zentral- und Regelversorgung für die Menschen im Rems-Murr-Kreis und darüber hinaus.
Das Zentrum für Psychiatrie – Klinikum Schloß Winnenden ist als eines von sieben eigenständigen Zentren für Psychiatrie (ZfP) in Baden-Württemberg für die regionale psychiatrische, psychotherapeutische und psychosomatische Versorgung zuständig.

Competent training in nursing and healthcare professions

The Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Rems-Murr (BZG) in Winnenden combines comprehensive competence in nursing training. Each year, the BZG successfully leads more than 75 trainees to their final qualification. With its two partners, Rems-Murr-Kliniken gGmbH and the Zentrum für Psychiatrie – Klinikum Schloß Winnenden, the BZG is backed by two employers with strong roots in the region.
Bildungszentrum für
Gesundheitsberufe
Rems-Murr gGmbH
Linsenhalde 11
71364 Winnenden
Tel. +49 7195 90677-0
www.bzg-rm.de
Rems-Murr-Klinikum Winnenden (oben) und Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Rems-Murr-Kliniken

Gut versorgt in Ihrer Nähe

Die Rems-Murr-Kliniken in Trägerschaft des Landkreises leisten mit der Rems-Murr-Klinik Schorndorf und dem Rems-Murr-Klinikum Winnenden einen entscheidenden Beitrag für die wohnortnahe Gesundheitsversorgung der Menschen im Rems-Murr-Kreis. An beiden Standorten decken die Rems-Murr- Kliniken mit ihren insgesamt 20 Fachkliniken und 915 Betten ein breites Leistungsspektrum von Behandlungs- und Versorgungsschwerpunkten auf höchstem Niveau ab. Zusätzlich bündeln die Rems-Murr-Kliniken das Fachwissen ihrer Experten aus unterschiedlichen medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Fachbereichen in spezialisierten Zentren, um ihre Patientinnen und Patienten mit einer maßgeschneiderten Behandlung optimal zu versorgen. Der zuverlässigen Behandlungsqualität der Rems-Murr-Kliniken vertrauen jährlich mehr als 50 000 stationäre Patientinnen und Patienten sowie rund 2 700 Entbindende. Zudem ist das Rems-Murr-Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Geprüfte Qualität und Sicherheit> Die Rems-Murr-Kliniken stellen sich selbst höchsten Qualitätsansprüchen, die durch unabhängige Gutachter und Fachgesellschaften regelmäßig anhand strenger Kriterien geprüft und zertifiziert werden. Zahlreiche Gütesiegel belegen sowohl die Qualität als auch die Sicherheit der Patientenversorgung und
sind gleichzeitig der Ansporn für einen stetigen Verbesserungsprozess. Die Abläufe und Strukturen beider Häuser erfüllen die hohen Qualitätsstandards der international anerkannten DIN-Norm DIN EN ISO 9001:2015. Viele der etablierten Zentren sind für ihre spezialisierte Expertise ausgezeichnet. Ob Wirbelsäulenleiden, Krebserkrankungen oder etwa die Versorgung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen: Die Zertifikate von medizinischen Fachgesellschaften bescheinigen den Rems-Murr-Kliniken vielfach höchste Behandlungsqualität.

Stetige Weiterentwicklung und Investition in die Standorte
Den Menschen im Rems-Murr-Kreis die bestmögliche Gesundheitsversorgung aus kommunaler Hand zu bieten, ist das erklärte Ziel des Landkreises. Dazu haben der Rems-Murr-Kreis und die Rems-Murr-Kliniken mit der Medizinkonzeption eine Strategie entwickelt, beide Standorte in den kommenden Jahren zukunftsfest aufzustellen und im Sinne der Patientinnen und Patienten sowohl medizinisch als auch baulich weiterzuentwickeln. Dass der eingeschlagene Kurs erfolgreich ist, spiegelt sich nicht nur in den Behandlungszahlen wider, sondern auch an den steigenden Bilanzsummen und finanziellen Entlastungen für den Landkreis als Träger der Rems-Murr-Kliniken.
Einer der größten Arbeitgeber im Landkreis
In den Rems-Murr-Kliniken stellen rund 2 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 60 Berufsgruppen die professionelle Versorgung der Patientinnen und Patienten sicher. Damit sind die Rems-Murr-Kliniken einer der größten Arbeitgeber im Landkreis – mit steigender Tendenz. An beiden Standorten gibt es vielfältige Einstiegs- und Entwicklungspotenziale für Nachwuchs- und Fachkräfte in Pflege, Medizin und Verwaltung: von unterschiedlichen Ausbildungen beispielsweise in der eigenen Pflegeschule BZG (Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Rems-Murr) über spezielle Weiterbildungen bis hin zur Fach- oder Führungskarriere. Dabei haben die Rems-Murr-Kliniken die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets im Blick: Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, setzen die Rems-Murr-Kliniken auf mitarbeiterfreundliche Arbeitszeitmodelle zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auf eine kontinuierliche Prozessverbesserung im Pflege- und Funktionsdienst.

Good care in your area

Rems-Murr-Kliniken (Rems-Murr Clinics), funded by the county, make a valuable contribution to the local healthcare of people in the Rems-Murr district with Rems-Murr-Klinik Schorndorf and Rems-Murr-Klinikum Winnenden. Rems-Murr-Kliniken cover a broad range of specialist treatments and healthcare at the highest level with a total of 20 clinics and 915 beds.

In addition, Rems-Murr-Kliniken combine the expert knowledge in specialised centres in order to offer their patients optimum care with tailor-made treatment. Around 2,400 employees and over 60 occupational groups provide professional care to the patients in Rems-Murr-Kliniken. This makes Rems-Murr-Kliniken one of the largest employers in the district – steadily increasing. In addition, Rems-Murr-Klinikum is the academic teaching hospital of the University of Tübingen. More than 50,000 patients and outpatients as well as around 2,700 expectant mothers place their trust in the reliable treatment quality of Rems-Murr Kliniken each year.

Rems-Murr-Klinikum Winnenden
Am Jakobsweg 1
71364 Winnenden
Tel. +49 7195 591-0
www.rems-murr-kliniken.de

Rems-Murr-Klinik Schorndorf
Schlichtener Straße 105
73614 Schorndorf
Tel. +49 7181 67-0
www.rems-murr-kliniken.de
Arbeiten im Rems-Murr-Kreis

Passende Aus- und Weiterbildungsangebote

Ein wirtschaftlich erfolgreicher Landkreis ist auf gut ausgebildete Mitarbeitende angewiesen. Andererseits suchen junge Leute mit erfolgreich abgeschlossener Schulausbildung nach innovativen Unternehmen, die von der Technik her auf der Höhe der Zeit und auf zukünftige Entwicklungen ausgerichtet sind. Um den Nachwuchs in der Region zu halten und einen „Braindrain“ zu verhindern, bieten die Unternehmen im Rems-Murr-Kreis eine ganze Reihe von interessanten Ausbildungsplätzen in vielen Berufsrichtungen an. Sie reichen von den klassischen kaufmännischen oder gewerblichen Ausbildungsberufen bis hin zu den dualen und kooperativen Studienangeboten, bei denen die Studierenden eng an den Betrieb gebunden sind und während ihres gesamten Studiums eine Ausbildungsvergütung bekommen.

Für den Rems-Murr-Kreis spielt das Thema Aus- und Weiterbildung eine zukunftsentscheidende Rolle – damit werden die Weichen für die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung von jungen Menschen gestellt. So kümmert sich der Landkreis um die Berufsorientierung von Schülern und jungen Erwachsenen: Dafür gibt es die Veranstaltungsreihen „Fokus Beruf“ und „Aktionstag Berufswelt“ oder auch den „Fachtag Berufsorientierung“. Die Interessenten erhalten
frühzeitig Informationen über die unterschiedlichen Möglichkeiten und können sich mit ausbildenden Betrieben vernetzen. Der Landkreis ist zudem Träger der beruflichen Schulen sowie der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren. Die beruflichen Schulen sorgen für den theoretischen Unterbau des dualen Ausbildungssystems und stellen die weiterführende schulische Bildung mit den beruflichen Gymnasien, dem Berufskolleg sowie den Fachschulen zur Verfügung. Die Jugendlichen können, je nach Vorbildung, zwischen den verschiedenen Abschlüssen – mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife und allgemeine Hochschulreife – wählen. Die Schüler finden an Standorten in Waiblingen, Backnang und Schorndorf Fachrichtungen wie Soziales, Ernährung und Gesundheit sowie kaufmännische und gewerbliche Schulen.

An diesen Einrichtungen werden auch die Jugendlichen weiterqualifiziert, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und der Berufsschulpflicht unterliegen. Besonders der Bildungsgang AVdual mit seinen großen Praxisanteilen und Angeboten der Berufsorientierung leistet hier einen Beitrag, Fachkräftenachwuchs auf das Berufsleben vorzubereiten.
Die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren fördern Kinder und Jugendliche entsprechend ihrem individuellen Bedarf: Dafür stehen Schulen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Verfügung. Ziel ist es, den jungen Menschen mit Handicap mehr Selbstständigkeit und damit mehr Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Der Landkreis selbst stellt als großer Arbeitgeber in der Region eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen zur Verfügung. Dazu zählen die klassischen Verwaltungsberufe ebenso wie Ausbildungen bei der Straßenmeisterei und beim Vermessungsamt. Neben der klassischen Ausbildung bietet der Rems-Murr-Kreis auch duale Studienplätze in den Fachrichtungen Public Management und Soziale Arbeit. Nach dem Abschluss der Lehre haben die Azubis eine einjährige Übernahmegarantie – dieses Angebot galt bisher allerdings nur, wer die Stelle sofort nach der Ausbildung antrat. Viele junge Erwachsene wollen aber vor dem Berufseinstieg etwas von der Welt sehen, darum hat der Landkreis das Angebot „Azubi-Abroad“ aufgelegt: Die Absolventen können nach der Ausbildung ein Jahr ins Ausland gehen oder sich sozial engagieren und erst danach die für sie reservierte Stelle antreten. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten die jungen Leute dafür auch eine finanzielle Unterstützung. In der Region Stuttgart gibt es außerdem eine Reihe von hochkarätigen Universitäten und Hochschulen mit Studiengängen in allen Fachrichtungen. Die Jugendlichen haben es also nicht weit, einen entsprechenden Studienplatz zu bekommen und später in der Region einen dazu passenden Arbeitsplatz zu finden. Die Hochschulen und darauf spezialisierte Institute haben darüber hinaus berufsbegleitende Weiterbildungsmöglichkeiten im Angebot.

Appropriate training and further education programmes

An economically successful district depends on well-trained employees. On the other hand, young people who have successfully completed their school education are looking for innovative companies geared towards state of the art technology and future developments. In order to retain young people in the region and prevent a “brain drain”, companies in the Rems-Murr district offer a whole range of interesting training places in many professions.

The Rems-Murr district supports vocational schools as well as special educational and advisory centres. The vocational schools provide the theoretical foundation of the dual education system and post-school education together with the vocational high schools, vocational college and technical colleges. The special educational and advisory centres support children and young people according to their individual needs.
Leben im Rems-Murr-Kreis

Wohnraum für alle

In Ballungszentren ist bezahlbarer Wohnraum rar. Das war schon nach dem Zweiten Weltkrieg so und darum wurde damals die Kreisbaugruppe gegründet: Ziel war und ist es, günstigen Wohnraum zu schaffen. Dafür setzt sich der Rems-Murr-Kreis als Hauptgesellschafter über seine Kreisbaugruppe ein – dieses Engagement vonseiten eines Landkreises sucht seinesgleichen. In Zusammenarbeit mit Kommunen, die entsprechende Flächen im Erbbaurecht zur Verfügung stellen, werden im ganzen Landkreis Wohnungen neu gebaut und Bestandsimmobilien saniert. Zudem entstehen neue Infrastrukturen wie eine neue Ortsmitte oder zahlreiche Kindertagesstätten. Die Kreisbaugruppe entwickelt zudem die früheren Klinikareale in Waiblingen und Backnang weiter.

Bereits jetzt schon wirft die „Internationale Bauausstellung 2027 – StadtRegion Stuttgart“ ihre Schatten auch in den Rems-Murr-Kreis voraus. Es ist geplant, zum Thema ”Quartiersentwicklung“ u. a. mit der „Hangweide“, dem Areal einer ehemaligen Behinder­teneinrichtung in Kernen, an der IBA teilzunehmen. Das Gelände soll zu einem modellhaft eigenständigen, urbanen und gemisch­ten Wohnquartier mit hohen Freiraumqualitäten als verbindender Baustein zweier Ortsteile umgestaltet werden.

Housing for all

Affordable housing is rare in urban centres. This was already the case after the Second World War and so this is why the district building group was established back then: the aim was and is to build cheap homes. Now it builds nursery schools and entire districts. The Rems-Murr district is the main shareholder in the district building group.

Projects are already being implemented in the surrounding area for the 2027 StadtRegion Stuttgart International Building Exhibition.
Juwelier H.Stern Russland © Copyright Vossloh-Schwabe / Projekt: Juwelier H.Stern, Crocus City Mall, Moskau / Leuchteninstallateur: Start-Finish, Moscow
Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH

Licht zum Verkaufen

Zu einer gelungenen Warenpräsentation gehört auch die optimale Ausleuchtung der Produkte: Die Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH entwickelt und produziert LED-Beleuchtungslösungen für den Innen- und Außenbereich. Das Unternehmen mit Sitz in Urbach gehört seit 2002 zum japanischen Panasonic-Konzern. Vossloh-Schwabe ist innerhalb des Konzerns eine eigenständige Marke mit über 1 000 Mitarbeitern an mehr als 20 Produktions- und Vertriebsstandorten. Die Produkte kommen beispielsweise bei Supermärkten auf den Philippinen, in einem Edelschmuckgeschäft in Moskau, in Weingalerien in der Schweiz oder in Modeläden in Deutschland zum Einsatz.

Vossloh-Schwabe setzt auf seine Mitarbeiter und ist damit erfolgreich: Mit ihren Ideen und ihrem Engagement werden Systemlösungen im Bereich der Lichttechnik entwickelt. Das ist nur mit einer standortübergreifenden Kommunikation und internationalen Zusammenarbeit möglich, die unterstützt und gefördert wird. Die Mitarbeiter werden ermutigt, die persönlichen Potenziale auszubauen und anderen bei der Nutzung ihrer Potenziale zu helfen. Das Unternehmen bildet darum auch aus – die Azubis sind begeistert: „Man ist nicht nur eine Personalnummer in einem Großkonzern.“ Die Mischung aus einem überschaubaren Familienbetrieb und den größeren Spielräumen eines Konzerns ist reizvoll.

Light to sell

The optimum illumination of the products is also part of a successful product presentation: Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH develops and produces LED lighting solutions for indoor and outdoor use. The company is committed to its employees: System solutions in the area of lighting technology are developed using their ideas and with their commitment.
Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH
Wasenstraße 25
73660 Urbach
Tel. +49 7181 8002-0
info.vsv@vsv.vossloh-schwabe.com
www.vossloh-schwabe.com
Die KREISBAUGRUPPE setzt die Strategie des Rems-Murr-Kreises für mehr bezahlbaren Wohnraum um

Räume für Menschen schaffen

Die Wohnraumnot im Remstal war 1949 der Auslöser für die Gründung der Kreisbaugesellschaft Waiblingen. Heute, 70 Jahre später, ist die Schaffung von ausreichend bezahlbarem Wohnraum erneut eine der großen Herausforderungen der Zeit. Schließlich ist der Wohnraummangel längst in der Fläche, in ländlich geprägten Regionen angekommen.

Dabei ist Wohnen nicht nur ein elementares Grundbedürfnis des Menschen – fehlender Wohnraum birgt zudem das Risiko, den Fachkräftemangel in unserem Landkreis zu verstärken.

Deshalb zeigt sich heute ganz deutlich: Der Kurs, den der Landkreis als Hauptgesellschafter mit der KREISBAUGRUPPE bereits 2017 mit einem Investitionsprogramm für mehr bezahlbaren Wohnraum eingeschlagen hat, ist richtiger und wichtiger denn je. Das spiegelt sich an der steigenden Bilanzsumme der Unternehmen der KREISBAUGRUPPE und an den zahlreichen neuen Bauprojekten, die derzeit im Rems-Murr-Kreis entstehen.
500 neue bezahlbare Wohnungen bis 2028 zu bauen – das ist das erklärte Ziel des Rems-Murr-Kreises, an dem alle Beteiligten mit Nachdruck arbeiten. Neben dem dringend benötigten Wohnraum nimmt die KREISBAUGRUPPE aber auch die Infrastruktur in den Blick – mit Kindertagesstätten, Gewerbeflächen, Gesundheitsinfrastruktur und innovativen Energielösungen.

Zwei symbolträchtige Orte, an denen aktuell Wohnungen entstehen, sind die früheren Klinikareale in Waiblingen und Backnang. Wohnen und Infrastruktur schließen hier die Lücken, die durch die Schließung der jeweiligen Klinik entstanden sind – in gewisser Weise waren es auch Wunden im Stadtbild und bei den Bürgerinnen und Bürgern, die nun beginnen zu heilen.
Das wurde in Backnang auch bei der Eröffnung des neuen Hospizhauses deutlich. Für die KREISBAUGRUPPE und den Landkreis stehen mit der Sanierung der Tiefgarage auf dem früheren Backnanger Klinikareal aber eine weitere Herausforderung und ein Invest in Höhe von 8,4 Millionen an.

Aktuell werden auch die ersten Projekte in Murrhardt und Berglen geplant – das zeigt, wie sich das Tätigkeitsfeld der KREISBAUGRUPPE immer mehr auf den gesamten Landkreis ausdehnt. Sozialer Wohnungsbau geht dabei Hand in Hand mit Bauträgermaßnahmen – wie etwa der Neuen Ortsmitte in Schwaikheim. Die Mittel, die beim Verkauf von solchen Bauträgermaßnahmen für Eigentümer gewonnen werden, kommen der Schaffung von bezahlbarem Wohnbau für Mieter zugute.

Neben ihrem direkten Einsatz für 500 neue bezahlbare Wohnungen engagieren sich der Landkreis und seine KREISBAUGRUPPE auch als Impulsgeber: Beim Wohnbaugipfel Rems-Murr entsteht Raum für Austausch und Vernetzung.

Auch im Bereich Klimaschutz geht man mit gutem Beispiel voran – etwa bei innovativen Energiekonzepten oder bei der klimafreundlichen Sanierung der Kreisschulen. Sie ist ein wichtiger Teil der Klimaschutzkonzeption des Rems-Murr- Kreises als Hauptgesellschafter der KREISBAUGRUPPE.

The KREISBAUGRUPPE (district building group) implements the strategy of Rems-Murr district for more affordable housing

The housing shortage in the Rems valley was the trigger for the founding of Kreisbaugesellschaft Waiblingen (Waiblingen construction company) in 1949. Today, 70 years later, the subject is highly topical again. The housing shortage has long since arrived in rural regions. Housing is not only a basic human need – a shortage of housing also carries the risk of increasing the shortage of skilled workers in our district. That is why the district launched an investment programme for more affordable housing back in 2017, together with its KREISBAUGRUPPE: the construction of 500 new affordable homes by 2028 – that is the stated aim of Rems-Murr district. However, in addition to the much-needed housing, the KREISBAUGRUPPE also focuses on the infrastructure – with day nurseries, commercial premises and the healthcare infrastructure. We also set a good example in the area of climate protection – for example, with innovative energy concepts or the climate-friendly redevelopment of the district schools.

Die KREISBAUGRUPPE
Mayenner Straße 55
71332 Waiblingen
Tel. +49 7151 95900-0
www.kreisbaugruppe.de
Mobil im Rems-Murr-Kreis

Flexible Mobilität

Für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region ist die damit verbundene Mobilität ein wichtiger Faktor: Denn wo Menschen arbeiten und wohnen, sind sie auch in Bewegung. Durch die Entkopplung von Wohn- und Arbeitsort ist die Zahl der Pendler im Rems-Murr-Kreis in den letzten Jahren stetig gestiegen. Während früher vor allem die individuelle Mobilität eine Rolle gespielt hat, kommt heute eher ein übergreifendes Mobilitätskonzept zum Tragen, das durch den technologischen Wandel begünstigt wird. Dabei werden beispielsweise die individuellen Formen wie der Autoverkehr nicht komplett ersetzt, sondern neu definiert. Da ein Auto die meiste Zeit in der Garage oder auf einem Parkplatz wartet und als Transportmedium dann zur Verfügung steht, wenn es gebraucht wird, werden neue Ideen geboren: Eines davon heißt „Nutzen statt Besitzen“ und beschreibt ein geändertes Verhältnis zum eigenen Fahrzeug.

Beim sogenannten kollektiven Individualverkehr werden Fahrzeuge – nicht nur Autos, sondern beispielsweise auch Fahrräder und E-Roller – nur dann gegen Entgelt kurzzeitig geliehen, wenn sie benötigt werden. So nutzen die Bürger im Rems-Murr-Kreis ein vielfältiges Angebot an Car- oder Bike-Sharing-Anbietern. Oft sind die Leih-Stationen in der Nähe der Bahnhöfe angesiedelt. Denn die Pendler benötigen die Angebote, wenn sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht
mehr weiterkommen oder wenn es für sie zu kompliziert ist. Nutzen die Verkehrsteilnehmer die geliehenen Fortbewegungsmittel nicht mehr, können sie von anderen in Anspruch genommen werden. Diese neuen Mobilitätskonzepte stellen somit eine Ergänzung zum Öffentlichen Nahverkehr dar, der im Rems-Murr-Kreis sehr gut ausgebaut ist.

Öffentlicher Nahverkehr

In der Region Stuttgart sind die Zuständigkeiten verteilt: Für den überregionalen Schienenverkehr hat das Land Baden-Württemberg die Aufträge an Bahngesellschaften vergeben. Der S-Bahn-Verkehr wird durch den Verband Region Stuttgart organisiert. Der Landkreis ist für den Busverkehr zuständig. Die verschiedenen Netze sind eng aufeinander abgestimmt, sodass die Fahrgäste schnell Anschluss finden. Die drei S-Bahn-Linien S2 von Schorndorf bis Stuttgart Flughafen bzw. Neue Messe, S3 von Backnang bis Stuttgart Flughafen bzw. Neue Messe und S4 von Backnang über Marbach bis nach Stuttgart Schwabstraße sowie die Regionalbahn-Linien: RB 19 Crailsheim – Schwäbisch Hall über Backnang bis nach Stuttgart Hauptbahnhof; R 13 Crailsheim – Aalen – Schorndorf – Stuttgart (RE 90 – ab Nürnberg); IRE 1 Aalen – Schorndorf – Stuttgart – Karlsruhe und die Wieslauftalbahn R 61 bedienen
die Strecken mit der stärksten Fahrgastnachfrage und bilden das Rückgrat des Verkehrsnetzes. 94 Buslinien mit gut 850 Bushaltestellen erschließen im Rems-Murr-Kreis die Fläche und bringen die Fahrgäste zu den Bahnhöfen bzw. von dort wieder zurück an ihre Zielstationen. Dieses System wird in Randzeiten durch ein flexibles Netz von Ruftaxis ergänzt, sodass auch nachts und am Wochenende die Bürger mit den „Öffentlichen“ mobil sein können. Die Fahrten des Ruftaxis werden nur durchgeführt, wenn sich die Fahrgäste mindestens 60 Minuten vor Fahrtbeginn beim Ruftaxiunternehmen anmelden. Sie sind abgestimmt auf die Ankunftszeiten der S-Bahn oder der Züge.

Da die Vernetzung zwischen den individuellen und den gemeinschaftlichen Fortbewegungsmitteln immer stärker gefragt ist, werden im Projekt „Fahrrad2Go“ Fahrräder in Bussen mitgenommen – in eigens von Studenten konstruierten Halterungen im Bus und am Heck. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass rund die Hälfte der Fahrten mit dem Auto nur fünf Kilometer oder kürzer sind und somit gut per Fahrrad zurückgelegt werden könnten. Gerade die täglichen Fahrten zur Bushaltestelle oder zum Bahnhof belasten die CO2-Bilanz des Landkreises stark und können durch Fahrradfahrten reduziert werden. Aber auch im Freizeitverkehr stehen spezielle ÖPNV-Angebote zur Verfügung. So bringen die Rad- und Wanderbusse Ausflügler am Wochenende bequem und umweltschonend zu ihren Touren. Angeboten werden: der Berg- und Talbus; die Limesbusse Nord und Süd sowie der Räuber- und der Waldbus.

Alltagsrad- und Radschnellwege

Wer mit dem Rad zur Schule oder zur Arbeit fahren will, benötigt ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Schnellradwegen. Diese Wege sind interkommunale Verbindungsachsen für den täglichen Radverkehr, die helfen sollen, Straßen, Schienen und das Klima zu entlasten. Sie müssen mindesten fünf Kilometer lang sein und pro Tag von mehr als 2 000 Radfahrern genutzt werden. Das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises untersucht derzeit zwei Verbindungen: Schorndorf – Fellbach und Waiblingen – Ludwigsburg. Bis zum Jahr 2025 könnten weite Teile der 22 Kilometer langen Strecke im Remstal umgesetzt werden. Die Kosten würden zu 75 Prozent vom Bund getragen, die restlichen 25 Prozent teilen sich Land und Kreis.
Mobil im Rems-Murr-Kreis

E-Mobilität

Um die Umwelt von CO2 zu entlasten und den Individualverkehr weiter zu ermöglichen, sind E-Autos, E-Bikes und E-Roller beliebt: Sie erlauben es den Nutzern, zur gewünschten Zeit, unabhängig von Fahrplänen, von A nach B zu kommen. Neben Leihfahrzeugen sind nach wie vor eigene Fahrzeuge gefragt. In beiden Fällen ist jedoch eine geeignete Lade-Infrastruktur Voraussetzung für ein funktionierendes Mobilitätskonzept. Verschiedene Akteure sorgen für ein gutes, öffentliches E-Tankstellennetz im Rems-Murr-Kreis. Selbstverständlich können die E-Autos auch zu Hause an sogenannten Wallboxen geladen werden. Auch hier werden die Interessenten von Dienstleistern aus dem Rems-Murr-Kreis unterstützt. Der Rems-Murr-Kreis informiert zudem darüber, wo Lademöglichkeiten für E-Bikes vorhanden sind. Die Landkreisverwaltung selbst baut den eigenen Fuhrpark schon seit Längerem sukzessive um:

Die Mitarbeitenden sollen mit E-Fahrzeugen unterwegs sein und so ihrer Vorbildrolle in Sachen Klimaschutz nachkommen. Die Aktivitäten wurden vom Bundesumweltministerium im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ mit einem begehrten Umwelt-Scheck ausgezeichnet. Mit dem Förderbescheid in Höhe von rund einer halben Million Euro wurden weitere E-Autos angeschafft und Ladestationen gebaut.

Flexible mobility

Mobility is an important factor for the economic development of a region: because people are out and about in areas in which they live and work. The number of commuters in the Rems-Murr district has risen steadily in recent years due to people living and working in different areas. Whereas individual mobility played a role in the past, today it is more likely that an overarching mobility concept is adopted, which is facilitated by technological change.

In so-called collective individual transport, vehicles – not only cars, but also bicycles and e-scooters, for example – are only rented for a short period of time when they are needed. Public transport links the bus and rail networks closely with each other so that passengers find quick connections. The railway lines serve the routes with the greatest passenger demand and form the backbone of the transport network. Bus lines provide access within the Rems-Murr district and take passengers to the railway stations and back to their original destination. In order to take the burden off the environment by reducing CO2 emissions and to further facilitate individual transport, electric cars, e-bikes and e-scooters are popular: They permit the users to travel from A to B at the desired time without having to consult travel timetables. In addition to rental cars, there is still a demand for private cars. Various stakeholders provide a good public electric vehicle charging network in the Rems-Murr district.
Lebensqualität im Rems-Murr-Kreis

Attraktive Freizeitregionen direkt vor der Haustüre

Wo Menschen arbeiten und wohnen, möchten sie auch etwas erleben: Im Rems-Murr-Kreis lassen sich alle drei Punkte prima unter einen Hut bringen. Unterschiedliche Freizeitregionen sind direkt vor der Haustüre und bieten für jeden Geschmack etwas. Im Remstal findet man einen Mix aus mittleren Höhenzügen, einer viel gelobten Gastronomie, einer langen Weinanbautradition und einer vielfältigen Geschichte. Die kleinen Ortschaften mit ihren malerischen Fachwerkhäusern sind ein beliebtes Ausflugsziel.

Der Schwäbische Wald mit seinen vielen unterschiedlichen Landschaften liegt überwiegend im Rems-Murr-Kreis. Er ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Württemberg und wird darum nicht umsonst die „grüne Lunge“ der Region Stuttgart genannt. Tiefe Klingen wechseln sich mit Streuobstwiesen, Seen, Waldgebieten und Weinbergen ab – diese Vielfalt macht den Reiz der Landschaft aus.
Die Backnanger Bucht ist eine geologische Besonderheit, die im Norden, Osten und Süden von Bergen begrenzt ist und sich nach Westen hin zum Neckar öffnet. Im Murrtal, rund um Backnang, dominieren Streuobstwiesen und Grünland das Landschaftsbild. Alle drei Freizeitregionen bieten viele Möglichkeiten, sie kennenzulernen: per Fahrrad, zu Fuß oder durch einen Besuch der vielen Gaststätten, Festle und kulturellen Höhenpunkte.

Attractive leisure regions right on the doorstep

People also want to get out and experience things in the area where they live and work: they can combine all three in the Rems-Murr district. There are various leisure regions right on the doorstep that offer something for every taste. Hiking trails or cycle tracks and culture and nature at its purest are within easy reach in the Rems Valley, the Swabian Forest and the Backnanger Bucht area.
Blick vom Kleinheppacher Kopf ins Remstal


Freizeit im Rems-Murr-Kreis

Fluss, Wein und Genuss –
das Remstal

Weitläufige Weinberge, Streuobstwiesen, bewaldete Hügel, landwirtschaftlich genutzte Felder und ein auf weiten Strecken naturbelassener Fluss – das ist das Remstal. Hier finden sich neben vielen Hightechunternehmen geschichts- und kulturträchtige Ortschaften. Das Tal ist vor allem für seine vielen Gaststätten und Restaurants bekannt, die mit einem breiten Angebot von der traditionellen schwäbischen bis hin zur ausgezeichneten Sternenküche aufwarten können. Neben den Gourmettempeln erfreuen sich einfache Besenwirtschaften großer Beliebtheit: Hier bekommen die Besucher ein deftiges Vesper und ein Viertele vom Weinberg nebenan – eine ganz besondere Art, die Gegend zu entdecken. Nicht nur das Essen schmeckt im Remstal, in den Weinkellern reifen einige sehr gute Tropfen heran, die deutschlandweit zu den Besten zählen.

Auch geschichtlich ist das Remstal interessant, hier stammt unter anderem der Name „Württemberg“ her: Im 11. Jahrhundert erbaute Konrad von Beutelsbach auf dem „Wirtemberg“ eine Burg, die dem Geschlecht und später auch der Gegend ihren Namen gab. Das von den Staufern gegründete Kloster Lorch (Ostalbkreis) diente als Grablege des Königs- und Kaisergeschlechts. Die Anlage mit vollständig erhaltener Ringmauer, Kirche, Klausur, Wirtschaftsgebäuden und Klostergarten kann besichtigt werden.
Mit dem Fahrrad durchs Remstal

Das Remstal kann beim Wandern oder mit dem Rad entdeckt werden: Der Remstal-Radweg ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) als Qualitätsroute mit vier Sternen ausgezeichnet worden. Er führt auf 107 Kilometern vom Startpunkt in Weinstadt-Endersbach durch die Weinberge bis nach Remseck am Neckar und dann, an der Rems entlang, bis zu den Ausläufern der Ostalb in Aalen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Etappenpunkte gut erreichbar. Auch für Familien und Freizeitradler ist der Weg gut geeignet, da die Strecke überwiegend eben ist und nur wenige moderate Steigungen aufweist. Die Nebenrouten führen in Schleifen vom Tal auf die Höhenzüge und garantieren von dort einen großartigen Blick in das Remstal und die gesamte Umgebung. Gerade diese Strecken sind für E-Bikes besonders geeignet: Sie ermöglichen es, die Schönheiten der Landschaft auch während des Aufstiegs ohne Anstrengungen zu genießen. Zusätzlich zu den Haupt- und Nebenrouten gibt es weitere Touren, die einen Radurlaub im Remstal attraktiv machen.


Wanderwege neu entdecken

Wer lieber die Wanderschuhe schnürt, findet in der Gegend eine Vielzahl von Wegen für jeden Geschmack: Die Wanderer können entweder im Tal laufen, in den Halbhöhenlagen der Weinberge oder die Region durch Themen- und Rundwander- wege entdecken. Bisher war der rund 226 Kilometer lange Remstal-Höhenweg eine Möglichkeit, das gesamte Tal von der Quelle bei Essingen (Ostalbkreis) bis zur Mündung in den Neckar (Landkreis Ludwigsburg) zu durchwandern. Im Rahmen der Remstal Gartenschau wurde 2019 die Strecke mit dem Remstalwanderweg des Schwäbischen Albvereins zusammengelegt – es entstand der „RemstalWeg“. Er bietet den Wanderern nun auf 215 Kilometern zum Beispiel in zehn Etappen herrliche Aussichten von den Höhen auf geschichtsträchtige Orte im Tal sowie Wälder, Streuobstwiesen und Weinberge. Neben dieser neuen Tour warten unter anderem 59 ebenfalls zur Remstal Gartenschau neu ausgeschilderte lokale Rund- und Streckenwander- wege auf die Besucher. Sechs dieser Wege sind mit dem Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet worden.

Im Remstal gibt es einiges zu entdecken: Die Tourismusorganisation Remstal Tourismus e.V. koordiniert die Aktivitäten der Städte und Gemeinden, der Gasthäuser und Hotels sowie der Weingüter und Weingenossenschaften. In der Geschäftsstelle im Alten Bahnhof in Weinstadt-Endersbach oder im Internet unter www.remstalinfo.de können sich Besucher über die Angebote informieren. Zahlreiche Drucksachen mit Rad- oder Wanderwegen stehen zur Verfügung und können angefordert werden


A river, wine and enjoyment – the Rems Valley

Extensive vineyards, scattered orchards, wooded hills, agricultural fields and a river left largely in its natural state – this sums up the Rems Valley. Places steeped in history and culture can be found here besides the many high-tech companies.

The valley is famous for its many inns and restaurants offering a wide range of food, from traditional Swabian cuisine to excellent award-winning cuisine. Not only does the food taste good in the Rems Valley, but some very good wines are maturing in the wine cellars, which are among the best in Germany.

The Rems Valley cycle track has been awarded four stars by the German National Cyclists’ Association (ADFC). It runs for 107 kilometres along the Rems River.

If you prefer donning your hiking shoes, you will find a variety of trails to suit all tastes: the “RemstalWeg” hiking trail was created as part of the 2019 Remstal Garden Show. In addition, six trails in the region have been awarded the “Qualitätsweg Wanderbares Deutschland” (Quality Trail – Walkable Germany) quality certificate by the German Hiking Association.
Heinlesmühle, Alfdorf
Freizeit im Rems-Murr-Kreis

Erlebnis und Natur pur – der Schwäbische Wald

Die Erdgeschichte hat dem Schwäbischen Wald eine Topografie geschenkt, die ihm sein besonders abwechslungsreiches Landschaftsbild beschert. Kaum anderswo gibt es in so dichter Folge so verschiedene Landschaftsformationen. Mit dichten Wäldern, wildromantischen Bächen, tief eingeschnittenen Klingen, sanften Hügeln, lichten Streuobstwiesen und idyllisch gelegenen Seen fasziniert der Schwäbische Wald und zieht den Besucher in den Bann des Wiederkehrens.

Der Landstrich ist Teil des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald. Das größte zusammenhängende Waldgebiet in Württemberg wird auch als „grüne Lunge“ der Region Stuttgart bezeichnet. Der Schwäbische Wald ist ein faszinierender Naturraum für Erholungsuchende und Revier für eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten: Wandern, Radfahren, Golfen, Nordic-Walking und im Winter Langlauf. Dazu kommen Sehenswürdigkeiten wie das UNESCO-Welterbe Limes, historische Mühlen und der Dampfzug der Schwäbischen Waldbahn auf seiner historischen Strecke. Dies ist übrigens nicht nur die steilste Bergstrecke im Ländle, sondern auch die schönste. Speziell für Familien gibt es Naturerlebnispfade, das Erfahrungsfeld der Sinne „Eins + Alles“ bei Welzheim und den Schwabenpark bei Kaisersbach.
Natur zu Fuß

Die Naturschönheiten und die Geschichte der Gegend lassen sich am intensivsten auf Wanderungen und Spaziergängen erleben: Der Schwäbische Wald Weg führt auf 84 Kilometern vorbei an tiefen Schluchten und verträumten Bachläufen. Dazu kommen Zeugen aus der Vergangenheit. Zusammen mit dem Limes- und Mühlenwanderweg, dem Bahnerlebnispfad sowie dem Jakobsweg steht den Wanderern ein besonderer Service zur Verfügung: Eine einheitliche Ausschilderung, ausführliche Flyer und Wegbeschreibungen, GPX-Tracks und Hördateien, die wie ein Audioguide an Sehenswürdigkeiten über das Handy abgerufen werden können. Wer den Feenspuren um Murrhardt und Welzheim folgt, kann auf Premiumwanderwegen die Faszination des Schwäbischen Waldes erleben.

Erlebnis auf Rädern

Der Schwäbische Wald ist ein hervorragend geeignetes Revier für Ausflüge mit dem E-Bike und sportliche Radler. Es gibt aber auch Touren, die sich für Familien eignen. Rund um Welzheim sind zwölf Wege ausgeschildert, bei denen auch Kinder ihren
Hörschbachwasserfälle, Schwäbischer Wald
Spaß haben. Ambitioniertere können beispielsweise den Deutschen Limes-Radweg austesten: Er führt auf 800 Kilometern entlang der ehemaligen römischen Grenzbefestigung und damit auch durch den Rems-Murr-Kreis. Der Stromberg-Murrtal-Radweg geht sogar quer durch Baden-Württemberg: Er beginnt in Karlsruhe und endet nach 152 Kilometern in Gaildorf. Es gibt jedoch auch Rundwege wie die Radtouren „Idyllische Straße“ oder „Murrhardter Wald“. Mountainbiker schätzen die Topografie des Schwäbischen Waldes. Im Angebot sind insgesamt 300 Kilometer ausgewiesene Mountainbikestrecken, die auch miteinander verbunden werden können und so ordentlich Höhenmeter bereithalten. Wer auf seinem Ausflug Wissenswertes erfahren oder Geheimtipps entdecken möchte, für den bieten Naturparkführer, Limes-Cicerones und Kräuterpädagogen Themenführungen und ganz besondere Veranstaltungen. Informationen gibt es beim Schwäbischer Wald Tourismus in Waiblingen oder unter www.schwaebischerwald.com zum Download im Internet.

Die Schwäbische WaldFee

Im Schwäbischen Wald gibt es den echten Feenstaub. Seit 2013 wird die Schwäbische WaldFee gekürt als sympathische Botschafterin der Region. Am 1. Mai auf dem Kinder-Natur- Erlebnis-Fest wird sie offiziell in ihr Amt eingesetzt. Mit der App „Abenteuer WaldFee“ kann man sich auch digital von der Schwäbischen WaldFee begleitet auf Entdeckungsreise durch die herrliche Landschaft begeben. Während ihrer einjährigen „Amtszeit“ tritt die Schwäbische WaldFee bei verschiedenen Veranstaltungen auf. Höhepunkte sind der „Tag des
Schwäbischen Waldes“ am ersten Sonntag nach den Sommer- ferien mit 40 bis 60 Veranstaltungen und der „Mühlentag“ am Pfingstmontag, an dem die historischen Mühlen im Schwäbischen Wald für Besucher in Betrieb gesetzt werden.

A true experience and pure nature – the Swabian Forest

The Swabian Forest is an original region in the Rems-Murr district characterised by agriculture and forestry. Forests with streams cutting through deep valleys (known as “Klingen”) alternate with sprawling orchards and idyllically situated lakes. The area is part of the award-winning Swabian-Franconian Forest Nature Park. The largest contiguous forest in the Württemberg region is also known as the „green lung of the Central Neckar region”.

Hiking, cycling, mountain biking, playing golf, Nordic walking and cross-country skiing in winter are possible in many places. There are nature discovery trails, the “Eins + Alles” experiential park in Welzheim and Schwaben Park in Kaisersbach, especially for families.

Information is available from the Swabian Forest tourist office in Waiblingen or can be downloaded from the Internet at www.schwaebischerwald.com
Burg Reichenbach, Oppenweiler
Freizeit im Rems-Murr-Kreis

Landschaftliche Besonderheit
– die Backnanger Bucht

Kreisstadt Backnang. Sie wird im Norden, Osten und Süden durch den Schwäbischen Wald begrenzt. Nach Westen öffnet sich die Landschaft zum Neckar hin. Backnang war bis Mitte des 13. Jahrhunderts ein wichtiges Machtzentrum der Markgrafen von Baden. Die Stadt kam um 1300 durch Heirat an die Grafen von Württemberg – sie ist damit Baden-Württemberg schlechthin, bereits 750 Jahre vor Gründung des gleichnamigen Südwest Staates. In der Innenstadt kann der Besucher noch heute – obwohl durch einen verheerenden Stadtbrand im 17. Jahrhundert ein Großteil zerstört wurde – viele Fachwerkhäuser bewundern.

Rund um die Murr-Metropole gibt es einiges zu erkunden: beispielsweise kleine Bachläufe und Nebenflüsse der Murr, die Burg Reichenberg, das Wasserschloss bei Oppenweiler oder das Schloss Katharinenhof mit einem schönen Park. Diese und andere Sehenswürdigkeiten können bei Wanderungen und Radtouren durch die Backnanger Bucht entdeckt werden. Besonders schön ist die Wanderstrecke rund um Maubach mit einem alten Stauwehr und einer Räuberhöhle. Bei der Tour durch das Murrtal kann die Topographie des Backnanger Beckens mit seinen Aufstiegen in den Schwäbischen Wald in herrlicher Landschaft „erradelt“ werden.

A distinctive scenic feature – the Backnanger Bucht

The Backnanger Bucht is above all a topographical name of the area around the large district town. Visitors to Backnang today can still admire many half-timbered houses – although the majority of the buildings were destroyed by a devastating fire in the town in the 17th century. There are interesting sights to discover on hikes and cycling tours in the surrounding area.
Kunstschule Oberes Remstal und städtische Galerie Stihl, Waiblingen
Kunst und Kultur

Kunst und Kultur in Stadt und Land

Der Landkreis ist in Sachen Kunst und Kultur so vielfältig, wie seine Bewohner: Die Angebote reichen von Konzerten und Festivals über Museen bis hin zu Ausstellungen. Hier eine kleine Auswahl: Die städtische Galerie Stihl hat sich ganz auf Arbeiten auf und mit Papier spezialisiert. Seit der Eröffnung 2008 hat sich das Haus unter Kunstkennern zu einem Geheimtipp etabliert. Der markante Ausstellungsbau liegt unmittelbar neben der Kunstschule Oberes Remstal und dem Haus der Stadtgeschichte. Dieses Ensemble bildet das kulturelle Zentrum der Kreisstadt Waiblingen.

In einem alten Fachwerkkleinod in Weinstadt-Strümpfelbach werden in regelmäßigen Wechselausstellungen Bilder aus der Sammlung Nuss gezeigt: Die Sammlung schwäbischer Künstler wurde von den beiden für die Region bedeutenden Bildhauern Vater Fritz (1907-1999) und Sohn Karl Ulrich Nuss (*1943) zusammengetragen.
Eine besondere „Freiluftausstellung“ sind die Skulpturen am Korber Kopf: Seit 2007 werden dort beim Berghäusle unterhalb des Hausbergs von Korb jährlich zehn wechselnde Skulpturen von renommierten Künstlern sowie von Schulen und Vereinen der Region ausgestellt. Hauptsächlich wollen die Macher zeigen, dass sich Kunst und Natur in einer Beziehung zueinander finden.

Die reiche Geschichte des Rems-Murr-Kreises wird in vielen kleinen Heimatmuseen dokumentiert und liebevoll ausgestellt. Ein Beispiel im Schwäbischen Wald ist das Museum Welzheim. Hier schließt sich an die gezeigten Funde aus der Römerzeit eine volkskundliche Sammlung an. In unmittelbarer Nähe des Museums ist die Rekonstruktion eines Römerkastells zu bestaunen. Ein weiterer ganz spezieller Anlaufpunkt im Schwäbischen Wald ist die Villa Franck in Murrhardt. Die ehemalige Sommerfrische der Ludwigsburger Kaffeefabrikantenfamilie Franck (bezogen 1907) beherbergt heute die Stuttgarter Saloniker. Das Sextett hat sich der Kaffee- und Unterhaltungsmusik verschrieben und gibt dort – passend zum Ambiente – regelmäßig Konzerte: Johann Heinrich Franck kam durch die Erfindung des Zichorienkaffees (”Caro“) zu einem gewissen Wohlstand. Das am Hang über Murrhardt gelegene Ensemble aus Gebäude und Park ist ein architekturhistorisches Juwel des Jugendstils und Historismus im Südwesten.
Römerkastell, Welzheim
Die jährlich im Landkreis stattfindenden Musikfestivals ziehen Gäste weit über die Region hinaus an. Zum Beispiel beim Schorndorfer „Summer in the City“ verwandelt sich der Marktplatz an fünf Donnerstagen im Sommer zu einer imposanten Musikbühne.

Neben dem jährlichen „Zeltspektakel“ in Winterbach mit seinen spektakulären Konzerten ist ein weiteres Highlight der jährliche Sommerpalast in Murrhardt, ein Kulturfestival, das seit 1996 stattfindet. In zwei Zirkuszelten treten jedes Jahr rund 50 Künstler aus den Bereichen Musik, Comedy, Kabarett und Varieté auf. Und auch in der kalten Jahreszeit wird im Rems-Murr-Kreis Kultur geboten: Seit mehr als zehn Jahren gibt es im Schwäbischen Wald die „Winterkulturtage“ mit einem vielfältigen Programm, dessen Veranstaltungen über drei Monate an wechselnden Orten stattfinden. Der Schwerpunkt liegt dabei neben Kleinkunst und Kabarett auf der Musik: Die Bandbreite reicht hier von Klassik über Countryfolk bis hin zu Pop und Jazz.

Die Remstal-Gartenschau 2019 war bundesweit die erste — und auch sehr erfolgreiche — Gartenschau, die gleichzeitig in 16 Städten und Gemeinden stattfand. Anlässlich dieser Schau wurden im Rahmen eines verbindenden Kulturprojektes „16 weiße Stationen“ geschaffen. Diese Orte der Begegnung wurden von namhaften, teilweise international bekannten Architekturbüros entworfen und gestaltet.

Art and culture in urban and rural areas

The district is diverse in terms of art and culture: this includes everything from traditional Swabian to international high culture; here is a selection: The municipal Galerie Stihl (Stihl Gallery) specialises in exhibitions with works on and with paper – it is the cultural centre of the district city.

The sculptures on the Korber Kopf loop are a special open-air exhibition: since 2007, sculptures that change each year have been exhibited in the mountain lodge at the foot of the mountain in Korb.

The rich history of the Rems-Murr district can be seen in many other exhibitions: for example, finds from the Roman times can be found in Welzheim Museum. Villa Franck in Murrhardt is a port of call for music lovers: the Stuttgarter Saloniker group plays in the former summer holiday residence.

The collaboration of art and culture that began at the 2019 Remstal Garden Show will be further developed in the coming years.
Sportvereine im Rems-Murr-Kreis

Freizeit- und Profisport in der Region

Die Hälfte aller Bürger in Baden-Württemberg ist ehrenamtlich, meist in Vereinen, engagiert – so auch im Rems-Murr-Kreis. Dabei ist die Palette breit: Neben Brauchtums- und Kulturvereinen, sind Vereine für spezielle Hobbys (beispielsweise für Kleintierzüchter oder Eisenbahnmodellbauer) und Sportvereine in der Mehrzahl. In den Sportklubs der Region gibt es keine Sportart, die nicht angeboten wird. Während viele Mitglieder sich aus Geselligkeit oder zur körperlichen Ertüchtigung treffen, gibt es auch Vereine, die über die Region hinaus bekannt sind: Die Sportgemeinschaft Sonnenhof Großaspach e.V. ist von ihren Mitgliedern 1994 zunächst als Verein für Fußball, Turnen, Tischtennis und Kegeln gegründet worden. Gründungsvorsitzender war der Hotelier Uli Ferber. Er ist nach wie vor einer der Hauptsponsoren des Vereins. Aufgrund des sportlichen Erfolgs der Fußballer gliederten sich die anderen Abteilungen 2010 wieder aus. Die Spieler zählten schnell zu den Spitzenteams in der Landesliga und stiegen über die Verbands- und Regionalliga im Mai 2014 in die 3. Bundesliga auf. Damit kommt die Mannschaft aus der kleinsten Gemeinde im deutschen Profifußball und darf sich „Dorfklub“ nennen. Die Mitglieder und Fans des Vereins charakterisieren ihn als familiär mit großem Zusammenhalt,
einer Ehrlichkeit und dadurch einzigartig. Die SG will Aus- und Weiterbildungsverein sein und damit talentierte Spieler entdecken, fördern und weiterentwickeln. Die Mannschaften sind für die Spieler oft Sprungbretter für höhere Ligen.

Die Stuttgarter Handballmannschaft TVB stammt eigentlich aus dem Waiblinger Teilort Bittenfeld. Der 1898 gegründete Turnverein spielt seit der Saison 2015/2016 in der Handball-Bundesliga. Der Weg dorthin war durch die Aufstiege in die Württembergische Oberliga (1998), Baden-Württembergische Oberliga (2003), Regionalliga (2004) bis in die 2. Handball-Bundesliga Süd (2006) vorgezeichnet. Seit 2011 spielt der TVB in der eingleisigen 2. Handball-Bundesliga. Mit dem Wechsel in das bundesdeutsche Handballoberhaus wurde auch der Name in TVB 1898 Stuttgart geändert: Um weiter in der Bundesliga zu bestehen, benötigt der Verein Unterstützer sowie Sponsoren und hofft auf die Strahlkraft der Landeshauptstadt. Nachdem der Verein seit Jahren in der Stuttgarter Scharrena spielt, lag die Namensergänzung nahe. Den Verantwortlichen ist aber die Verbindung zu Bittenfeld wichtig, sie wollten nichts Neues schaffen, sondern ihre bisherige Identität weiterentwickeln. Parallel wurden die
Strukturen professionalisiert und aus dem eingetragenen Verein wurde eine GmbH. Hauptsponsor ist weiterhin der Reinigungsspezialist Kärcher geblieben. Mit dem Unternehmen aus der direkten Nachbarschaft arbeitet der Verein schon seit längerem zusammen. Um den Kontakt zur Basis nicht zu verlieren, haben die Handballer nach wie vor auch kleinere Partner, beispielsweise einen regionalen Metzger.

Rhythmische Sportgymnastik (RSG) zählt nicht zu den Sportarten mit einer großen Breitenwirkung. Der Rems-Murr-Kreis ist trotzdem der Anziehungspunkt für die Sportlerinnen in Deutschland, hier befindet sich der Olympiastützpunkt. Schon lange bevor die RSG olympisch wurde, baute der schwäbische Turnerbund in Fellbach-Schmiden ein Leistungszentrum auf, das 1984 zu einem Bundesstützpunkt aufgewertet wurde. Seit 2008 trainiert hier die Nationalmannschaft der RSG für die jeweils anstehenden Olympischen Spiele. Die Wahl fiel auf den Standort, weil die dort trainierenden Athletinnen zu den Topsportlerinnen Deutschlands gehörten und ihnen somit ein Standortwechsel erspart blieb.

Der Trägerverein des Stützpunktes ist der TSV Schmiden, Abteilung Rhythmische Sportgymnastik. Neben dem Spitzensport hat sich das Zentrum auch der Nachwuchsförderung verschrieben: Junge Talente ab sechs Jahren können sich dort melden und mit dem Training beginnen. Im angeschlossenen Internat lassen sich später die täglichen Trainingszeiten und der Schulbesuch unter einen Hut bringen. Die lange Liste der Olympiateilnehmerinnen aus Schmiden zeigt, wie erfolgreich das Leistungszentrum ist.

Recreational and professional sport in the region

Half of all citizens in Baden-Württemberg are volunteers, mostly in associations, this is also the case in the Rems-Murr district. There is a wide choice: in addition to folklore and cultural associations, the majority are clubs for special hobbies (e.g. small animal breeders or model railway builders) and sports associations. There is no sport that isn‘t on offer in the sports clubs. Some clubs and associations are well-known outside the region: The football team from Sonnenhof Großaspach sports community has been playing in the 3rd division of the German national football league since May 2014. The team therefore comes from the smallest community in German professional football and can call itself a village club.

The Stuttgart handball team TVB actually comes from the Bittenfeld district of Waiblingen. The club, founded in 1898, has been playing in the German national handball league since the 2015/2016 season. The Rems-Murr district is a magnet for female athletes from the field of rhythmic gymnastics in Germany; this is the location of the Olympic training base.
Direktvermarktung im Rems-Murr-Kreis

Qualität aus der Region – einkaufen und genießen

Wer würde schon direkt vor den Toren eines der wirtschaftsstärksten Räume Europas ein echtes Paradies mit landwirtschaftlichen Produkten direkt vom Erzeuger erwarten? Der Rems-Murr-Kreis erweist sich hier als „Hidden Champion“. Das Schmidener Feld, übrigens einer der fruchtbarsten Böden Europas, lässt mit seinen Beerensonderkulturen Feinschmeckerherzen höher schlagen. Auch der Spargel von dort braucht keinen Vergleich auf der Gourmetscala zu scheuen.

Bei den Landmetzgereien im Schwäbischen Wald kommt das Fleisch aus artgerechter Haltung von der Wiese um die Ecke. Die Weine aus dem Remstal sind hochdekoriert und werden hier verständlicherweise am liebsten selbst getrunken. Obst und Gemüse, zum Beispiel von einem der größten Rosenkohlanbaugebiete Deutschlands, bodenständiges aus der Wurstküche oder dem Backhaus – der Rems-Murr-Kreis ist ein wahrer Garten Eden. Entsprechend groß ist die Dichte an Hofläden und nach Ladenschluss rettet der Direktvermarkterautomat vor dem leeren Kühlschrank.
Zu regelrechten Direktvermarkter Hotspots haben sich die Naturparkmärkte im Schwäbischen Wald entwickelt. Sie haben sich ganz bewusst den heimischen Produkten verschrieben. Der enorme Zulauf gibt ihnen recht.

Von alters her sind die Wochenmärkte, die es in jedem „Flecken“ gibt, ganz typisch. Diese traditionellen, quirligen Produkt- und Nachrichtendrehschreiben sind mit ihrem überquellenden Angebot ein Spiegel der Landschaft und ihrer Produkte und natürlich der schwäbischen Seele. Zum frischen Gemüse gibt’s gratis die neueste Nachricht und einen rechten Schwatz.

Die Menschen im Rems-Murr-Kreis verstehen es, ausgiebig zu feiern. Viele Bauern- und Winzerhöfe stellen Räumlichkeiten für jede Art von Feier zur Verfügung. Das gute Essen und Trinken kann beispielsweise mit einer Planwagenfahrt, einer Hofführung oder einem Schau-Brennen abgerundet werden.
Außerdem steht der Besen im Rems-Murr-Kreis nicht nur als Symbol schwäbischer Reinlichkeit, sondern für urgemütliches Feiern und Genießen in saisonalen Gasträumen – den „Besen“. Hier geht‘s direkt vom Produzenten in den Gaumen: frisch, direkt und bodenständig.

Und eigentlich gibt’s immer einen Grund zum Feiern. Dafür hat der Schwabe die „Hocketse“ erfunden. Im Remstal, im Murrtal und im Schwäbischen Wald weiß man besonders gut, wie das geht: Fellbacher Herbst, SchoWo, Waiblinger Altstadtfest, Murrhadter Januaris Markt, Welzheimer Holz- und Bauernmarkt oder Backnanger Straßenfest, um nur einige zu nennen, verbinden Essen und Feiern auf gesellige Weise.

Eine Übersicht der Angebote im Rems-Murr-Kreis gibt die Broschüre „Einkaufen und feiern auf Bauern- und Winzerhöfen“ des Landwirtschaftsamts, erhältlich vor Ort oder im Internet.

Shopping in the local area

Shopping in the local area Fresh vegetables, local fruit, organically grown meat, tasty sausage and cheese as well as wine from the region – the producers, farmers and winemakers in the Rems-Murr district offer a wide variety of regional food and delicacies.

An overview of the offers available in the Rems-Murr district can be found in the brochure “Shopping and celebrating on farms and wineries“ issued by the Regional Agricultural Office and available locally or on the Internet.

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